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Akademie

ONLINE-SEMINAR: Impact Producing für Dokumentarfilmer

26.-27. November - Dozenten: Vivian Schröder und Valentin Thurn

vom 18.10.2021

Wie kann ich die gesellschaftliche Wirkung meines Dokumentarfilms sicherstellen oder vergrößern?
Viele Produktionsfirmen in der angelsächsischen Welt haben einen „Impact Producer“, der sich nur darum kümmert. Hierzulande fehlt meist die Finanzierung für solch einen Posten. Bei vielen Kinoverleihern, Filmförderern und Sendern fehlt auch das Bewusstsein, was es für die erfolgreiche Planung und Umsetzung einer Impact-Kampagne braucht.

Wie kaum ein anderes Medium haben Dokumentarfilme das Potential, Wissen über die größten Fragestellungen unserer Zeit zu vermitteln: Menschenrechtsthematiken, Meinungsfreiheit, Umweltschutz oder unfaire globale Wirtschaft. Denn Dokumentarfilme argumentieren zeitgleich auf emotionaler und faktischer Ebene. Sie können ebenso Lösungen aufzeigen und inspirieren. Ihre volle Kraft können Dokumentarfilme jedoch nur durch eine gut durchdachte und professionell angelegte Impact- Kampagne entfalten.

Das Seminar soll die Teilnehmer*innen ganz praktisch an das Impact-Producing heranführen. Zielgruppe sind Filmemacher ebenso wie angehende Impact Producer.

 

Projektskizzen

Teilnehmer*innen können Projektskizzen bis eine Woche vor Seminarbeginn einreichen, davon werden sechs ausgewählt, die im Seminar besprochen werden. Bitte nur eine kurze Zusammenfassung, auch zum Inhalt des Filmes, und gerne ein Link zum Trailer, falls vorhanden. Als Rahmen dafür schicken wir vorab an die Teilnehmer ein paar Leitfragen. Bis zu sechs Teilnehmer*innen nehmen ohne eigenes Projekt teil.

 

Inhalt

Beim Impact-Producing geht darum, Netzwerke und Partnerschaften zwischen Vertretern der Zivilgesellschaft (NGO’s, Stiftungen, Institute, Aktivisten, Journalisten, Philanthropen, etc.) zu formieren, zu stärken und bekannt zu machen. Eine Film-Kampagne hat allerdings wesentlich offenere Ziele als die Kampagne einer NGO, die ein konkretes Ziel braucht, die Änderung eines Gesetzes oder Spenden sammeln. Bei Filmen hingegen geht es meist darum, eine gesellschaftliche Debatte anzustoßen.

Impact-Kampagnen sind auch eine Chance für die Finanzierung der Filmemacher und Produzenten. In Deutschland sind die Möglichkeiten von „Impact Producing“ bisher noch kaum bekannt, nur wenige Filmemacher hatten die Möglichkeit, eine Impact-Kampagne zum Kinostart zu lancieren. Diese Aufgabe, die zwischen der eigentlichen Filmproduktion und dem klassischen Marketing zur Kino- oder TV-Herausbringung steht, muss allerdings auch finanziert werden können.

Wir wollen in diesem Seminar zeigen, wie Filmschaffende, NGO-Mitarbeiter*innen, Medienvertreter*innen und Social Entrepreneurs durch den Einsatz von Impact-Producing gezielter mehr Publikum erreichen können. Und wir wollen den klassischen Unterstützern, Filmförderanstalten, Kinoverleihern und TV-Sendern, die Chancen dieser neuen Form von Öffentlichkeitsarbeit nahebringen.

 

Ablauf

Tag 1

09:30 Uhr Kaffee + Tech Check-in + Begrüßung
10:15 Uhr Das ABC des Impact Producing, Case Study 1
13:00 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Projekte der Teilnehmer*innen
16:30 Uhr Ende Tag 1

Tag 2

09:45 Uhr Kaffee + Begrüßung
10:00 Uhr Projekte der Teilnehmer*innen / Case Study & Impact Distribution
13:00 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Case Study & Impact Dynamics
14:50 Uhr One-on-one: Individuelle Beratung für Projektteilnehmer in eigenen Zeitfenstern
16:30 Uhr Ende Tag 2

 

Dozenten

Valentin Thurn                
Regisseur und Produzent, wurde international bekannt mit „Taste the Waste – die globale Lebensmittelverschwendung“ und „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ Beide Dokumentarfilme wurden zum Kinostart mit Impact-Kampagnen in Deutschland lanciert. Diese stützten sich auf Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen. So wurden zum Beispiel in vielen Fußgängerzonen Tausende von Menschen zum Kinostart von „Taste the Waste“ mit Speisen versorgt, die aus „krummem Gemüse“ gekocht wurden, das sonst weggeworfen würde. Aus den Kampagnen entstanden sogar soziale Bewegungen: 2012 Foodsharing und 2015 die ersten lokalen Ernährungsräte in Deutschland.

Vivian Schröder              
Impact Producer & Produzentin, hat z.B. mit „Because of who I am” (arte/rbb, Regie: Nils Bökamp & Benjamin Cantu) eine Impact-Kampagne in Deutschland umgesetzt, ebenso an der Kampagne für „The Borneo Case“ (ZDF/arte, SVT, NRK, BBC, Regie: Dylan Williams & Erik Pauser) mitgearbeitet. Seit 4 Jahren arbeitet sie eng mit DocSociety zusammen und hat mehrere Good Pitches besucht und an Impact Labs teilgenommen. Mitglied der Global Impact Producers Association.

 

Zeit + Ort

26.-27. November 2021
2 Tage jeweils von 09:30 bis 16:30 Uhr

Via Zoom-Konferenz im Internet.
Bei technischen Fragen bitte Seminarleitung Pamela Meyer-Arndt kontaktieren unter akademie@agdok.de

Zum Einreichen eines Projekts, das im Seminar besprochen wird, bitte eine E-Mail an die Seminarleiter schreiben. Es werden 6 Projekte ausgewählt:
Valentin Thurn: valentin@thurnfilm.de und Vivian Schröder: vivian@goodpitch.de

 

Teilnahmegebühren

- AG DOK Mitglieder: 250,00 € (zzgl. 19 % MwSt.)
- Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände*: 275,00 € (zzgl. 19 % MwSt.)
- Nicht-Mitglieder*: 360,00 € (zzgl. 19 % MwSt.)

Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten.

Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

*Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen.

 

Für Buchungen bitte eine Mail mit Rechnungsanschrift an: akademie@agdok.de

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