Alessandro Leonardi

Regie Kamera

Hermannstr. 28
12049 Berlin
Deutschland
Tel.: 015711308136
leonardi.films@gmail.com

Ich bewege mich fließend zwischen reiner Kameraarbeit – mit vollem Fokus auf technische Präzision und visuelle Ästhetik – und der Regieführung, häufig auch in Personalunion direkt am Set. Mein Portfolio in den Bereichen Kamera und Regie umfasst prämiertes Storytelling und ausdrucksstarke Bildsprache für ein breites Spektrum internationaler Sender und Partner, darunter ARTE, ZDF, 3sat, SRF, BBC und The Guardian.

Nach meinem Philosophiestudium in Mailand und einem Master in Documentary Practice in London sammelte ich fundierte Praxiserfahrungen bei freien Film-, Musik- und Werbeproduktionen – von der Set-Assistenz über Kameraarbeit und Regie bis hin zum Schnitt.

Aus der festen Überzeugung heraus, dass die Realität oft viel faszinierender ist als jede Fiktion, widmete ich mich schließlich vollständig dem Dokumentarfilm. Mein erster Kurzfilm Generation In Transit wurde von BBC Three ausgestrahlt. Heute lebe ich in Berlin und realisiere als Autor und Kameramann hochwertige Reportagen, Factual-Entertainment-Formate und Primetime-Dokumentationen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie für kommerzielle Plattformen.

In meinen Arbeiten beschäftige ich mich intensiv mit gesellschaftlichen Phänomenen wie der Migrationskrise und dem Erstarken von Nationalismen in Europa (u. a. Lampedusa und die Flüchtlinge, Basta Europa). Ich wirkte unter anderem an der ZDF-Langzeitdokumentation Buchstäblich leben mit, die mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Zudem realisierte ich Kameraarbeiten für Formate wie VOX Inside, sowie für renommierte Reihe-Formate wie ARTE Re: und ARTE Entdeckungen. Zu meinen weiteren Arbeiten zählen der Kurzfilm Life and death with a coronavirus ambulance volunteer in Milan für The Guardian, das ausgezeichnete Werk Una Giornata di Silvia M. und Pizza, Democracy & The Little Prince, das unter anderem im UN-Hauptquartier gezeigt wurde. Ich führe auch Regie und Kamera bei 50-minütigen Tiefenrecherchen und Dokumentarfilmen, die sich mit der Entvölkerung von Bergdörfern (Einsame Alpendörfer) und der Privatisierung europäischer Küsten (Wem gehören Strand und Ufer?) beschäftigen, produziert von der NZZ.

Inhaltlich ziehen mich vor allem Themen an, die gesellschaftliche Phänomene, soziale Umbrüche und europäische Identitäten beleuchten – ob in der Türkei, in Skandinavien, in Ostafrika, auf dem Balkan oder bei der anhaltenden Herausforderung, mein eigenes Herkunftsland dokumentarisch zu verstehen. Von Berlin aus stehe ich weltweit als Autor und Kameramann für anspruchsvolle Dokumentarfilmprojekte, Reportageformate und internationale Kooperationen zur Verfügung.