Der Fall Assange stellt den Präzedenzfall für ein repressives Vorgehen gegen investigative Journalisten dar. Ohne die Möglichkeit zu freier Meinungsäusserung auf der Grundlage sorgfältiger Recherche kann es keine pluralistische Gesellschaft geben. Dass dieses wesentliche Grundrecht bedroht ist, macht der Fall Julian Assange beispielhaft deutlich. Die USA wollen Assange dafür einsperren, Kriegsverbrechen öffentlich gemacht zu haben. Die Kriegsverbrecher selbst sollen hingegen straffrei bleiben. Diese Doppelmoral untergräbt die fundamentalen Grundsätze jeder demokratischen Ordnung.
Als größte Interessenvertretung für das dokumentarische Genre in Deutschland solidarisiert sich die AG DOK mit Julian Assange und fordert, Seite an Seite mit dem EUROPARAT, mit der UN: seine sofortige Freilassung!