22.04.2024

Gemeinsame Stellungnahme zur Filmfinanzierungsreform 2025

Pressemitteilung

Stellungnahme der

AG DOK, der Deutschen Filmakademie, des Produzent:innenverbandes, der Produktionsallianz und dem Film- und Medienverband NRW

ZU EINER INVESTITIONSVERPFLICHTUNG MIT RECHTERÜCKBEHALT
UND EINER ANREIZFÖRDERUNG

Am 16.2.2023 haben die Produktionsallianz, der Produzent*innenverband, die AG DOK und die Deutsche Filmakademie ein gemeinsames Ziel erklärt: 35 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen für deutsche Kinofilme. Eine umfassende Reform der Filmförderung des Bundes soll künftig künstlerischen und Publikumserfolg mehr belohnen und den Filmstandort Deutschland international wettbewerbsfähig machen.

Im letzten Jahr haben die vier Verbände in vielen Gesprächen untereinander und mit der weiteren Film- und TV-Branche ihre Vorschläge präzisiert und den finanziellen Bedarf für eine wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige Reform berechnet. Ergänzend zu unserer gemeinsamen Stellungnahme zum Referentenentwurf des FFG legen wir hier Überlegungen für ein Gesetz zu einer Investitionsverpflichtung mit Rechterückbehalt und
ein Gesetz zur Einführung eines Anreizmodells für den Filmstandort Deutschland vor – basierend auf den im Februar veröffentlichten Eckpunkten der BKM.

Entscheidend ist, dass die INVESTITIONSVERPFLICHTUNG und die AUTOMATISCHE STANDORTFÖRDERUNG zusammen mit der Reformierung der FFA/BKM-Strukturen und Förderungen gleichzeitig am 1.1.2025 in Kraft treten. Nur durch das Zusammenspiel der vorgenannten Säulen kann die Reform für den deutschen Film schnellstmöglich ihre Wirkung entfalten und den Filmstandort Deutschland national wie auch international nachhaltig stärken und einen echten wirtschaftlichen Impuls setzen. Insbesondere der enge Zusammenhang zwischen Investitionsverpflichtung mit Rechterückbehalt und einem zeitgemäßen Anreizsystem macht eine gleichzeitige Einführung der beiden Instrumente zwingend erforderlich. Die Kombination aus privaten Investitionen und staatlichen Anreizen führt zu einer nachweislichen Marktbelebung und Effizienzsteigerung der eingesetzten Mittel.

Lesen Sie alle Details in der hier verlinkten Stellungnahme.