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Berufseinstieg im Dokumentarfilm: TV, Kino, Krise

Auftaktveranstaltung des AG DOK Mentoringprogramms

vom 24.03.2026

Die Filmförderreform, die anhaltende Krise des deutschen Kinos und der Wandel im öffentlichen-rechtlichen Rundfunks machen den Einstieg in die Dokumentarfilmbranche für junge Filmschaffende komplexer denn je. Wie können Berufsanfänger*innen künstlerische Ziele und wirtschaftliche Realität in Einklang bringen – im Zusammenspiel mit Sendern, Streamern und Förderern? Und was können diese eigentlich vom Nachwuchs lernen?

Diesen Fragen widmeten sich am 10. Mai 2026 auf dem DOK.fest München: 

Cornelia Clauß (Dramaturgin Kuratorium junger deutscher Film)
Thomas Becht (Content Stratege ARD Mediathek)
Nicole Leykauf (Produzentin Leykauf Film)
Christoph Eder (Freischaffender Regisseur und Autor)

Moderation: Nele Dehnenkamp (futurDOK)
Einführung: Raphael Schanz (futurDOK), Irene Höfer (AG DOK)
Grußwort: Adele Kohout (Festivalleitung des DOK.fest München)

Die Veranstaltung markierte zugleich den Auftakt des AG DOK Mentoring-Programms, in dem zehn Talente über ein Jahr hinweg von erfahrenen Dokumentarfilmschaffenden begleitet werden. Initiiert von futurDOK, der Nachwuchsgruppe innerhalb der AG DOK, setzt das Programm ein konkretes Zeichen für den generationenübergreifenden Austausch und die Entwicklung nachhaltiger Perspektiven für den filmischen Nachwuchs.

 

Unsere diesjährigen Mentees und Mentor*innen

 

Daniel Abma wurde 1978 in den Niederlanden geboren. Er zog nach seinem Studium der Grmundschulpädagogik von Amsterdam nach Berlin und arbeitete dort zunächst als Medienpädagoge. Anschließend absolvierte er sein Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam. Seine abendfüllenden Dokumentarfilme NACH WRIEZEN (2012), TRANSIT HAVANNA (2016) AUTOBAHN (2019) und IM PRINZIP FAMILIE (2024) liefen weltweit auf Filmfestivals wie z.B. Karlovy Vary Film Festival, IDFA, Vision du Réel und DOK Leipzig und gewannen mehrfach Preise. 
Daniel Abma arbeitet seit 2017 als Dozent für Dokumentarfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und ist außerdem europaweit als Tutor und Trainer bei Pitch-Workshops auf Filmfestivals tätig (u.a. DOK Leipzig, Baltic Sea Docs Riga, Cinedoc Tbilisi, Docudays Kiev). Zudem war er 2018 – 2022 Mitglied der Auswahlkommission für das DOK Leipzig Film Festival, wo er auch Filmgespräche moderierte.

Nadiia Khatymlianska, 1996 in Kyjiw geboren, studierte Germanistik und später Regie in Kyjiw und Deutschland. Sie engagierte sich beim Docu Days Festival und absolvierte eine Ausbildung an der Ukrainian Film School, in den Dokumentarfilmkursen von Serhii Bukovsky, an der Filmuniversität Babelsberg und an der Hamburg Media School. Sie arbeitet an Spiel- und Dokumentarfilmen als Regisseurin, Editorin und Autorin. Sie lebt und arbeitet zwischen Berlin und Kyjiw.

 

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Simon Brückner, Jahrgang 1978, ist Dokumentarfilmer und Autor. Er studierte Kulturwissenschaft, Soziologie und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2001 initiierte er die filmArche, heute die größte selbstorganisierte Filmschule Europas. Seine Dokumentarfilme liefen international auf Festivals sowie in Kino und Fernsehen und wurden mehrfach ausgezeichnet. „Aus dem Abseits“ gewann 2015 beim DOK.fest München den deutschen Wettbewerb und wurde für den Grimme-Preis nominiert. „Eine deutsche Partei“ feierte 2022 Berlinale-Premiere. Brückner arbeitet zudem als Dramaturg und Editor sowie als Hörfunk- und Sachbuchautor. Lehraufträge führten ihn u. a. an die Filmuniversität Babelsberg, die HFF München, die Universität Mainz und die New York University.

Er betreut Annina Lehmann

 

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Jule Katinka Cramer machte ihre Ausbildung im Dokumentarfilm an der ZeLIG Schule in Bozen, bevor sie in Berlin unter anderem mit Johann Feindt und Tamara Trampe bei verschiedenen Kino- und Fernsehproduktionen als Kamera- und Tonfrau arbeitete. 2018 ging sie für ein postgraduales Studium mit dem Schwerpunkt Bildgestaltung an die Kunsthochschule für Medien Köln, wo sie ihren Abschlussfilm „In Search…“ gemeinsam mit Beryl Magoko produzierte, der international auf Festivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet wurde. Sie lebt und arbeitet heute zwischen Köln, Berlin und Hamburg.

Kim Hausner lebt als freiberufliche Cinematographin in Berlin. Sie begann ihr Filmstudium 2017, als sie ein Jahr am „European Film College“ in Dänemark verbrachte und dort Kurse in den Bereichen Editing, Lichtsetzung und Bildgestaltung belegte. Von 2019 bis 2023 studierte sie Film, mit dem Fachschwerpunkt Kamera an der „ifs - internationale Filmschule Köln“. Nach dem Abschluss drehte sie diverse Kurzfilmprojekte, unter anderem den Kurzfilm „Melodies of Barking Dogs“, der 2024 den deutschen Kurzfilmpreis gewann. Seit 2024 studiert sie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im MA Cinematography und arbeitet neben freien Projekten und ihrem Abschlussfilm an einem abendfüllenden Dokumentarfilm über Sexualität, Körper und Scham.

 

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Heino Deckert studierte Jura, bevor er sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) abschloss. Er gründete die Ma.ja.de. Filmproduktion und Ma.ja.de. Fiction, die seitdem mehr als 150 Dokumentar- und Spielfilme produziert haben. Ma.ja.de. zählt zu den erfolgreichsten deutschen Produktionsfirmen, die seit über 30 Jahren kontinuierlich preisgekrönte Filme mit weltweiten Verkäufen produziert, die auf großen Festivals wie Cannes, Venedig, der Berlinale und Locarno Premiere feierten. Seit 1991 arbeiten sie mit herausragenden Regisseuren wie Sergej Loznitsa, Pirjo Honkassalo, Vitalij Manskij, Viktor Kossakovsky, Ulrike Ottinger, Ai Weiwei und Thomas Heise zusammen.
 Zu den jüngsten Erfolgen zählen DIE THEORIE VON ALLEM, UN POETA und WHITE SNAIL.

Er ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie sowie der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Im Jahr 2024 erhielt er den Ehrenpreis der AG Verleih, dem Verband der deutschen Filmverleiher. 
Heino Deckert hält weltweit Vorträge zum Thema Produktion und Distribution. Seit 2008 unterrichtet er bei Eurodoc, einem vom EU Media Programm unterstützten Ausbildungsprogramm für Produzenten.

Michelle Traurig ist kreative Produzentin mit Fokus auf Dokumentarfilm und Impact Producing und lebe in Berlin. Während ihres B.A. Creative Business in den Niederlanden sowie Auslandsaufenthalten in den USA, setzte sie sich intensiv mit Storytelling, Medienproduktion und Dokumentarfilm auseinander und realisierte meinen ersten Dokumentarfilm „Belonging“, der auf mehreren Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurde. Nach ihrem Studium verlagerte sie ihren Fokus zunehmend auf die praktische Filmarbeit in Berlin, wo sie Erfahrungen bei Filmfestivals, u.a. bei der Berlinale und der doxumentale, in der Produktionsorganisation von fiktionalen Projekten sowie in verschiedenen Gewerken am Set sammelte. Aktuell vertieft sie ihre künstlerische und produktionelle Praxis im Rahmen ihrer Ausbildung in Filmproduktion und Dokumentarfilmregie an der selbstorganisierten Filmschule filmArche in Berlin und arbeitet als freie Produzentin und Unterstützung in der Impact Distribution mit einem besonderen Interesse daran, Filme strategisch zu positionieren und ihre gesellschaftliche Wirkung zu erweitern. Ihr Ziel ist es, Perspektiven sichtbar zu machen und dokumentarische Projekte zu realisieren, die gesellschaftliche Relevanz und positiven Impact kreieren.

 

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Anna Koch arbeitet als Regisseurin, Autorin und Dozentin. Nach ihrem Studium an der DFFB gründete sie zusammen mit Julia Lemke das Regie-Duo BADABUM. Gemeinsam realisieren sie Dokumentarfilme für ein junges Publikum – ausgezeichnet u.a. mit dem Bayerischen Filmpreis, dem ECFA Doc Award und dem Preis der deutschen Filmkritik. 

Nils Ruben Felix Woitschach (*2002) arbeitet als Autor, Regisseur, Produzent und Editor. In seinen Filmen untersucht er Kommunikation und Gemeinschaftsbildung. Nach Stationen als Regieassistent bei Thomas Balzer und Produktionsassistent bei Lupa Film studierte er Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin sowie Regie an der Filmarche. Sein Debükurzfilm Land Unter über eine Gruppe von Kleingärtner*innen unter einer Autobahnbrücke wurde mit dem Deutschen Generationenfilmpreis ausgezeichnet.

 

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Katharina Pethke (Dr. phil. in art.) ist Filmemacherin mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte, sowie Visuelle Kommunikation in Hamburg, bevor sie an die Kunsthochschule für Medien in Köln wechselte, wo sie das Diplom mit Auszeichnung abschloss. Von 2012 bis 2019 war Pethke Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Ihr neuester Film REPRODUKTION (2024) feierte seine Weltpremiere auf den 74. Internationalen Filmfestspielen Berlin (Forum) und wurde mit dem Goethe-Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Außerdem schloss Katharina Pethke 2024 eine wissenschaftlich-künstlerische Dissertation an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF ab, bei der sie erstmalig den Porträtfilm und seine formalen Möglichkeiten systematisiert.

Tete Hoffmann wurde 1992 in Süddeutschland geboren und zog im Alter von 19 Jahren nach Berlin. Nach ihrem Bachelorstudium der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert sie seit 2019 Kunst und Film an der Universität der Künste Berlin. Von 2020 bis 2023 war sie Teil der Experimentalfilmklasse von Hito Steyerl im Studiengang Bildende Kunst. Aktuell studiert sie in der Klasse für narrativen Film von Thomas Arslan im Studiengang Kunst und Medien.
Parallel dazu arbeitete sie in der Produktion sowie im Regiedepartment verschiedener Filmprojekte. Theoretisch, praktisch und kuratorisch beschäftigt sie sich mit Film als politischem und widerständigem Medium und forscht zu kollektiven Prozessen. Ihr Kurzfilm „die Narben meiner Mutter“ feierte 2025 auf dem Dok Leipzig seine Weltpremiere.
Sie arbeitet an ihrem ersten Langfilm „Genialer Vater“ (AT), den sie dieses Jahr fertigstellen will.

 

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Martina Priessner studierte Sozial- und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet als freie Filmemacherin und Autorin in Berlin. Ihr Dokumentarfilmdebüt Wir sitzen im Süden (ZDF/Das Kleine Fernsehspiel) feierte 2010 im nationalen Wettbewerb des DOK Leipzig Premiere und wurde 2011 für den Grimme-Preis nominiert. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Stipendien, unter anderem vom Nipkow Programm, der DEFA-Stiftung, der Stiftung Mercator und der Kulturakademie Tarabya. Während eines fünfjährigen Aufenthalts in Istanbul realisierte sie 2013 den Found-Footage-Film Everyday I'm Capuling, der sich mit den Gezi-Park-Protesten auseinandersetzt.
Als IPC-Mercator-Stipendiatin produzierte sie 2015 in Istanbul den Kurzfilm 650 Wörter, eine filmische Reflexion über Migration und Sprache. Ihr Dokumentarfilm Die Wächterin (2020), gefördert vom BKM, feierte Premiere im Deutschen Wettbewerb des DOK Leipzig und wurde mit dem Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts ausgezeichnet.
Ihr jüngster Film Die Möllner Briefe (2025) feierte Weltpremiere in der Sektion Panorama der Berlinale und wurde mit dem Panorama Publikumspreis, dem Amnesty Filmpreis und dem Roman Brodmann Preis ausgezeichnet.

Maya Perusin Mysorekar, geboren in Buenos Aires, fand ihren Weg über Studien der Sozial- und Kulturanthropologie sowie Politikwissenschaft in Berlin hin zur Dokumentarfilmregie in Marseille. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Recherche, Film und kultureller Bildungsarbeit – als offener, partizipativer Raum, in dem sich Migration, (künstlerischer) Widerstand und Erinnerung in poetischen wie politischen Bildern entfalten.

 

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Ines Thomsen ist Kamerafrau und Filmemacherin und lehrt an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Ihre Filme wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderen mit dem Preis der Internationalen Filmkritik in Cannes, dem Max-Ophüls-Dokumentarfilmpreis und dem Prix Europa. Sie ist Teil der Jungen Akademie der Akademie der Künste, der Deutschen Filmakademie und der Cinematographinnen.

David-Simon Groß studierte Cinematography an der Filmuniversität Babelsberg und arbeitet als Kameramann und Dokumentarfilmer mit Sitz in Leipzig. Mit The Homes We Carry realisierte er seinen ersten langen Dokumentarfilm als Co-Regisseur und Kameramann, der bei DOK Leipzig uraufgeführt wurde und u.a. für den FIRST STEPS Award nominiert war. Frühere Projekte wie Maputo Nakuzandza liefen auf internationalen Festivals wie FESPACO, FID Marseille, Sheffield DocFest und dem Festival do Rio.

 

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Ümit Uludağ, geboren in Bad Kreuznach, absolvierte zunächst ein Diplomstudium zum Verwaltungswirt an der Polizeifachhochschule (FHVR) Berlin sowie ein Magisterstudium der Film-, Publizistik- und Theaterwissenschaft an der Universität Mainz. Anschließend folgte ein Masterstudium für Filmproduktion im Atelier Ludwigsburg-Paris der Filmakademie Baden-Württemberg und La Fémis.
Seit mehr als zehn Jahren ist er im Dokumentarfilmbereich tätig – zunächst als Creative Producer bei avindependents in Ludwigsburg, wo mit ultrAslan auch sein Regiedebüt entstand. Seit 2017 ist er dritter Geschäftsführer von CORSO Film- und Fernsehproduktion. Die vielfach international ausgezeichneten Produktionen der Firma – gezeigt auf Festivals, im Kino und im Fernsehen – umfassen Filme wie die Reihe Einzeltäter 1–3, Zuhurs Töchter, Goldhammer sowie int. Koproduktionen wie Acasa, My Home, The Wall of Shadows und Tata, die er maßgeblich mitverantwortete.
Neben seiner Tätigkeit als Produzent arbeitet er regelmäßig als Gastdozent bei internationalen Workshops und Filmhochschulen, u.a an der Filmakademie Baden-Württemberg oder an der Johannes Gutenberg-Universität. Darüber hinaus ist er regelmäßiges Mitglied von Auswahlkommissionen und Förderjurys, unter anderem für die FFA und die Film- und Medienstiftung NRW, sowie Mitglied der Deutsche Filmakademie.

Paulina Albrecht ist Produzentin und Autorin im Dokumentarfilm. Sie interessiert sich nicht nur dafür, was ein Film erzählt, sondern was er auslöst – in den Menschen, die darin vorkommen, und in denen, die ihn sehen. Ihr Studium der Kulturanthropologie und Romanistik in Frankfurt und Barcelona sowie ihre Ausbildung an der filmArche Berlin prägen ihren Blick auf Arbeit, Erinnerung und Migration. Ihr aktuelles Kinoprojekt GASTARBAJTER (AT) wurde für das When East Meets West Inspirational Impact Lab 2026 sowie das Circle Digital Empowerment Programme 2026 ausgewählt.

 

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Sebastian Winkels betreut: 

Sophia Finn studiert Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Zuvor war sie mehrerer Jahre als freiberufliche Videoproduzentin tätig. Für ihre Projekte recherchiert sie intensiv und taucht auch persönlich in andere Lebenswelten ein. Daraus entwickelt sie dokumentarische und fiktionale Stoffe. Aktuell arbeitet sie an ihrem ersten Langfilmprojekt. 

 



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Alle Infos zum Mentoring-Programm finden sich in unserer hier folgenden Ausschreibung:


Ein Jahr professionelle Begleitung beim Berufseinstieg - zehn Talente aus den Bereichen Regie, Produktion, Montage und Kamera treffen auf zehn erfahrene Mentor*innen.

BEWERBUNGSFRIST: 15. April 2026


Die Dokumentarfilmbranche befindet sich im Wandel: Weniger Kinozuschauer*innen, Veränderungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und rasante technologische Entwicklungen. Auch der Berufseinstieg für den Nachwuchs ist dadurch herausfordernder geworden. Vor diesem Hintergrund hat die AG DOK mit ihrer Nachwuchsgruppe futurDOK ein Mentoring-Programm ins Leben gerufen, das junge Filmschaffende fördert und ihnen den Einstieg in die Branche erleichtert.


Nach einem erfolgreichen ersten Durchgang 2024/2025 geht das Programm nun in die zweite Runde:
Auch in diesem Jahr werden wieder zehn dokumentarische Nachwuchs-Filmschaffende aus unterschiedlichen Gewerken – Regie, Produktion, Montage und Kamera – gefördert.

Über einen Zeitraum von einem Jahr erhalten die ausgewählten Mentees eine enge, professionelle Begleitung durch erfahrene Filmschaffende und werden in ihrer künstlerischen und beruflichen Entwicklung unterstützt.

Die kontinuierliche 1:1-Begleitung über zwölf Monate hinweg soll euch dabei unterstützen, ein aktuelles Projekt umzusetzen (zum Beispiel bei der Entwicklung, beim Dreh, bei der Post-Produktion und/oder bei der Distribution. Es ist auch möglich, sich ohne ein konkretes bereits geplantes Projekt zu bewerben (zum Beispiel bei Kameramenschen oder Produzent*innen).

Die zehn Mentor*innen werden vom Vorstand der AG DOK in Zusammenarbeit mit futurDOK ausgewählt. Alle eingegangenen Bewerbungen werden den Mentor*innen vorgelegt, die anschließend selbst entscheiden, mit welchem Mentee sie gerne zusammenarbeiten möchten. Auf diese Weise werden die zehn Plätze vergeben.

Am 10. Mai findet im Rahmen des DOK.fest in München eine Auftaktveranstaltung mit allen Mentor*innen und Mentees statt. Im Anschluss daran begleiten die Mentor*innen ihre Mentees über ein Jahr hinweg in regelmäßigen (Online-)Treffen. Diese Treffen sollen etwa einmal im Monat stattfinden, können aber individuell auf die Bedürfnisse der Mentor*innen und Mentees angepasst werden. Zusätzlich gibt es ein monatliches (Online-)Treffen aller Mentees, das der Vernetzung, dem Austausch über aktuelle Projekte und dem gemeinsamen Finden kollegialer Lösungen dient. Im Mai 2027 wird es eine Abschlussveranstaltung in München geben, bei der die Mentees die Möglichkeit haben, ihre Arbeit vor einem Fachpublikum zu pitchen.

Wir freuen uns bis zum 15. April 2026 über eure aussagekräftigen Bewerbungen per Email an buero@agdok.de. Bitte fasst die folgenden Inhalte in einem PDF-Dokument mit einer maximalen Dateigröße von 5 MB zusammen:

• Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen (hier)

• Motivation zur Teilnahme am Programm (1 Seite)

• Biographie/Filmographie (max. 2 Seiten)

• Projektbeschreibung (max. 2 Seiten)

 

FAQ:

Wer kann sich bewerben?

Alle Menschen, die sich als Nachwuchsdokumentarfilmer*innen verstehen, können sich für das Mentoring-Programm bewerben. Das Programm steht dabei folgenden Gewerken offen: Regie, Produktion, Montage, Kamera. Insbesondere wollen wir auch nicht-weiße, nicht-männliche und nicht-akademische Menschen ermutigen, sich zu bewerben. Die Sprache des Mentoring-Programmes ist Deutsch. In Ausnahmefällen ist auch Englisch als Arbeitssprache möglich.

Ihr könnt euch mit einem konkreten Projekt oder einem allgemeinen Wunsch nach projektübergreifender Karriereberatung bewerben. Eine Bewerbung ist dabei zu unterschiedlichen Phasen eines Projekts möglich:

• Ideenfindung/Recherche
• Projektentwicklung/Finanzierung
• Dreh/Produktion
• Montage/Dramaturgie



Was sollte in der Bewerbung stehen?

Notwendig ist der vollständig ausgefüllte PDF-Bewerbungsbogen (hier). Darüber hinaus seid ihr in der Gestaltung der Bewerbung völlig frei. Ob Fließtext, Bildersammlung, Link zu einer Videobotschaft, Lebenslauf oder was auch immer – Hauptsache es passt am Ende in ein PDF-Dokument mit einer Maximalgröße von 5MB. Natürlich wäre es gut, wenn ihr euer Projekt, euren Werdegang und euren aktuellen beruflichen Standpunkt aussagekräftig beschreibt. Wichtig ist die Erklärung eurer Motivation, warum und mit welchen Zielen ihr euch bewerbt. 




Wer sind die Mentor*innen?

Im Jahr 2026/2027 werden u. a. Heino Deckert, Martina Priessner, Daniel Abma, Ümit Uludağ, Jule Katinka Cramer, Ines Thomsen, Katharina Pethke, Simon Brückner und Anna Koch als Mentor*innen teilnehmen. Sie alle verfügen über langjährige Erfahrung in der Branche und prägen ihre jeweiligen Arbeitsfelder mit einer klaren künstlerischen Handschrift und umfassender Expertise. Wir legen besonderen Wert darauf, dass für jedes vertretene Gewerk ein*e passende Mentor*in zur Verfügung steht.



Wie läuft das Programm ab?

Bis zum 15. April 2026 nehmen wir Bewerbungen per Email an buero@agdok.de an. Am 10. Mai findet im Rahmen des DOK.fest in München eine Auftaktveranstaltung mit allen Mentor*innen und Mentees statt. Im Anschluss daran begleiten die Mentor*innen ihre Mentees über ein Jahr hinweg in regelmäßigen (Online-)Treffen (circa 1-2 Stunden). Diese Treffen sollen etwa einmal im Monat stattfinden, können aber individuell auf die Bedürfnisse der Mentor*innen und Mentees angepasst werden. Zu Beginn legt ihr gemeinsam mit den Mentor*innen die Ziele, Inhalte und Form der Zusammenarbeit fest. Für alle Fragen, Wünsche und Herausforderungen während dieses Jahres stehen wir euch natürlich beratend zur Seite. Zusätzlich gibt es ein monatliches (Online-)Treffen aller Mentees, das der Vernetzung, dem Austausch über aktuelle Projekte und dem gemeinsamen Finden kollegialer Lösungen dient (circa 1-2 Stunden). Im Mai 2027 wird es eine Abschlussveranstaltung in München geben, bei der die Mentees die Möglichkeit haben, ihre Arbeit vor einem Fachpublikum zu pitchen. Wenn die Projekte, die innerhalb des Mentoring-Programmes gefördert wurden, realisiert werden, sollte das AG DOK Mentoring-Programm im Abspann des Films genannt werden.



Kostet das was?

Die Teilnahme am AG DOK MENTORING ist für die Mentees kostenfrei. Die Fahrtkosten zur Auftakt- und Abschlussveranstaltung in München (Bahnfahrt 2. Klasse) werden übernommen. Bei Bedarf kann auch eine Hotelübernachtung bezahlt werden. Für die monatlichen Mentor*in-Mentee-Treffen können leider keine Fahrtkosten übernommen werden. Ob ihr diese online oder in Präsenz gestaltet, könnt ihr natürlich selbst mit den Mentor*innen besprechen.


Wer steckt hinter dem Mentoring-Programm?

Das AG DOK Mentoring-Programm ist aus einer Initiative der AG DOK-Nachwuchsgruppe futurDOK hervorgegangen. Ziel ist es, den Einstieg in die Filmindustrie zu erleichtern, gerade auch für weniger privilegierte Filmschaffende. Außerdem soll das Programm der verbandsinternen Vernetzung sowie dem Wissenstransfer dienen. 



Bei Fragen:


Erik Meininger (AG DOK): meininger@agdok.de

Raphael Schanz (futurDOK): raphael@panther-reh.de

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