Willkommen bei Ihren persönlichen Einstellungen und Ihrem Profil

Über Ihr Nutzer-Profil lernen unsere Besucher Sie und Ihre Arbeit kennen. Es soll also toll werden! Hier haben Sie daher die Gelegenheit, allen zu sagen, wer Sie sind, was Sie machen und was andere über Sie wissen sollten.

Bitte geben Sie hier Ihre persönlichen Daten sorgfältig ein. Denn Sie sind die Basis für den Kontakt mit Ihnen sowie für die Verwaltung Ihrer Mitgliedschaft bei der AG DOK. Sie können dabei individuell entscheiden, welche Daten Sie öffentlich machen wollen und welche nicht.

Um mehr über die Funktionen und Nutzung der Webseite zu erfahren, helfen Ihnen die [Anleitungen]http://agdok.de/de_DE/mitglieder-hilfen zur Webseite.

Bei Fragen steht Ihnen die Onlineredaktion unter Telefon +49 69 623 700 oder unter webmaster@agdok.de zur Verfügung.

Weiterführende Funktionen & Werkzeuge

Auf der Mitgliederseite erhalten Sie mehr Informationen zu den unten gelisteten Funktionen und der Arbeit mit Ihrem AG DOK Account. Mit Klick auf eines der Werkzeuge verlassen Sie die Seiten der AG DOK und können weitere Dienst nutzen.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Ihre Firmendaten  //  Ein Firmenprofil für die Ausgabe auf der AG DOK Seite anlegen oder bearbeiten

Film Datenbank  //  Filmografie anlegen oder bearbeiten

AG DOK Postlist   //  abbonieren Sie den News-Channel des Netzwerks.

Black Box Nr. 268 - September 2017

vom 12.09.2017

 

Mehr Geld ist auch keine Lösung

Von Ellen Wietstock.
Als vor nunmehr fast 50 Jahren mit dem Filmförderungsgesetz die ersten wirtschaftlichen „Hilfen“ für die Filmherstellung zur Verfügung gestellt wurden, ging der Gesetzgeber von einer Hilfe zur Selbsthilfe aus. Die Filmbranche war mit der Einführung des Fernsehens in eine handfeste Krise geraten.

 – der Umsatz der Filmtheater sank durch die Einführung des Fernsehens rapide. Während im Jahr 1959 der Marktanteil deutscher Filme auf dem einheimischen Kinomarkt noch 46 % betrug, entfielen auf die Vorführung deutscher Filme 1966 nur noch 25%. Bei diesem Wert hat sich der Marktanteil mehr oder weniger bis heute eingependelt – mal sank er in den vergangenen fünfzig Jahren auf dramatische 11 %, mal lag er bei 27 %, obwohl die Subventionen für die Filmbranche rasant gestiegen sind.
 
In den ersten sechs Jahren ihres Bestehens verteilte die FFA pro Jahr Fördermittel aus der Film­abgabe in Höhe von umgerechnet rund acht Mio. Euro. Dabei handelte es sich ausschließlich um Referenzfilmförderung. Es war die Phase des sogenannten Schnulzen-Kartells, gefördert wurden Filme wie Unterm Dirndl wird gejodelt, Der Schulmädchen-Report (Teil 1 bis 10) sowie Pauker- und Lümmel-Filme. Der Filmpublizist Wolf Donner schrieb 1971 in der ‚Zeit’: „ ... Das Schnulzen-Kartell des deutschen Films, die Filmförderungsanstalt (FFA), hat seit drei Jahren nicht nur das Niveau heruntergefördert, auch seine filmwirtschaftlichen Auswirkungen sind katastrophal: ... Die Filmproduktion ist seit dem Bestehen der FFA sprunghaft angestiegen, immer mehr schlechte Filme verstopfen die immer schmaler werdende Abspielbasis...“ 1974 griff der Gesetzgeber ein und installierte die Projektfilmförderung. Dem Förderkriterium Wirtschaftlichkeit wurde das Merkmal Qualität an die Seite gestellt.
 
Die kulturelle Filmförderung des Bundes vergab seinerzeit den dotierten Deutschen Filmpreis, und in Verbindung mit der Produktionsförderung des Bundesinnenministeriums (BMI) und war insbesondere in den 1970er- bis Anfang der 1980er-Jahre das wichtigste Förderinstrument für die Regisseur*innen des neuen deutschen Films: Wim Wenders, Werner Herzog. Edgar Reitz, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Herbert Achternbusch, Ula Stöckl, Jeanine Meerapfel, Helke Sander, Claudia von Alemann, Jutta Brückner, Helga Reidemeister, Helma Sanders, Peter Krieg, Ulrike Ottinger, Rainer Werner Fassbinder und vielen anderen. Die BMI-Förderung – oftmals verbunden mit einer Prämie des Deutschen Filmpreises – war die erste und wichtigste Anschub­finanzierung, mit der man sich an eine Redaktion des öffentlich-rechtlichen Fernsehens wandte, um einen Koproduktionspartner ins Boot zu holen. Der deutsche Autorenfilm hatte im eigenen Land sein Publikum, und er genoss im Ausland ein hohes Ansehen. In einem Jahr liefen in  Cannes in der Quinzaine vier deutsche Filme, Werner Herzogs Fata Morgana, Rainer Werner Fassbinders Pioniere in Ingolstadt, Reinhard Hauffs Mathias Kneissl und George Moorses Lenz, in einem anderen Filme von Wenders und Fassbinder. Und es gab, nebenbei bemerkt, damals nur zwei Filmhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, die Deutsche Film- und Fernsehakademie in Berlin und die Hochschule für Fernsehen und Film in München.
 
Aber Schluss mit der Erfolgsgeschichte des neuen deutschen Films (es folgten ja noch die Goldene Palme für Parix, Texas und Goldene Löwen für Stand der Dinge und Die bleierne Zeit von Margarethe von Trotta und viele, viele andere Auszeichnungen). Zurück zur Geschichte der Filmförderung: Neben der FFA-Förderung für kommerzielle Projekte gab es die Anlaufstellen für Projekte jenseits des Unterhaltungskinos, zum Beispiel das Kuratorium junger deutscher Film, das – wenn auch mit einem vergleichsweise geringen Jahresetat von seinerzeit zwei Millionen DM ausgestattet – immer dem Autorenfilm verpflichtet war und ist. Überhaupt wurde vorgeführt, wie man mit wenig Geld zwar keine Berge versetzen, aber durchaus eine lebendige Filmszene schaffen kann, die den Humus bildet für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Regietalenten. Mit einem Jahresbudget von umgerechnet 1,5 Mio. Euro – und einer Geschäftsführerin sowie einer halben Bürokraft - startete 1980 in Hamburg das Filmbüro mit seiner selbstverwalteten Förderung und einer fortschrittlichen Satzung, die schon damals eine geschlechterparitätische Besetzung der Förder­gremien vorsah.
 
Während 1983 zum Angriff auf den deutschen Autorenfilm geblasen wird, Alexander Kluge sich aus der Filmpolitik zurückzieht und mit vielen Mitstreiter*innen die Publikation ‚Bestandsaufnahme: Utopie Film’ in Form eines roten Ziegelsteins erarbeitet, sollen Beziehungskomödien das deutsche Kino retten. Die Titel muss man hier nicht aufzählen, wir kennen sie alle, einige davon sind an der Kinokasse auch außerordentlich erfolgreich. 1996 dann der Sündenfall: Die kulturell orientierten Filmbüros in Hamburg und Nordrhein-Westfalen werden mit den wirtschaftlichen Länder­förderungen in GmbHs zusammengelegt, die Fernsehsender treten den regionalen Förderinsti­tutionen bei und werden Mit-Entscheider in den Förderkommissionen. Es entstand das Produzen­tenkino, Professionalisierungskampagnen wurden eingeleitet, das Pitchen musste erlernt werden, neue Filmhochschulen schossen wie Pilze aus dem Boden – aber mit welchem Ergebnis?  
 
Im Lauf der Zeit sind die Filmfördermittel um ein Vielfaches angestiegen, weil die Argumente für den ausbleibenden Erfolg immer lauten: Wir brauchen mehr Geld, dann wird alles besser. Es wird aber nichts besser, weder steigt der Marktanteil des deutschen Films kontinuierlich an noch reüssieren die deutschen Filme kontinuierlich auf internationalen Festivals. Stattdessen wird produziert, als gäbe es kein Morgen, denn nur so können sich die Produktionsfirmen überhaupt ihr Überleben sichern. Nennenswerte Erlöse sind Einzelfälle, von Tilgungen der bedingt rückzahlbaren Darlehen ganz zu schweigen. Mittlerweile sind etwa 90 % aller Filmförderungsdarlehen faktisch Subventionen. Von Hilfe zur Selbsthilfe sind wir also weit entfernt. 250 deutsche Filme (incl. Koproduktionen) pro Jahr, selbst Insider haben den Überblick verloren. Wem nützt das?
 
Nicht ganz zufällig gibt es im Wahljahr noch einen weiteren Zuschlag - der Deutsche Filmförder­fonds (DFFF) wird um weitere 25 Mio. Euro Produktionsförderung aufgestockt, also pro Jahr auf rund 75 Mio. Euro Zuschüsse aus Steuermitteln. Wenn schon mehr Geld für die Produktion, dann sollte es selbstverständlich sein, dass ein nennenswerter Teil dieser Mittel in die Stoffentwicklung und Drehbuchförderung fließt. Die größten Chancen bei Förderern und Redaktionen haben zur Zeit offenbar Bestseller-Verfilmungen, obwohl die interessantesten Filme der letzten Jahre auf Original­stoffen beruhen: Wild, Victoria und Toni Erdmann. Mehr Talente und Ideen zu fördern würde auch dazu beitragen, das eklatante Missverhältnis zwischen subventionierter Produktion und subven­tioniertem Verleih auf der einen und minimal unterstütztem Kino auf der anderen Seite ein wenig abzumildern.
 

Unter der Gender-Lupe – heute: Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF)

Von Ellen Wietstock.
Der DFFF vergab zwischen 2007 und 2016 Fördermittel für Kinospielfilme in Höhe von insgesamt 549,2 Mio. €. Der weibliche Regie-Anteil betrug durchschnittlich 12%. Welche Regisseur*innen von den Zuschüssen aus dem DFFF in den vergangenen zehn Jahren profitierten, zeigt die folgende Übersicht:

Filmfördermittel 2016
Frauen: 8,8 Mio.
Männer: 41,0 Mio.

2016
vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 49,8 Mio.
41,0 Mio € an 47 Projekte von Regisseuren: Ali S. Ahadi, Fatih Akin, Miguel Alexandre, Thomas Arslan, Bille August, Nick Baker-Monteys, Detlev Buck, Ilkar Catak, Richard Claus, Pepe Danquart, Rupert Everett, Jan Fehse, Arne Feldhusen, Wolfgang Fischer, Dennis Gansel, Sam Garbarski, Markus Goller, Wolfgang Groos, Damian J. Harper, Leander Haußmann, Florian Henckel von Donnersmarck, Lars Henning, Michael Bully Herbig, Ed Herzog, Philipp Hirsch, Sandor Jessen, Philipp Kadelbach, Cüneyt Kaya, Ulrich Köhler, Andrei Konchalovsky, Torsten Künstler, Christoph Lauenstein, Sebastian Lelio, Terrence Malick, Hendry Mann, Samuel Maoz, Conor McDermolttroe, Lars Montag, Hanno Olderdissen, Peter Ott, Felix Randau, Claus Räfle, Eran Riklis, Sréphane Robelin, Marc Rothemund, Stefan Ruzowitzky, Michael Schaerer, Volker Schlöndorff, Til Schweiger, Alexs Stadermann (2x), Sebastian Stern, Thomas Stuber, Christian Theede, Sven Unterwaldt (2x), Simon Verhoeven, Hubert Weiland, Tobias Wiemann, Sönke Wortmann, Özgür Yilderim, Jan Zabeil, Christian Zübert.
Anzahl der Frauenprojekte: 20 Filme mit einer Fördersumme von 8,8 Mio. €
Regisseurinnen: Emily Atef, Anika Decker, Nana Ekvtimishvili, Ineke Houtman, Katja von Garnier, Iram Hag, Sonja Kröner, Laura Lackmann, Lisa Langseth, Petra Lüschow, Sandra Nettelbeck, Kerstin Polte, Isabel Prahl, Lola Randl, Jule Ronstedt, Alexandra Sell, Dagmar Seume, Isabell Suba, Margarethe von Trotta, Ute Wieland.

Filmfördermittel 2015
Frauen: 7,6 Mio.
Männer: 42,6 Mio. 

2015 vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 50,2 Mio. €
42,6 Mio. € an 57 Projekte von Regisseuren: Fatih Akin, Christian Alvart, Thomas Bodenstein, Detlev Buck, Lars Büchel, Andreas Dresen, Tarek Ehlail, Florian Eichinger, André Erkau, Jakob M. Erwa, Florian David Fitz, Dexter Fletcher, Felix Fuchssteiner, Wolfgang Groos, Chris Hartigan, Ask Hasselbalch, Ed Herzog, Florian Hoffmeister, Khaled Kaissar, Oliver Kienle, Michael Koch, Martin Koolhoven, Chris Kraus, Matthias Kutschmann, Matthias Lang, Jakob Lass, Niels Laupert, Dani Levy, Christoph Lauenstein, Norbert Lechner, Aron Lehmann, Mike Marzuk, Joachim Masannek, Paul Florian Miller, Hans Petter Moland, Johannes Naber, Matthias X. Oberg, Christian Pasquavilla, Steven Quale, Raoul Peck, Oliver Rihs, Marc Rothemund (2x), Anno Saul, Martin Schreier, Christian Schwochow, Ali Soozandeh, Sven Taddicken, Robert Thalheim, Tim Trachte, Gore Verbinski, Ben Verbong, Kai Wessel, Dominik Wessely, Adolf Winkelmann, Jens Wischnewski, Max Zähle.
Anzahl der Frauenprojekte: 16 Filme mit einer Fördersumme von 7,6 Mio. €
Regisseurinnen: Iciar Bollain, Franziska Buch, Doris Dörrie, Valeska Grisebach, Helene Hegemann, Karoline Herfurth, Vibeke Idsoe, Sara Johnson, Cordula Kablitz-Post, Julia Langhof, Franziska Maletzky, Ute von Münchow, Katharina Schöde (mit Felix Fuchssteiner), Maria Schrader, Marie Soelle, Neele L. Vollmar.

Filmfördermittel 2014
Frauen: 7,2 Mio.
Männer: 43,4 Mio.  

2014 vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 50,6 Mio. €
43,4 Mio. € an xx Projekte von Regisseuren: Ali S. Ahadi, Ansgar Ahlers, Sinan Akkus, Christian Alvart, Dietrich Brüggemann, Matthias Bruhn, Detlev Buck, Ericson Core, André Erkau, Johannes Fabrick, Arild Fröhlich, Alain Gsponer, Ask Hasselbalch, Eran Creevy, Omar Fast, Jochen A. Freydank, Florian Gallenberger, Toby Genkel, Markus Goller, Wolfgang Groos, Andreas Gruber, Klaus Härö, Ed Herzog, Oliver Hirschbiegel, Valentin Hitz, Hendrik Hölzemann, Anders Thomas Jensen, Semih Kaplanoglu, Philip Koch, Mario Kreuzpaintner, Stefan Krohmer, Lars Kraume, Francis Lawrence, Mike Marzuk (2x), Gordian Maugg, Wolfgang Murnberger, André F. Nebe, Vincent Perez, Stephan Rick, Sebastian Schipper, Johannes Schmid, Samuel Schwarz, Til Schweiger, Markus Sehr, Johannes Sievert, Omer Faruk Sorak, Steven Spielberg, Henri Steinmetz, Thomas Stuber, Holger Tappe, Christian Theede, Dennis Todorovic, Tim Trachte, Sven Unterwaldt, Simon Verhoeven, Frieder Wittich, David Wnendt, Özgur Yilderim, Martin Zandvliet, Christian Zübert,
Anzahl der Frauenprojekte: 17 Filme mit einer Fördersumme von 7,2 Mio. €
Regisseurinnen: Maren Ade, Kerstin Ahlrichs, Neelesha Barthel, Anika Decker, Theresa von Eltz, Katja von Garnier, Ulrike Grote, Julia von Heinz, Nicolette Krebitz, Laura Lackmann, Anica M. Lazarescu, Vivian Naefe, Asli Özge, Isabelle Stever, Mira Thiel, Margarethe von Trotta, Julia Ziesche.

Filmfördermittel 2013
Frauen: 5,6 Mio.
Männer: 53,8 Mio.   

2013 vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 59,4 Mio. €
53,8 Mio. € an 77 Projekte von Regisseuren: Arend Agthe, Olivier Assayas, Aleksander Bach, Tobi Baumann, Wolfgang Becker, Edward Berger, Dietrich Brüggemann, Elie Chouraqui, George Clooney, Florian Cossen, Benjamin Diez, Andreas Dresen, Maximilian Erlenwein, Claudio Fäh, Christian Frosch, Felix Fuchssteiner, Toby Genkel, Markus Goller, Damien J. Harper, Thomas Heinemann, Jalmari Helander, Veit Helmer, Christoph Hochhäusler, Uwe Janson, Mika Kaurismäki, Tommy Krappweis, Marco Kreuzpaintner, Tony Loeser, Joachim Masannek, Anders Morgenthaler, Till Müller-Edenborn, Mikkel Norgaard, Christian Petzold, Baran bo Odar, Burhan Qurbani, Giulio Ricciarelli, Oskar Roehler, Michael Rogalski, Anno Saul, Gerd Schneider, Matthias Schweighöfer (2x), Ken Scott, Kadir Sözen, Peter Thorwarth, Dito Tsintsadze, Tom Tykwer, Ralf Westhoff, Sönke Wortmann.
Anzahl der Frauenprojekte: 12 Filme mit einer Fördersumme von 5,6 Mio. €
Regisseurinnen: Feo Aladag, Doris Dörrie, Silke Enders, Sonja Heiss, Sigrid Hoerner, Vanessa Jopp, Franziska Meyer-Price, Ute Münchow (mit Sandor Jesse), Lisa Mulcahy, Marjane Satrapi, Neele L. Vollmar, Stina Werenfels.

Filmfördermittel 2012
Frauen: 5,7 Mio.
Männer: 58,1 Mio.    

2012 vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 63,8 Mio. €
58,1 Mio. € an 67 Projekte von Regisseuren: Ali S. Ahadi, Karim Ainouz, Fatih Akin, Züli Aladag, Boris Aljinovic, Christian Alvart, Michael Ammon, Thomas Arslan, Bille August, Christian Bach, Michael Baumann, Thomas Bodenstein, Anton Corbijn, Pepe Danquart, Dennis Dercourt, David Dietl, Markus Dietrich, Urs Egger, Arne Feldhusen, Felix Fuchssteiner, Christophe Gans, Markus Goller, Dominik Graf, Wolfgang Groos, Alain Gsponer, Holger Haase, Leander Haußmann, Benjamin Heisenberg, Michael Bully Herbig, Stefan Hering, Ron Howard, Jim Jarmusch, Reinhard Klooss, Emir Kusturica, Philipp Leinemann, Georg Maas, Mike Marzuk, Joachim Masannek, Johannes Naber, Guillaume Nicloux, Brian de Palma, Tony Pemberton, Alexander Powelz, Edgar Reitz, Marc Rensing, Kilian Riedhoff, Bernhard Rose, Pierre H. Salfati, Stefan Schaller, Helge Schneider, Gregor Schnitzler, Jan Schomburg, Til Schweiger (2x), Matthias Schweighöfer, Christian Schwochow, Frederik Steiner, Hannes Stöhr, Philipp Stölzl, Robert Thalheim, Christian Theede, Lars von Trier, Tobias Wiemann, David Wnendt, Sönke Wortmann.
Anzahl der Frauenprojekte: 14 Filme mit einer Fördersumme von 5,7 Mio. €
Regisseurinnen: Frauke Finsterwalder, Katja von Garnier, Steph Green, Julia von Heinz, Sherry Hormann, Nanouk Leopold, Caroline Link, Vivian Naefe, Sandra Nettelbeck, Nana Neul, Dagmar Seume, Lulu Wang, Ute Wieland.

Filmfördermittel 2011
Frauen: 7,2 Mio.
Männer: 41,7 Mio.

2011
vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 48,9 Mio. €
41,7 Mio. € an 62 Projekte von Regisseuren: Oleg Arsadulin, Zsolt Bacs, Bernd Böhlich, Cyril Boss/Philipp Stennert, Marc Brasse, Dietrich Brüggemann, Detlev Buck, Bora Dagtekin, Peter Dalle, Helmut Dietl, André Erkau, Florian D. Fitz, Ari Folman, Peter Gersina, Max Giwa, Matthias Glasner, Philip Gröning, Wolfgang Groos, Bastian Günther, Tobias Ineichen, Lars Jessen, Michael Karen, Thorsten Klein, Adnan G. Köse, Philippe Kotlarski, Sebastian Kutzli, Bernhard Landen, Norbert Lechner, Christian Lerch, Jorgen Lerdam, Sergej Loznitza, Mike Marzuk, Marco Petry, Christian Petzold, Berenger Pfahl, Ingo Rasper, Oskar Roehler, Marcus H. Rosenmüller, Marc Rothemund (2x), Bernd Sahling, Christoph Schaub, Stephan Schesch, Hans-Christian Schmid, Til Schweiger/Rothkirch, Peter Sehr, Anup Singh, Barnaby Southcombe, Jos Stelling, Janos Szasz, Mareinn Thorisson, Hansjörg Thurn, Ivo Trajkov, Dito Tsintsadze, Tom Tykwer (2x), Özgür Yildirim, Timo Vuorensola, Tomy Wigand, Tommy Wirkola, Sönke Wortmann.
Anzahl der Frauenprojekte: 19 Filme mit einer Fördersumme von 7,2 Mio. €
Regisseurinnen: Bettina Blümner, Franziska Buch, Doris Dörrie, Nina Grosse, Ulrike Grote, Christine Hartmann, Sherry Hormann, Hermine Huntgeburth, Vanessa Jopp, Claudia Lehmann, Pia Marais, Lola Randl, Alicia Scherson, Franziska Schlotterer, Laura Schroeder, Cate Shortland, Tina von Traben, Sylvie Verheyde, Anne Weil (mit Philippe Kotlarski), Anne Wild.

Filmfördermittel 2010
Frauen: 5,5 Mio.
Männer: 45,6 Mio.

2010
vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 51,1 Mio. €
45,6 Mio. € an 67 Projekte von Regisseuren: Farhan Akhtar, Paul W. Andersson, Marc Bauder, Thomas Bodenstein, Achim von Borries, Jaume Collet-Serra, David Cronenberg, Oliver Dieckmann, Wolfgang Dinslage, Andreas Dresen, Roland Emmerich, André Erkau, Tim Fehlbaum, Elmar Fischer, Dennis Gansel, Markus Goller, Sebastian Grobler, Hendrik Handloeghten, Till Carsten Fiebeler, Hastreiter, Leander Haußmann, Toke C. Hebbel, Veit Helmer, Sandor Jesse (mit Ute von Münchow), Leo Khasin, Ulrich Köhler, Adnan G. Köse, Eran Kolirin, Jeremy Leven, Todd Lincoln, Alexander Mindadze, Andreas Nickel, Ansgar Niebuhr, Gerardo Olivares, Anthony McPetters, Julian Roman Pölsler, Roland Suso Richter, Eran Riklis, Andi Rogenhagen, Marcus H. Rosenmüller (3 x), Johannes Schmid, Alex Schmidt, Oliver Schmitz, Gregor Schnitzler, Til Schweiger, Markus Sehr, Harald Sicheritz, Jan Speckenbach, Christoph Stark, Istvan Szabo, Dan Tang, Robert Thalheim, Peter Timm, Phil Traill, Sven Unterwaldt jr., Andres Veiel, Simon Verhoeven, Torsten Wacker, Robert Wilde/Christian Ulmen, Klaus Wirbitzky, Joe Wright, Jakob Ziemniaki, Christian Zübert,
Anzahl der Frauenprojekte: 13 Filme mit einer Fördersumme von 5,5 Mio. €
Regisseurinnen: Agniezka Holland, Hermine Huntgeburth, Anja Jacobs, Isabel Kleefeld, Kirsi Limatainen, Jeanine Meerapfel, Ute von Münchow, Maggie Peren, Irina Probost, Samira Radsi, Marjane Sartrapi, Pia Striethmann, Malgorzata Szumowska.

Filmfördermittel 2009
Frauen: 6,4 Mio.
Männer: 49,8 Mio. 

2009 vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 56,2 Mio. €
49,8 Mio. € an 64 Projekte von Regisseuren: Percy Adlon, Alexander Adolph, Olivier Assayas, Jo Baier, Nick Baker-Monteys, Uwe Boll, Cyrill Boss, Dietrich Brüggemann, Detlev Buck, Ciro Cappellari, Jaume Collet-Serra, Claudio Cupellini, Didi Danquart, Christian Ditter, Uli Edel, Roland Emmerich, Till Endemann, Benedikt Fliegauf, Dennis Gansel, Hans W. Geißendörfer, Peter Gersina, Matti Geschonnek, Philip Gröning, Bent Hamer, Leander Haußmann, Granz Henman, Juraj Herz, Christoph Hochhäusler, Ralf Huettner, Otto A. Jahrreis, Lars Jessen, Oskar Jonasson, Lars Kraume, Neil Krepela, Chris Kraus, Dani Levy, Greg Manwaring, Mike Marzuk, Rainer Matsutani, Johannes Naber, Baran bo Odar, Roman Polanski, Alexander Riedel, Oskar Roehler, Gernot Roll (2x), Marc Rothemund, , Thilo Rothkirch, Björn Runge, Jean Claude Schlim, Til Schweiger, Harald Sicheritz, Hugo Viera de Silva, Christopher Smith, Hans Steinbichler, Philipp Stölzl, Quentin Tarantino, Tomasz Thomson, Peter Timm, Tom Tykwer, Joseph Vilsmaier, Radek Wegrzyn, Hans Weingartner.
Anzahl der Frauenprojekte: 16 Filme mit einer Fördersumme von 6,4 Mio. €
Regisseurinnen: Marie Blumencron, Franziska Buch, Doris Dörrie, Christine Hartmann, Elke Hauck, Sophie Heldmann, Anna Justice, Güzin Kar, Nanouk Leopold, Pia Marais, Ute von Münchow, Ayse Polat, Ziska Riemann, Yasemin Samdereli, Sophie Schoukens, Isabelle Stever, Stefanie Sycholt, Ute Wieland.

Filmfördermittel 2008
Frauen: 7,3 Mio.
Männer: 50,0 Mio.  

2008 vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 57.3 Mio. €
50,0 Mio. € an 57 Projekte von Regisseuren: Alexander Adolph, Ali S. Ahadi, Fatih Akin, Christian Alvart, Jo Baier, Norbert Baumgarten, Ludl Boeken, Lars Büchel, Stephan Daldry, Christian Ditter, Jaco von Dormael, Michael Dreher, Andreas Dresen, Maximilian Erlenwein, Stephan Frears, Matthias Glasner, Markus Goller, Wolfgang Groos, Alain Gsponer, Michael Haneke, Michael Bully Herbig, Michael Hoffmann, Lars Jessen, Lorenz Knauer, Thomas Kronthaler, Michael Kupczyk, Lothar Kurzawa, Damir Lukacevic, Carsten Ludwig, Rainer Matsutani, James McTeigue, Gavin Millar, Ignas Miskinis, Jespers Moller, Lancelot von Naso, Urs Odermatt, Pagonis Pagonakis, Wolfgang Panzer, Zoltan Paul, Christian Petzold, David Pinillos, Gernot Roll, Marcus H. Rosenmüller, Piet de Rycker, Anno Saul, Hans Christian Schmid, Til Schweiger, Sven Taddicken, Holger Tappe, Lars von Trier, Ben Verbong, Pieter Verhoeff, Simon Verhoeven, Bartosz Werner, Kai Wessel, Frieder Wittich, Sönke Wortmann,
Anzahl der Frauenprojekte: 16 Filme mit einer Fördersumme von 7,3 Mio. €
Regisseurinnen: Feo Aladag, Eva Dahr, Julie Delpy, Marleen Gorris, Karola Hattop, Sherry Hormann, Susanne Jäger, Erica von Moeller, Vivian Naefe, Bettina Oberli, Marie Reich, Susanne Schneider, Margarethe von Trotta, Su Turhan, Neele L. Vollmar, Ina Weisse.

Filmfördermittel 2007
Frauen: 7,3 Mio.
Männer: 54,8 Mio.  

2007 vergab der DFFF Zuschüsse für Kinospielfilme in Höhe von 62,1 Mio. €
54,8 Mio. € an 59 Projekte von Regisseuren: Sinan Akkus, Theo Angelopoulos, Florian Baxmeyer, Bernd Böhlich, Peter Bohl, Fred Breinersdorfer, Heinrich Breloer, Andreas Dresen (2x), Uli Edel, Matthias Emcke, Max Färberböck, Luigi Falorni, Jan Fehse, Eckart Fingberg, Florian Gallenberger, Dennis Gansel, Amos Gitai, Michael Glawogger (2x), Christian Görlitz, Leander Haußmann (2x), Thomas Heinemann, Oliver Jahn, Michael Klier, Adnan Köse, Tony Loeser, Ole Christian Madsen, Mike Marzuk, Joachim Masannek, Oliver Mielke, Sebastian Niemann, Jobst Oetzmann, Oskar Roehler, Nicolai Rohde, Stefan Ruzowitzky, Bernd Sahling, Sebastian Schipper, Tom Schreiber, Christoph Schrewe, Til Schweiger, Peter Sehr, Alan Simpson, Bryan Singer, Gert Steinheimer, Hannes Stöhr, Philipp Stölzl, Hardi Sturm, Holger Tappe, Tom Tykwer, Sven Unterwaldt jr., Joseph Vilsmaier, L. + A. Wachowski, Martin Walz, Wim Wenders, Özgür Yildirim, Christian Zübert.
Anzahl der Frauenprojekte: 20 Filme mit einer Fördersumme von 7,3 Mio. €
Regisseurinnen: Maren Ade, Buket Alakus, Emily Atef, Miriam Dehne, Nana Djordjadze, Doris Dörrie, Almut Getto, Esther Gronenborn, Anne Hoegh Krohn, Hermine Huntgeburth, Vanessa Jopp, Caroline Link, Shirin Neshat, Sandra Nettelbeck, Marie Noelle (mit Peter Sehr), Maggie Peren, Helma Sanders, Neele L. Vollmer, Connie Walther, Ute Wieland.

 

Impressionen einer Trendwende – Wie real ist Virtual Reality?

Von Gabriele Leidloff und Max-Peter Heyne.
Während die Welt der Printmedien langsam aber sicher schrumpft, differenziert sich die Welt der Bewegtbildmedien immer weiter aus.

Der Verwandtschaftsgrad der Formate wird immer größer, d.h. Virtual Reality (VR) und crossmediale Anwendungen auf der einen und Kino bzw. Fernsehen auf der anderen Seite korrespondieren zwar noch miteinander, wenn sie dieselben Themen und Figuren nutzen. Aber die digitalen Bildmedien emanzipieren sich zunehmend von ihren Vorbildern und bieten einen Erlebnismehrwert, bei dem die Sinnesverarbeitung herausgefordert wird. Mehr noch als im Verhältnis Games zu Kinofilm scheint die nächste Stufe der Digitalisierung die bisher lineare Art des Geschichtenerzählens und Repräsentierens von Themen, bei welchen ein Film oder eine Doku als abgeschlossenes, singuläres (Kunst)Werk oder Statement aufzufassen war, zu verdrängen. Stattdessen steigt die Zahl medialer Anwendungen, die tendenziell von ihrer Wiederholbarkeit, dramaturgischen Offenheit, ihrem Detailreichtum und pointierten Wahrnehmungseffekten leben.

Das Stasiverhör-Projekt

Dieses dramaturgische Mäandern und Zerfasern kennzeichnet sogar VR Projekte, die einen fokussierten Blick auf eine ganz spezielle historische Situation werfen, wie die von Deutschlandfunk Kultur initiierte interaktive App „Stasiverhöre“ (http://blogs.deutschlandradiokultur.de/stasiverhoer). Entwickelt vom Berliner Startup Vragments, sind mithilfe einer 360° Ansicht eines Verhörraums und historischen Originaltonmitschnitte die Methoden und Auswirkungen der Verhöre der DDR-Staatssicherheit subjektiv nachvollziehbar. Die zuständige Redakteurin des Deutschlandfunks, Jana Wuttke, erläuterte auf der diesjährigen Berliner re:publica, dass die App trotz des vorgegebenen Verlaufs eine „Sezierung der Situation“ und des individuellen Verhaltens erlaube und damit auf den „offenen Prozess von Geschichte“ verweise. Der sich aufdrängende Vergleich mit anderen Verhör­situationen (oder Experimenten) zu anderen Zeiten und an anderen Orten hebt den Inhalt dieser App nicht sui generis, sondern in einen größeren Kontext, der in analogen Kanälen als „Themenabend“ programmiert werden muss.

Es fehlen attraktive Inhalte

Zwar sind die VR Projekte in Bezug auf Fördervolumen und Investitionsmargen noch weit entfernt von denen der Film- und Fernsehindustrie, aber das Innovationspotential längst nicht ausgeschöpft und die Anwendungen sprechen eine wachsende Zielgruppe an, die ihren Medienkonsum bereits aufs Smartphone und Tablet verlagert hat und sich an den fluxusartigen Versatzstücken der Dar­stellungen nicht stört. Wahrscheinlich wäre sogar die Welle an hochwertig produzierten Fernseh­serien ohne die flankierende Entwicklung des Internets nicht denkbar, die bisherige analoge Inhalte in Serielles verwandelt hat. Inzwischen ist die spezielle VR Software und Brillentechnologie auch für Normalverdiener erschwinglich. Dafür mangelt es an attraktiven, erzählerisch anspruchsvollen Inhalten, die ästhetisch, dramaturgisch und vor allem vertriebstechnisch noch in den Kinderschuhen stecken, heißt es oft auf Fachkongressen und Filmfestivals. Wie der mit einem „Oscar“ prämierten Special Effects- und Virtual Reality-Fachmann John Gaeta (The Matrix) auf der letzten Media Convention in Berlin sagte, rechnet er innerhalb von zehn Jahren mit einer ausgereiften VR -Technologie, die fotorealistische Simulationen von Umgebungen bietet und die sekundenschnelle Interaktionen des Konsumenten auf Reize und Effekte erlauben. Gaeta arbeitet mit einem Team an einer Virtual Reality-Serie über Darth Vader für den geplanten Star Wars-Themenpark von Disney und Lucasfilm, in der die Zuschauer dann selbst die Handlung bestimmen können. Ein Vorwissen über das Star Wars-Universum ist dann sicher hilfreich. Auch andere VR Erlebnisvideos großer US Medien- oder IT Konzerne (Google und Facebook mischen auf diesem Markt kräftig mit) basieren auf den animierten oder mit Spezialeffekten gespickten Blockbustern, können also tatsächlich als Zusatzangebote zum Kinobesuch aufgefasst werden.

Majors bauen VR-Standorte aus

Etablierte Studios oder Kinoketten wie Warner, der Disney/Marvel/Lucasfilm-Konzern oder IMAX, sind gerade dabei, diesen Entertainmentbereich stärker auszubauen, wie Berichte über Neuer­öffnungen von VR Standorten in den USA und Europa (Manchester, Paris) belegen. Dabei handelt es sich um in große Multiplexe oder Vergnügungsparks integrierte VR Tresen, wie sie sonst auf Fachmessen zu sehen sind, oder auch um spezielle VR Cafés, was an die ersten (oft nach kurzer Zeit gefloppten) Bars erinnert, in denen in den 90er Jahren interaktive Games ausprobiert werden konnten, als Konsolen noch nicht verbreitet waren. Bislang scheinen sich die Investitionen, die aus speziellen Fonds gespeist werden, zu lohnen. Zweifelhaft indes, ob inhaltlich ambitionierte Projekte, die nicht aus den visuellen und dramaturgischen Versatzstücken erfolgreicher Kinofilme bestehen, an diesen Orten ebenfalls funktionieren. Hinzu kommt, dass die ausgereifteren VR Brillen bisher oft als störend empfunden werden und eher die Abkapselung als das Miteinander von Konsumenten fördern.

Wie VR an den Endverbraucher bringen

Neue Initiativen, VR an den Endverbraucher zu bringen, werden auf der Internationalen Funkausstellung Berlin IFA in Halle 26 vorgestellt. Das neue Präsentationskonzept IFA NEXT  „Innovation Engine“ mit einer entsprechend konzipierten Ausstellungsarchitektur in Form einer offenen Arena umfasst z.B. die bisherigen Formate IFA TecWatch, IFA Keynotes und IFA+ Summit. Hier stellen sich 91 verschiedene Aussteller aus 15 Nationen und zusätzlich ca. 120 Startups auf rund 1500 Quadratmetern unter dem Motto „Was kommt?“ zu den Bereichen der Digitalisierung vor: Smart Living, Robotics, Künstliche Intelligenz, Startups und VR und AR. Wie Wolfgang Tunze, Journalist und Fachberater der IFA NEXT beim Media Briefing im Vorfeld erläuterte, gehören neben anderen Anbietern zum neuen Gemeinschaftsstand mit Schwerpunkt VR auch die „Deutsche TV-Plattform“, ein Zusammenschluss von über 50 privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern, Industrie, Forschungsinstituten und Universitäten, Bundes- und Landes­behörden, Verbänden und Institutionen. Im Rahmen von IFA NEXT finden auch die Startup Days statt, bei der junge Firmengründer unter dem Motto „Was setzt sich durch?“ innovative Lösungen aufzeigen. Beim IFA+ Summit VR Panel werden u.a. fortgeschrittene VR Konzepte wie „3D Human Body Reconstruction“ präsentiert. Dieses Forschungsprojekt des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts nutzt Software zur Integration von 3D Abbildungen realer Personen in virtuellen Umgebungen und ist entsprechend in enger Anbindung an die Entwicklung von VR Medientechnologien entstanden, die auch eine größere Emotionalisierung der Darstellungen erlauben.

„Illusion Walk“

Ein Projekt, das umfassend mit dem sogenannten Körper-Tracking arbeitet und damit besonders starke Sinnestäuschung betreibt, ist der „Illusion Walk“ – so auch der Name des Berliner Startups der Brüder Julien und Jim Rüggeber. Sie haben mithilfe der Kooperation internationaler wie nationaler Partnerfirmen Ganzkörperanzüge und eine begehbare Plattform („Immersive Deck“) gebaut, in der man sich mithilfe eines PC-Rucksacks, der die Körperbewegungen ins Virtuelle übersetzt, 20 Minuten lang in fremde Welten katapultieren lassen kann und z.B. im Weltraum Aliens kennenlernt. Zusätzlich steigern Geruchs-, Hör- und haptische Erlebnisse den Illusionsgrad der gestischen Interaktion, die in diesem Fall sogar mit mehreren Personen durchgespielt werden können. Sinneswahrnehmungen in Virtual Reality einzubauen, ist der neue Trend im Geschäft. Der „Illusion Walk“ zeigt aber auch, dass dazu eben doch der Besuch eines speziellen Ortes, nämlich leerer Räume, nötig ist, in welchem man nicht nach einer schwungvollen Bewegung schon an die eigenen vier Wände stößt. Bei der Entwicklung aufwendiger narrativer Stoffe ist das ein nicht zu unterschätzendes, leibhaftiges Hindernis.

Der Nutzer muss sich bei VR auf eine neue Art der Sinnesinterpretation einstellen wie früher die ersten Filmzuschauer der Kurzfilme der Gebrüder Lumière, die 1896 beim Anblick eines heran­nahenden Zuges (angeblich) vor Angst von den Sitzen sprangen. Die Körpernavigation im Virtuellen bietet zwar faszinierende, intensive ‚Experiences‘ in Welten oder Räumen, die einem sonst verschlossen bleiben (Urwälder, Museen, der Weltraum). Aber das Bewusstsein kann die von den Augen aufgenommen 360° Szenarios, die simulieren, dass der Betrachter Teil des Ganzen sei, nicht relativieren, sodass das Gehirn hinzufantasiert. Bei starken Reizen stellen sich ethische, aber auch psychologische Fragen: Wie groß darf die Emotionalisierung sein, deren Verarbeitungsleistung von Konsument zu Konsument stark variiert? Wie sich der menschliche Körper bei VR verhält, ist eines der Forschungen des bei der IFA NEXT beteiligten Heinrich-Hertz-Instituts.

Die 360°-Ansicht des Kölner Doms

Überschaubar sind die wahrnehmungspsychologischen Herausforderungen bei der mit einem Grimme-Onlinepreis ausgezeichneten 360°-Ansicht des Kölner Doms, eines der VR Projekte des WDR (http://dom360.wdr.de). Endlich können mit der entsprechenden App und VR Brille auch jene Ecken im Dom angeschaut werden, die üblicherweise unerreichbar sind. „Das Angebot des WDR, in die Magie des Kölner Doms einzutauchen, lässt keine Wünsche offen“, meinte die Grimme-Jury und ergänzt: „Die realistische Wirkung ist atemberaubend. Nicht nur mit einem 360° Bild zeigen die Anwendungen das beliebte Bauwerk, sondern auch mit sogenanntem binauralen Ton. Ein Sound, der sich den eigenen Bewegungen anpasst. Hervorzuheben ist auch die Plattformunabhängigkeit der Anwendung. Klassisch im Internetbrowser, auf einer mobilen Webseite oder als App – das Angebot ist über fünf verschiedene Plattformen zugänglich. Sogar eine höchst aufwendige Fotogrammetrie wurde realisiert“, die Ansichten des Doms im Mittelalter oder in der zerbombten Stadt von 1945 zeigt. WDR-Redakteurin Lisa Weitemeier erläuterte bei der Präsentation auf der Media Convention Berlin 2017 die Probleme beim Dreh: Der Dom ist nur an den Karnevalstagen geschlossen, und damit die Filmemacher nicht die Optik stören, musste bei jeder 360°-Aufnahme Versteck gespielt werden. Um alle Winkel des Gebäudes zu erfassen, zog man die Kameras ganz klassisch an Seilen durch den Dom. Wer schwindelfrei ist, wird sich unter der Domdecke wohl fühlen. Vielleicht ergeben sich damit aber auch Therapiemöglichkeiten. Die Gefahr der Gewöhnung an die virtuelle Schwerelosigkeit könnte sein, dass man im realen Leben vor Höhen nicht mehr zurückschreckt.

„Inside Auschwitz“ 

Die lange Liste an Mitarbeitern, die u.a. nötig waren, um die Dombilder und -Töne plattform­unabhängig, also mehrfach zu programmieren (für Internetbrowser, für Android- bzw. iOS-basierte mobile Websites und Apps), zeigt, dass ein solches Projekt ohne Rückendeckung eines starken, etablierten Senders (oder Förderung der öffentlichen Hand) nicht bis zur Perfektion ausgestaltet werden kann. In Deutschland kann sich die Produktion innovativer VR Videos ohne die Kooperation mit großen Sendeanstalten, Verlagshäusern oder zahlreicher Partnerfirmen nicht entfalten. Auch das derzeit wohl ambitionierteste VR Projekt deutscher Provenienz, „Inside Auschwitz“, ist ein Kind des WDR. Mithilfe von VR Brillen und Kopfhörern wird der Nutzer in die Lage versetzt, die in 360° gefilmte Topografie des Terrors vor Ort im Lager und die Leidensgeschichten dreier Holocaust-Überlebender wahrnehmen zu können. Redakteurin Dorothee Pitz sprach – ebenfalls auf der Media Convention Berlin – von einer neuen Vermittlungsmöglichkeit historischer Informationen für die jüngeren Generationen. Auf inhaltlicher Seite sollte die „Essenz des Themas“ erfasst werden, ohne reißerisch zu werden, wie einer der Regisseure sagte. Dorothee Pitz ist überzeugt, dass „Inside Auschwitz“ aufgrund der emotionalen Komponente, die sich aus der unmittelbaren Konfrontation mit dem Ort und den Augenzeugen ergibt, helfen kann, die sozialen und historischen Zusammen­hänge „tiefgreifender zu verstehen“. Der Erfolg der App mit über 700.000 Aufrufen und einer Klickrate von rund zweieinhalb Millionen (Stand Mai 2017) beweist die Neugier der Zuschauer auf diese innovative Art der Geschichtsvermittlung, die vor allem pädagogische Zwecke erfüllt.

Ebenso wie beim Stasiverhörprojekt des Deutschlandfunks Kultur bieten sich viele Vorteile: Die jeweils abgebildeten Räume sind präsenter, Details werden kontextualisiert, die dargestellten Situationen und Räume sind umfassender zu betrachten als beim Anschauen eines herkömmlichen Films. Gesellschaftlich relevante Themen werden aktualisiert und in neue virtuelle Räume und damit auch in neue Kanäle und neue Kontexte gestellt, die bei einem 360° Blick eine andere Auseinandersetzung herausfordern als ‚herkömmliche‘ digitale Pixelbilder, die im Film oder in einer Reportage eingebaut sind. Vor allem erlauben diese virtuellen Erlebnisse – vorausgesetzt, sie sind mit journalistischer Sorgfalt und Distanz und gleichzeitig empathischer Ethik aufbereitet – gerade in Zeiten von ‚Fake News‘ einen authentischeren und daher pädagogisch effektiveren Zugang. Und es ist eine große Chance, dass zu Unrecht vergessene Themen, die von dem solidarischen Engagement der Bürger abhängig sind, in Erinnerung bleiben.

Online-Wissensplattformen

Vor allem im Bildungsbereich eröffnen sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten eines sehr anschaulichen, durch Tracking teils auch haptisch erfahrbaren Lernens. Wie bei einem Webinar erlaubt die ‚immersive Erziehung‘, dass Teilnehmer aus weit entfernten Gegenden in einem virtuellen Klassenzimmer zusammenkommen und zusätzlich in der Lage sind, in VR Darstellungen abstrakte Wissensgebiete oder unerreichbare Orte zu entdecken. In kommerzieller Hinsicht ist dies mit Arbeiten für die Games- und Filmindustrie nicht zu vergleichen. Aber erfolgreiche Beispiele wie die Online-Wissensplattformen „Iversity“ aus Bernau bei Berlin, die z.B. in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam auch einen Onlinekurs über Storytelling anbietet, zeigen, dass mit Bildungsangeboten viel Geld gesammelt und viele Interessenten erreicht werden können. Allerdings müssen Entwickler in Deutschland Geduld aufbringen, um die Schulen und Bildungsverbände zu erreichen und zu überzeugen. Denn innovative digitale Technologien fristen im deutschen Schul­alltag laut internationalen Studien wie die der OECD ein Schattendasein.

Neben dem Bildungssektor gehören die Architektur- und Immobilien- sowie die Reisebranche zu den zielgruppenstarken Bereichen, in denen intensiv mit VR Technologie gearbeitet bzw. experi­mentiert wird und bei welchen insbesondere Berliner Startup-Firmen involviert sind, die sich an Standorten wie Factory Works oder Babelsberg angesiedelt haben. Letztere haben sich – sofern sie ein starkes digitales Standbein ihr eigen nennen – mit dem Filmstudio, dem Hasso-Plattner-Institut und Microsoft zusammengeschlossen, um sich als sogenanntes Media Tech Hub im deutschen Sprachraum zu bewerben.

Solche Zusammenschlüsse einer Public Private Partnership und eine mehrjährige staatliche Förderung sind wahrscheinlich die einzige, langfristig erfolgreiche Standortstrategie, wenn deutsche bzw. europäische Startups und Software-Firmen innerhalb der bisher zerfransten und schwer zu überschauenden Entwicklung der VR- und Crossmedia-Technologie gegenüber den amerikanischen Konzernen nicht ins Abseits gedrängt werden sollen wie es zuvor im Suchmaschinen- und Social Media-Sektor geschah. Gefragt ist eine Initiative der Industrie und öffentlicher Hand, über einen längeren Zeitraum mit größeren Investitionen VR Projekte in allen Facetten mit unterschiedlichen Ansätzen bei Technologie, Storytelling, Visualisierung zu fördern, wie es z.B. die Media Tech Hub Bewerber und die „Deutsche TV-Plattform“ anstreben.

Erfolgversprechende Geschäftsmodelle sind noch in weiter Ferne

Die oben genannten Beispiele zeigen zwar, dass VR Projekte, auch wenn sie nicht Dinosaurier oder Superhelden in den Mittelpunkt stellen, thematisch zum Exzeptionellen, Extremen tendieren. Doch so vielseitig die Anwendungsgebiete bei VR auch sind: Erfolgversprechende Geschäftsmodelle sind noch diffus, ein Massenmarkt ist in weiter Ferne. Für Kinos wird es allenfalls ein marginales Zusatzangebot bleiben, die größte Zielgruppe bleiben wohlmöglich die Gamer. Die einstmals euphorische, jetzt aber etwas eingetrübte Stimmung gegenüber crossmedialen Produktionen und der auf Kongressen und Tagungen allseits beklagte Mangel an attraktivem Content bzw. Geschichten für die VR Brillentechnik sowie das angesprochene ‚Realraumproblem‘ lassen erwarten, dass es für eine breite Akzeptanz dieser Technologie einen längeren Zeitraum braucht als es Umfrageinstitute noch vor einigen Jahren prognostizierten. Solange nicht klar ist, welche Art(en) der Anwendung sich in Zukunft erfolgreich etablieren, ist die oft kleinteilige, aber stetige Förderung für crossmediale, insbesondere AR und VR Projekte, wie sie z.B. in den Etats von Creative Europe, der Film- und Medienstiftung NRW oder dem Medienboard Berlin-Brandenburg einkalkuliert sind, unabdingbar.

Auch der neue, erhöhte Deutsche Filmförderfonds II, den die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, im Frühjahr angekündigt hatte und der seit 1. August 2017 in Kraft ist, sieht für „Produktionsdienstleister, wie beispielsweise Produktionsstudios oder VFX-Dienstleister“, also die Erschaffer digitaler Bilderwelten, Antragsmöglichkeiten vor, sofern diese „für bei ihnen in Auftrag gegebene Filme oder Sequenzen eines Films verantwortlich sind“, heißt es in den neuen Richtlinien der FFA. Damit schließe man endlich mit der neuseeländischen, kanadischen oder britischen Konkurrenz auf, betont Florian Gellinger, VFX-Superviser der deutschen Produktions­firma für Digitaleffekte RISE FX in Berlin, der für solche Fördermöglichkeiten gekämpft und auch eine deutsche Sektion der 1997 in Hollywood gegründeten Visual Effects Society (VES) mitge­gründet hat. „Ein wichtiger Schritt“, sagt Gellinger, „zumal manche Filme inzwischen ausschließlich aus digital entworfenen Bildern bestehen.“ Hochspezialisierte deutsche Firmen wie PIXOMONDO oder RISE FX, die auf dem Weltmarkt für digitale Spezialeffekte inzwischen fest etabliert sind, erzielen damit ein ungleich höheres Auftragsvolumen und Jobpotential als VR Projekte, die derzeit noch eine Nische bedienen. Für die wohl aufwendigste TV-Serie in der deutschen Fernseh­geschichte, Babylon Berlin, die vom Privatsender Sky Germany zusammen mit der ARD Degeto und X Filme gestemmt wurde, haben bei RISE FX über 120 Programmierer Teile von Berlin der zwanziger Jahre fotorealistisch nachgebaut, inklusive detailreichen Ansichten verschiedener Stadtteile und Flügen über Häuserdächer, so Gellinger über die Dimensionen. Während Babylon Berlin im September Weltpremiere feiert, ist ein VR Projekt gleichen Namens in der Entwicklung.

Über Festivals (Teil 2)

Von Dagmar Scheibert.
"Längst haben sich Filmfestivals weltweit zu einem wachsenden alternativen Auswertungsfenster entwickelt.

Eine Entwicklung, die beispielsweise in den USA bereits mit einem dezidiert austarierten System an Screening Fee einhergeht. Selbst wenn in Deutschland wirtschaftliche Effekte mittels Screening Fees erst langsam an Relevanz gewinnen, so verwundert es nicht, dass in einer Kinolandschaft, die 655 Kinostarts im Jahr 2016 zu bewältigen hat, Filmfestivals als Zugang zu Kinobesuchern mehr und mehr das Mittel der Wahl werden." (Tanja C. Krainhöfer, Dipl. Medienwirtin, Medienwissenschaftlerin/Strategieberaterin mit Spezialisierung auf Filmfestivals)

Als freie Kuratorin und ehemalige Programmleiterin bei DOK Leipzig erhält Grit Lemke noch häufig Anfragen zur Anmeldung von Filmen auf Festivals. Aus ihrer Sicht lauten die ersten Fragen : „Welche Festivals sind wichtig? Wie ist die Premierenregelung? Passt der Film thematisch? Gibt es einen Bezug zur Region? Es geht zwar nach wie vor um die Machart und Inhalte eines Films, aber das transportiert sich nicht von alleine.“

Meistens haben Regisseur*innen und Produzent*innen im Laufe der Entwicklung, Finanzierung und Realisierung des Films bereits Kontakte und können mit diesen zur Werbung für den Film bei­tragen: „Der Regisseur kennt nach den Jahren, die er dem Film gewidmet hat, alle relevanten Zielgruppen, hat Verbindungen zu ihnen aufgebaut. Das kann kein Vertrieb leisten, die können nicht so tief in die Thematik des Films einsteigen. Gerade Dokumentarfilmen hängt es an, dass sie falsch vermarktet werden, weil ihr Potential nicht voll ausgeschöpft wird.“

Als Beispiel nennt Grit Lemke Filme mit Problem behafteten Inhalten wie zu den Themen Holocaust oder Vertreibung. Diese Filme erzählen oft noch eine zweite Geschichte, z.B. The Cemetery Club, ein Dokumentarfilm der israelischen Regisseurin Tali Shemeshein zum Holocaust Gedenken, in dem es auch komische Szenen gibt und der parallel eine Liebesgeschichte erzählt. Die Vermarktungs­strategie, mit der der Film in die deutschen Kinos kam, klammerte diese publikumsträchtigen Dimensionen des Films aber völlig aus. „Manchmal ist es notwendig, fünf verschiedene Textver-sionen für die Synopsis zu schreiben oder schreiben zu lassen: die Produktionssynopsis für Film­märkte, eine Synopsis mit dem regionalen Bezug, die nächste für ein Special -Interest Publikum usf. Die Fotos sollen für den Film sprechen und für das Marketing verwertbar sein. Läuft der Film dann auf dem gewünschten Festival, wird der Filmemacher zu den vielen „get togethers“ eingeladen. Wer dann mit leeren Händen kommt, weder Visitenkarte noch einen Flyer mit Link verteilt oder DVDs bereit hält, lässt die Chancen der persönlichen Vernetzung verpuffen.“ weiß Grit Lemke aus Erfahrung.

Das erste Mal 

Nach der Anzahl der Festivalteilnahmen zu urteilen, müssten die Filmhochschulen die Auswertung ihrer studentischen Produktionen bereits gut betreuen. Sie haben erkannt, dass die Festivalpräsenta­tion ihrer Abschlussfilme ein Aushängeschild ist. In ihrer Funktion als Beauftragte für „Festivals & Distribution“ der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF bietet Cristina Marx – neben allgemeinen Informationsveranstaltungen – den Studierenden persönliche Beratungen im Hinblick auf eine mögliche Festivalstrategie des betreffenden Films an. Die Auswertung findet in Absprache mit anderen Rechteinhabern statt. Eigene Lehrstühle für diesen speziellen Bereich gibt es – so Cristina Marx - hierzulande nicht. Josephine Settmacher, die u.a. Festivalseminare an der dffb gibt, meint dazu: „Die Auswertung auf Filmfestivals ist der erste Weg für die Studenten, sich einen Namen mit ihren Filmen zu machen. Gerade bleibt es am Anfang der einzige Auswertungsweg für diese Filme, da man einen Kinostart o.a. Verkäufe nicht garantieren kann. Für die Studenten ist es sehr wichtig, ihre Filme ,reisen‘ zu lassen und auch selbst Festivals zu besuchen.“ Grit Lemke kann verstehen, dass manchen Filmemacher*innen, das Thema der Festivalauswertung lästig ist und sie das Marketing gerne den Produktions- oder Vertriebsfirmen überlassen.

Hierarchie der Festivals

Die Hierarchie der Festivals gleicht einer Pyramide: die großen A-Festivals mit internationalem Wettbewerb stehen an der Spitze. Danach kommt die „renommierte“ Mittelschicht, die international und überregional bedeutsamen Festivals mit ihren Schwerpunkten Kurz-, Spiel-, Dokumentar-, Animation- und Kinderfilm. Die Reglements der einzelnen Festivals geben Auskunft, welcher Film für den jeweiligen Wettbewerb zugelassen und als Premiere ausgewiesen werden kann. Wenn die Weltpremiere oder Uraufführung im Produktionsland stattfindet, kann der Film außerhalb dieses Landes noch eine Internationale Premiere feiern. Grit Lemke fügt hinzu: „Und wer dann nicht weiß, wo und ob anschließend noch die nationale Premiere stattfinden kann, fragt am besten die Programmabteilungen der Festivals. Denen ist es lieber, ihre jeweils eigenen Regularien zu erklären als einen guten Film zu verlieren. Es kommt immer noch vor, dass eine Filmperle auf einem nicht sehr bekannten Festival oder in anderen Zusammenhängen eine öffentliche Aufführung hat und damit seine Chancen auf einen guten Festivalstart und eine lange Festivalkarriere verspielt.“

In den Teilnahmebedingungen vom Max-Ophüls Festival steht: „Am Wettbewerb können sich deutschsprachige Nachwuchs-Regisseure / Regisseurinnen bis zum dritten abendfüllenden Kinofilm beteiligen. Die Anzahl der vollendeten Kinospiel- und Dokumentarfilme werden dabei getrennt voneinander angerechnet.“ und weiter: „Filme, deren Kinostart und / oder Sendetermin in Deutschland vor dem Festivaltermin liegen, können nicht zum Wettbewerb zugelassen werden.“ Das ist beim Festival „achtung berlin“ anders. Dort können Filme von anderen Festivals nochmal im Wettbewerbsprogramm laufen, sofern sie einen Bezug zu Berlin vorweisen. Ob von Fernsehsendern koproduzierte Filme dabei sind, die wenige Chancen bei einer Kinoauswertung hätten, ist nicht so relevant.

NaturVision, Deutschlands ältestes Festival für Naturfilme, präsentiert auch Produktionen, die bereits in deutschen Kinos laufen. Code of survival von Betram Verhaag ist trotz Kinostart im Wettbewerb für den Deutschen Filmpreis Biodiversität nominiert worden. Damit die ambitionierten und professionell gemachten Nischenfilme ihr Zielpublikum erreichen, organisiert die Festivalleitung vor Ort zusätzlich Angebote zum Informationsaustausch für die Branche wie auch ein vielfältiges Begleit- und Unterhaltungsprogramm für die Besucher. 14.500 Zuschauer kamen 2017. Letztes Jahr waren es 13.000 Hier „punkten“ Filme, die mit den Menschen und der Region zu tun haben.

Wer mit wem: 

Zur Frage nach dem Königsweg meint Jörg Langer (Langer Media Consulting): „Unterschiedliche Filme haben unterschiedliche Auswertungskonzepte und dem entsprechend verläuft die Auswertung des Films durch den Produzenten, Verleih und einem Weltvertrieb. Das Vertragen und die Verträge können sehr komplex ausfallen, da jeder etwas vom Kuchen abbekommen möchte. Außerdem muss man die Verträge untereinander synchronisieren (Sender, Verleih, Vertrieb), damit man nicht die Rechte doppelt verkauft.“

Jeder Rechteinhaber kann seinen Film bei so vielen Festivals einreichen, wie er möchte und dann entscheiden auf welchem er präsent sein will. Sollte beispielsweise ein eingereichter Film sowohl in Saarbrücken (Filmfestival Max Ophüls) wie auch in Berlin (z.B. Perspektive Deutsches Kino der Internationalen Filmfestspiele) das Interesse der Auswahlkommission wecken,, aber beide Festivals noch unentschieden sein, gibt es die Möglichkeit bei der Berlinale anzurufen und zur Entscheidung eine Frist zu setzen. Würde Berlin dann ablehnen, kann man die Chance der Aufführung in Saarbrücken auf dem Max-Ophüls Festival noch wahrnehmen. Hier wird die Konkurrenz von Festivals und ihren Wettbewerbsreihen offensichtlich.

Die Herausforderung der Festivals besteht aber nicht nur in der Auswahl der Filme, sondern auch in der richtigen Ansprache der Filmindustrie und an das Publikum sowie der Betreuung der Filme­macher*innen und der Pressekontakte. Während ihrer Arbeit für das Leipziger DOK-Filmfestival hat Grit Lemke gelernt, wie wertvoll eine gute PR und Werbung für ein Festival und seine Filme ist: „Als das Filmfestival in Leipzig unter Claas Danielsen eine Vollzeitstelle für die PR eingerichtet hatte, stellte sich umgehend der Erfolg in Form einer signifikanten Steigerung der Besucherzahlen ein.“

Der Dokumentarfilm Gaza Surf Club von Philip Gnadt und Mickey Yamine ist im Weltvertrieb bei der auf Dokumentarfilme spezialisierte Berliner MAGNETFILM GmbH. Dort ist Frauke Knappke zuständig für die globale Festivalauswertung: „Wir reichen nicht überall ein und achten sehr auf die Reihenfolge, um z.B. die Chancen einer Weltpremiere in einem Internationalem Wettbewerb wahrnehmen zu können. Im Fall des Dokumentarfilms Gaza Surf Club planen wir eine Festival­premiere in Israel, hier passt der Film auch regional.“

Wie der internationale Verkauf eines Films wird auch die Festivalauswertung territorial geplant, beides findet parallel zueinander statt und beeinflusst sich gegenseitig, beispielsweise durch bereits gesetzte TV-Ausstrahlungstermine: „das heißt, wenn ein Film auf arte läuft, wollen ihn die großen A Festivals nicht mehr zeigen, aber natürlich kann der Film noch auf Festivals in Frankreich laufen, wenn denen egal ist, dass er bereits im TV zu sehen war“ Umgekehrt arbeitet MAGNETFILM z.B. im Zusammenhang mit Veröffentlichungen bei iTunes mit dem Einsatz von Geoblocking in Ländern, wo der Film noch nicht auf Festivals oder im Kino gelaufen ist und man ihm diese Chance noch erhalten möchte. 

Wechselspiel der Strategien

Seit 2016 bietet das Internationale Filmfestival Braunschweig mit Hilfe der nordmedia-Förderung an, Publikumslieblinge des Vorjahrs noch einmal online zu sehen. Diese Art von VOD-Kanal soll unter anderem ein Pilotprojekt für die Niedersäch­sischen Film­festivals sein. Ein Instrument der Zuschauerbindung über die kurze Dauer eines Festivals hinaus. Lokale Partnerschaften mit den Medien und dem Arthousekino sind geplant, damit mittelfristig Einnahmen erzielt werden können. Festivalleiter Michael P. Aust sieht eine solche Marktstrategie auch „als bedeutenden Faktor für die weitere Entwicklung und Zukunftssicherung von Festivals.“ Im Oktober, nach dem 31. Interna­tionalen Festival in Braunschweig, wird er eine erste Bilanz ziehen können. Ein anderes Beispiel ist die Oberhausener Kollektion, ausgewählte Arbeiten der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, die nicht auf der eigenen Website, sondern auf der österreichischen VOD Plattform Filmmit als ABO oder als Stream erhältlich sind.

Das Video-on-Demand auf Festivalplattformen hat für Filme, die im Vorfeld ihrer Uraufführung bereits viel Aufmerksamkeit erhalten, nicht erste Priorität. Sie haben ihre Weltpremiere auf einem international bekannten Festival, wie Beuys im Hauptwettbewerb der Berlinale. Danach gab es für den Film von Andres Veiel noch eine nationale Premiere auf dem Münchner DOK Festival. Schon lange vorher hatten sich der Filmverleih Piffl Medien in enger Absprache mit Regie und Produktion für den hiesigen Kinostart zur documenta entschieden. Die Aufführungen auf den internationalen B-Festivals obliegt jetzt dem Weltvertrieb beta cinema, und steht der Kinoauswertung in Deutsch­land nicht entgegen.

Wie wichtig ist nun der Festival-Betrieb aus Sicht der nationalen Verleiher und international agierenden Weltvertriebe für den Spielfilm, den Arthouse Film? Hier ist Axolotl Overkill von Helene Hegemann ein aktuelles Beispiel. Der Film erhielt den Sonderpreis der Jury bei der Weltpremiere auf dem Sundance International Filmfestival im Januar 2017. Und wie es Martin Moszkowicz im Interview mit Tanja Krainhöfer (black box Nr. 266) schon ankündigte, verfolgt Axolotl ein anderes Auswertungskonzept. Die Constantin Film AG hat Axolotl in Deutschland auf keinem Festival vorgeführt oder erst eingereicht. Die Uraufführung in Deutschland war zugleich die Premierenfeier in der Berliner Volksbühne, eine Woche vor dem Filmstart. Vor dem nationalen Kinostart hat der Weltvertrieb The Match Factory, den „festivalafinen“ Arthousefilm noch auf anderen inter­nationalen Filmfestivals im Ausland gefeiert und auch weiterhin soll der Film, der in Berlin spielt, auf den Festivals weltweit reüssieren.

Das zweite Festivaljahr

Einen langen Auswertungszyklus haben thematische Spitzenfilme, das gilt insbesondere für Dokumentarfilme oder Filme für ein Special Interest Publikum zum Beispiel auf LGBT-Festivals oder Musikfilme. Mit einer zielgruppengenauen Ansprache auf Festivals, die Retrospektiven, Jahrestage oder Jubilare je nach Vorlieben ihrer Förderer und Sponsoren bespielen, kann der Film dann noch mal viele Zuschauer erreichen, zum Teil mehr Besucher als bei der Auswertung in den deutschen Kinos. Die zahlreichen Aufführungen auch auf den kleineren Filmfestivals außerhalb Deutschlands gibt den Verwertern – ob Weltvertrieb oder Selbstverleih – nochmal die Chance für neue Vereinbarungen. So kann eine Screening Fee mal gegen die Kostenübernahme einer fremdsprachigen Untertitelung aufgerechnet werden.

Der deutsche Dokumentarfilm scheint eine besondere Anziehungskraft auf Festivals weltweit zu haben, dazu zählen die Erfolge der Gebrüder Beetz. Mit dem Weltvertrieb Transit Film schaffte Herbstgold von Jan Tenhaven eine Teilnahme auf 40 interna­tiona­len Festivals und erhielt elf Auszeichnungen. Parallel dazu lief der Film von März 2010 bis April 2012 in den deutschen Kinos, wo ihn bisher 27.212 Besucher auf der Leinwand sahen, bevor er nachts im Fernsehen lief. Ein aktuelles Beispiel ist der Dokumentarfilm Mali Blues (2016) von Lutz Gregor. Mit Vorführungen auf 67 Festivals weltweit erreichte der Film inzwischen doppelt so viele Zuschauer auf Filmfesten wie Kinobesucher in Deutschland. Neben den Festivals mit den oft kleineren Leinwänden und Sälen gibt es noch die Reisenden Festivals. Ökofilmtours bringt Umweltfilme mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit ins Brandenburger Land. Diese „Filmfestival-on-Tour“ Konzepte verkaufen sich auch international; z.B. „On wheels“ von Ankara Cinema organisiert oder oneworldfilm, eine Franchise Marke aus Prag. Die „Lange Nacht der Filmfestivals“ organisiert der gemeinnützige Verein festiwelt Berlin. Dafür haben sich 22 Festivalleiter*innen (die Berlinale bleibt dabei außen vor) zusammengeschlossen. Sie zeigen Filme, die bei ihnen auf den Festivals gelaufen waren. Filme aus aller Welt, Filme aus den Vorjahren und unabhängig davon, ob diese im Internet oder im Fernsehen zu sehen waren. Mittel für Screening Fees oder Reisekosten sind nicht vorhanden und die Auswahl treffen allein die Festivalleiter.

Mehr als ein Event 

Mit der steigenden Anzahl von Filmfesten und deren Diversifizierung innerhalb der Filmfestival­landschaft gerät Vieles neu in Bewegung. Die Filmfestivals dienen der Branche noch zum persönlichen Austausch, sie profitieren von Lizenzverkäufen oder Optionen auf neue Produktionen (vom Pitchen bis zur Vorführung eines Rohschnitts). Gleichzeitig sind sie schon ein Versuchsfeld für die Festivalleiter hinsichtlich der Zuschauerbindung. Und last not least bereichern sie das Kulturangebot in ländlichen Regionen. Presse, Publikum und Preise tragen dazu bei, Filmfestivals zu einer wichtigen öffentlichen Plattform für Filme werden zu lassen. Grit Lemke: „Ohne dort präsent zu sein, ist die Produktion, Finanzierung und Auswertung zumindest größerer Produktionen kaum möglich. Festivals sind ein wesentlicher nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Verwer­tungskreislaufs eines Films“

Kurz und knapp

Pro Quote Regie: 50 % bis 2024
Die Initiative Pro Quote Regie unterstreicht in ihrer Pressemitteilung vom 16. August 2017 anlässlich der Evaluation des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen die Notwendigkeit einer Regie-Quote sowohl bei der Vergabe von Filmfördermitteln als auch bei der Vergabe von Regieaufträgen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen:
„WEIL die Quote wirkt, sobald sie gesetzlich festgeschrieben ist,
WEIL sämtliche Studien die grundsätzliche Schieflage in der deutschen Kultur- und Medienbranche nachgewiesen und analysiert haben,
WEIL sämtliche Studien bescheinigen, dass vergleichbare Voraussetzungen oder Eigenschaften geschlechtsspezifisch unterschiedlich gewertet werden,
WEIL alle wissenschaftlichen Studien geschlechtergemischten Führungsteams größeren Erfolg bescheinigen,
WEIL wir kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem haben, fordert Pro Quote Regie noch in diesem Jahr eine 30% Quote, bis 2019 eine 44% Quote (weil das dem Anteil der Regie-Absolventinnen an den Filmhochschulen entspricht) und bis spätestens 2024 eine 50% Quote die Vergabe von Regieaufträgen im Fernseh- und Filmbereich.
Pro Quote Regie fordert zur Qualitätskontrolle und Messbarkeit, dass sowohl die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender als auch die Filmförderanstalten des Bundes und der Länder jährliche Gendermonitorings durchführen.“

Sky kooperiert mit dem FFF Bayern
Der Pay-TV-Sender Sky Deutschland beteiligt sich ab sofort pro Jahr mit einem „sechsstelligen Betrag“ an der bayerischen Filmförderung. Die Summe wird vom Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds Bayern vergeben und soll in erster Linie Nachwuchsprojekten zugute kommen. Sky zählt aktuell mehr als fünf Millionen Abonnenten in Deutschland.

Neue Richtlinien für den Kurzfilm
Die FFA hat ihre Richtlinien in Bezug auf die Kurzfilmförderung überarbeitet. Mit der Neufassung des FFG wurden wichtige Verbesserungen für den Kurzfilm erreicht. So wurde z.B. die Längen­definition eines Kurzfilmes auf 30 Minuten erweitert. Das European Media Art Festival (EMAF) in Osnabrück, aber auch das Kasseler Dokfest mit Schwerpunkt auf experimentelle, künstlerische und dokumentarische Filme, sind in die Liste der „Referenzfestivals“ aufgenommen. Filmemacher/innen aus Deutschland können bei beiden Festivals Punkte sammeln und sich für die Förderung durch die FFA qualifizieren. Allgemeine Informationen bei der AG Kurzfilm unter http://www.ag-kurzfilm.de/de/ffg.html und bei der nächsten Ausschreibung des Kasseler Dokfestivals ab Mitte April 2018.

Wer macht was mit wem?

Es führen Regie:

* Detlev Buck bei dem Kinofilm Wuff; B: Andrea Wilson; P: DCM Pictures. Besetzung: Frederick Lau, Emily Cox, Kostja Ullmann, Marie Burchard, Harald Martenstein. Drehort: Berlin. Drehzeit: Sept. 2017.

* Felicitas Darschin bei dem Kinofilm Frau Mutter Tier (AT); B: Alexandra Helmig, Rudi Gaul; P: Mixtvision Mediengesellschaft (Sebastian Zembol). Besetzung: Julia Jentsch, Kristin Suckow, Alexandra Helmig, Annette Frier, Katharina Marie Schubert, Brigitte Hobmeier, Gundi Ellert, Matthias Weidenhöfer, Michael Kranz, Max von Thurn.

* Luigi Falorni bei dem Dokumentarfilm Die Geburt des Leoparden; B: Bernhard Pfletschinger; P: Kick Film (Jörg Bundschuh) in Koproduktion mit Stefilm (Edoardo Fracchia) und Mistrus Media (Antra Gaile) sowie ZDF/Arte (Red.: Martin Pieper). Drehorte: Sizilien, Lettland, Russland.

* Jochen A. Freydank bei dem Fernsehfilm Das Joshua-Profil; B: nach dem Roman von Sebastian Fitzek; P: UFA Fiction im Auftrag von RTL. Besetzung: Torben Liebrecht, Franziska Weiß, Armin Rohde, Inez Bjorg David, Arnd Klawitter. Drehort: Berlin. Drehzeit: noch bis Mitte Sept. 2017.

* Florian Gallenberger bei dem Kinofilm Grüner wird’s nicht; B: Gernot Gricksch (nach der Romanvorlage von Jockel Tschiersch); P: Majestic Filmproduktion in Koproduktion mit new!move Films und ARD Degeto. Besetzung: Elmar Wepper, Dagmar Manzel, Ulrich Tukur, Sunnyi Melles, Emma Bading. Drehort: Kyritz/Brandenburg. Drehzeit: Aug./Sept. 2017.

* Markus Goller bei dem Kinofilm 25 km/h; B: Oliver Ziegenbalg; P: Sunny Side Up. Besetzung: Lars Eidinger, Bjarne Mädel, Wotan Wilke Möhring, Alexandra Maria Lara, Sandra Hüller, Jella Haase, Jördis Triebel. Drehorte: Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen. Drehzeit: Sept. 2017.

* Michael Bully Herbig bei dem Kinofilm Der Ballon (AT); B: Thilo Röscheisen, Kit Hopkins; P: herbX film, StudioCanal Film, SevenPictures Film. Besetzung: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, David Kross, Jella Haase. Drehorte: München und Umgebung, Nordhalben (Bayern), Thüringen, Berlin.

* Ed Herzog bei dem Kinofilm Sauerkrautkoma; B: Stefan Butz; P: Constantin Film Produktion in Koproduktion mit Degeto Film und dem BR. Besetzung: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Eisi Gulp, Enzi Fuchs, Lisa Maria Potthoff, Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Stephan Zinner, Daniel Christensen, Max Schmidt, Thomas Kügel, Ferdinand Hofer, Frederic Linkemann. Drehorte: München und Umgebung, Landshut, Frontenhausen und Umgebung.

* Matthias Kiefersauer bei dem Fernsehfilm Herzen zu versteigern aus der Reihe Inga Lindström; B: Christine Heinlein, Matthias Kiefersauer; P: Bavaria Fernsehproduktion für das ZDF. Besetzung: Markus Brandl, Fanny Stavjanik, Helmut Zierl. Drehorte: Schweden/Stockholm und Umgebung.

* Mike Marzuk bei dem Kinofilm Fünf Freunde im Tal der Dinosaurier; B: Mike Marzuk; P: SamFilm in Koproduktion mit Constantin Film Produktion. Besetzung: Marinus Hohmann, Allegra Tinnefeld, Ron Antony Renzenbrink, Amelie Lammers, Jakob Matschenz, Peter Prager, Melika Foroutan, Jürgen Tarrach, Milan Peschel, Bernadette Heerwagen, Ruby O. Fee, Alexander Schubert. Drehort: Bayern.

* Joachim Masannek bei dem Kinofilm Liliane Susewind; B: Matthias Dinter, Beate Fraunholz, Betty Platz (nach den Kinderbüchern von Tanya Stewner); P: Dreamtool Entertainment mit Velvet Films (BE). Besetzung: Malu Leicher, Tom Beck, Christoph Maria Herbst, Peri Baumeister, Aylin Tezel. Drehorte: Aachen und Umgebung.

* Timon Modersohn bei dem Kinofilm Spielmacher; B: Christian Brecht; P: Frisbeefilms mit CinePlus Berlin; V: Warner Bros. Besetzung: Frederick Lau, Antje Traue, Oliver Masucci, Mateo Wansing Lorrio. Drehorte: Wuppertal, Essen, Düsseldorf, Duisburg, Dortmund.

* Wolfgang Murnberger bei dem Fernsehfilm Nichts zu verlieren (AT); B: Ruth Toma; P: Royal Pony Film (Caroline Daube) und Lieblingsfilm (Robert Marciniak) im Auftrag von BR (Red.: Birgit Metz) und ORF (Red.: Klaus Lintschinger). Besetzung: Georg Friedrich, Christopher Schärf, Marcel Mohab, Aurel Manthei, Lisa Wagner, Emily Cox, Susanne Wolff, Johanna Gastdorf, Bernhard Schütz, Michael Grimm, Stefan Merki. Drehorte: Bayerisches Voralpenland, München und Umland.

* Hanno Olderdissen bei dem Kinofilm Wendy 2; B: Carolin Hecht; P: Bantry Bay Productions; V: Sony Filmverleih. Besetzung: Julie Hermann, Jasmin Gerat, Benjamin Sadler, Maren Kroymann, Nadeshda Brennicke, Waldemar Kobus. Drehorte: Köln und Umgebung.

* Andreas Prochaska bei der Fernsehserie Das Boot; B: Johannes W. Betz, Tony Saint, Benedikt Röskau, Laura Grace, Simon Allen; P: Bavaria Fernsehproduktion in Koproduktion mit Sky Deutschland, Sonar Entertainment, Stillking Films. Besetzung: Robert Stadlober, Franz Dinda, Rick Okon, Vicky Krieps, Lizzy Caplan, Rainer Bock. Drehorte: München, Tschechien, Frankreich, Malta.

* Alexander Riedel bei dem Kino-Dokumentarfilm Nach der Arbeit; B: Bettina Timm, Alexander Riedel; P: Pelle Film (Alexander Riedel, Bettina Timm).

* Marcus O.. Rosenmüller bei dem Fernsehfilm (Zweiteiler) Im Wald aus der Reihe Taunus-Krimis von Nele Neuhaus; B: Anna Tebbe; P: all-in-production (Annette Reeker, Zeljiko Karajica) für das ZDF (Red.: Daniel Blum). Besetzung: Tim Bergmann, Felicitas Woll, Michael Schenk, Kai Scheve. Drehorte: Frankfurt a.M., Taunus.

* Markus H. Rosenmüller bei dem Kinofilm Unheimlich perfekte Freunde (AT); B: Nora Lämmermann, Simone Höft;

P: VIAFilm in Koproduktion mit MDR (Red.: Astrid Plenk, Johanna Kraus), dem WDR (Red.: Matthias Körnich) sowie dem BR (Red.: Cornelia Ackers, Cornelius Conrad). Drehorte: München, Leipzig.

* Piet de Rycker bei dem Kinofilm (Animation) Prinzessin Emmy und ihre Pferde – Der Kinofilm; B: Piet de Rycker, Sergio Casci, Sven Duym. P: Studio 100 Media in Koproduktion mit Talking Horse Ltd. (UK) und Whitebox BVBA (BE). Drehorte: München, Hamburg, Glasgow, Gentbrugge (Belgien).

* Katarina Schickling bei dem Dokumentarfilm Mythos oder Masterplas? 70 Jahre Marshallplan – Die wahre Geschichte einer Legende (AT); P: TANGRAM International (Dagmar Biller) für den NDR (Red.: Marc Brasse) und dem BR (Red.: Matthias Eggert). Drehorte: Deutschland, Großbritannien.

* Sebastian Schipper bei dem Kinofilm Caravan; B. Sebastian Schipper, Oliver Ziegenbalg; P: Missing link Films in Koproduktion mit Kazak Productions, WDR (Red.: Barbara Buhl), Arte (Red.: Andreas Schreitmüller), ARD Degeto (Red.: Claudia Grässel), Komplizen Film, StudioCanal Film (Kalle Fitz) und RadicalMedia; Weltverrtrieb: HanWay Films. Besetzung: Fionn Whitehead, Stéphane Bak, Moritz Bleibtreu. Drehorte: bis Ende Okt. 2017. Drehorte: Marokko, Spanien, Frankreich.

* Erik Schmitt bei dem Kinofilm Story of Berlin; B: Erik Schmitt, Daniel Bickermann, Marleen Lohse, Folke Renken; P: Detailfilm in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Besetzung: Marleen Lohse, Heiko Pinkowski, Jeremy Mockridge, Max Mauff. Drehort: Berlin u.a. Drehzeit: Aug./Sept. 2017.

* Til Schweiger bei dem Kinofilm Klassentreffen; B: Lo Malinke, Til Schweiger; P: Barefoot Films. Besetzung: Katharina Schüttler, Milan Peschel, Samuel Finzi, Stefanie Stappenbeck, Jeanette Hain. Drehorte: Ostprignitz-Ruppin, Märkisch-Oderland/Brandenburg. Drehzeit: Aug./Sept. 2017.

* Til Schweiger, * Ai Weiwei, * Tom Tykwer u.a. bei dem Episodenfilm Berlin, I love you; P: Walk On Water Films. Besetzung: Mickey Rourke, Toni Garn, Keira Knightley, Helen Mirren, Diego Luna, Jim Sturgess, Patrick Dempsey. Drehort: Berlin. Drehzeit: Febr. bis Sept. 2017.

* Dagmar Seume bei dem Fernsehfilm Bretonisches Leuchten aus der Reihe Kommissar Dupin; B: Eckhard Vollmar (nach dem Roman von Jean-Luc Bannalec); P: filmpool fiction (Iris Kiefer, Mathias Lösel) für ARD Degeto (Red.: Katja Kirchen, Sascha Schwingel). Besetzung: Pasquale Aleardi, Jan Georg Schütte, Annika Blendl. Drehorte: Perros-Guirec, Bretagne.

* Pia Strietmann bei dem Fernsehfilm Weiser; B: Martin Rauhaus; P: Bavaria Fernsehproduktion (Doris Zander) für das ZDF (Red.: Pit Rampelt). Besetzung: Joachim Krol, Anneke Kim Sarnau, Friederike Kempter, Tristan Seith, Andreas Hoppe, Dieter Hallervorden. Drehorte: Berlin, Brandenburg.

* Stefanie Sycholt bei dem Fernsehfilm Lilith und die Sache mit den Männern aus der Reihe Inga Lindström; P: Bavaria Fernsehproduktion (Ronald Mühlfellner) für das ZDF (Red.: Alexander S. Tung). Besetzung: Sinja Dieks, Peter Davor, Carin C. Tietze, Lisa Kreuzer, Julia Malik, Christian Klauß, Jochen Horst. Drehorte: Schweden/Norrköping und Umgebung.

* Tanel Toom bei dem Kinofilm Gateway 6; B: Malachi Smyth; P: Kick Film (Jörg Bundschuh) mit Sentinel Entertainment/Ben Pullen (UK) und Allfilm/Ivo Felt (EE) sowie BR (Red.: Carlos Gerstenbauer) und BR/Arte (Red.: Monika Lobkowicz). Besetzung: Ed Skrein, Rhys Ifans, Sofia Boutella, Jürgen Prochnow. Drehort: Tallinn.

* Eva Trobisch bei dem Kinofilm Alles gut; B: Eva Trobisch; P: Trimaphilm (Trini Götze) mit Starhaus Filmproduktion, HFF Münschen und BR (Red.: Natalie Lambsdorff, Claudia Gladziejewski). Besetzung: Andreas Döbler, Lisa Hagmeister, Hans Löw. Drehzeit: Aug. 2017.

* Margarethe von Trotta bei dem Kino-Dokumentarfilm Ingmar Bergman – Vermächtnis eines Jahrhundertgenies (AT);

* und Felix Moeller B: Margarethe von Trotta, Felix Moeller; P: C-Films Deutschland mit Mondex & Cie Sarl (Benjamin Seikel, Guy Amon, Stéphane Sorlat). Drehorte: Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, USA.

* Bertram Verhaag bei dem Dokumentarfilm Geächtetes Wissen (AT); B: Eva Linke; P: DENKmal Film Verhaag.

* Inigo Westmeier bei der Webserie Black China; B: Tristan Coloma, Inigo Westmeier; P: Tellux next, ZDF, Arte. Drehorte: Guangzhou, China, Kinshasa, Kongo.

* Sharon von Wietersheim bei dem Kinofilm Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers; B: Sharon von Wietersheim; P: Rich and Famous Film (Frank Meiling, Sharon von Wietersheim). Drehorte: Bayern, Mitteldeutschland.

Förderentscheidungen

DFFF - Juli 2017

Produktionsförderung für Kinospielfilme:
Ziska Riemann: Electric Girl; P: Niko Film N. Gerhards mit Wüste Film + A Private View (B) 439.813 €
Yilmaz Arslan: Raqs; P: MaxMa Film mit Tarantula SCRL (B) und Tarantula Luxemburg Sarl (L) 118.227 €
Sven Taddicken: Das schönste Paar; P: One Two Films mit Arsam International 319.999 €
Simon Jaquemet: Der Unschuldige; P: Augenschein Filmproduktion mit 8horses 177.602 €
Robert Schwentke: Der Hauptmann; P: Filmgalerie 451 und Worst Case Entertainment mit Alfama Films Production (F) und Opus Film SP (PL) 723.109 €
Ralf Huettner: Burg Schreckenstein Teil 2; P: Roxy Film mit Tele München und Violet Pictures 514.000 €
Piet de Rycker: Prinzessin Emmy und ihre Pferde - Der Film; P: Studio 100 Media mit Witebox BVBA (B) und Talking Horse LTD. (GB) 579.995 €
Philipp Kadelbach: So viel Zeit; P: UFA Fiction mit Gesellschaft für feine Filme 849.250 €
Oskar Roehler: Subs; P: Molina Film mit Tele München Fernseh GmbH 504.157 €
Michael David Pate: Heilstätten; P: Fox International Productions mit Schmerbeck Filmprod. 170.000 €
Martin Tischner: Checker Tobis Kinoabenteuer; P: megaherz mit Babelsberg Film 233.678 €
Marijjan David Vajda: Das Rattenrennen; P: Preview Enterprises mit Cineplanet (YU) 144.223 €
Marco Petry: How to be really bad; P: Tempest Film, deutschfilm, Senator Film Köln mit Senator Film München, Senator Film Produktion und Wild Bunch Germany 536.000 €
Lars Kraume: Das schweigende Klassenzimmer; P: Akzente FP und Lars Krause mit Studiocanal Film , Wunderwerk und zero one 747.200 €
Josef Bierbichler: Mittelreich; P: X Filme Creative Pool 742.500 €
Joachim Lang: Dreigroschenfilm; P: Zeitsprung Pictures mit Velvet Films (B) 1.058.777 €
James Kent: The Aftermath; P: Aftermath Production UG mit Aftermath Films Ltd. (GB) 759.458 €
Felix Hassenfratz: Blutsschwestern; P: Via Film mit Rat Pack Filmproduktion Southwest 211.200 €
Felicitas Darschin: FrauMutterTier; P: mixtvision Mediengesellschaft 197.140 €
Detlev Buck: Gorillas; P: Olga Film mit Constantin Film Produktion 655.200 €
David Nawrath: Atlas; P: 23/5 Filmproduktion 282.500 €
Claire Denis: High Life; P: Pandora Film und Alcatraz Films (F) mit The Apocalypse Films Company Ltd. (GB) sowie Madants SP Z.O.O. (PL); 675.000 €
Christian Alvart: Abgeschnitten; P: Ziegler Film und Syrreal Entertainment mit Warner Bros. 797.546 €
Anna Järvine: Bayala - The Movie; P: Ulysses Filmproduktion mit Fabrique d’Images (L) 636.480 €
Christian Alvart: Steig. Nicht. Aus! P: Syrreal Entertainment mit Sechsundzwanzigste Babelsberg Film und Traumfabrik Babelsberg 423.974 €
Anthony Power: Der kleine Drache Kokosnuss 2; P: Caligari Film mit Universum Film 667.660 €

Produktionsförderung für Kinodokumentarfilme:
Volker Koepp: Seestück; P: Vineta Film, Volker Koepp EZ 48.500 €
Carmen Losmann: Hypo Real; P: Petrolio Film 80.000 €
Felix Moeller: Sympathisanten - Unser deutscher Herbst; P: Blueprint Film 76.313 €
David Sieveking: Eingeimpft; P: Flare Film mit Lichtblick Film- und Fernsehproduktion 102.243 €
Steven Spielberg: Why Are We Creative?; P: Emotional Network 52.528 €
Maryam Zaree: Born in Evin; P: Tondowski Films mit Golden Girls FP & Filmservices 75.982 €
Janet Tobias: Memory Games; P: ma.ja.de Filmproduktion und Blinker Filmproduktion mit Memento Film (S) sowie Sierra Tango Productions (USA) 148.000 €

 

MFG Baden-Württemberg - August 2017:

Verleihförderung
Arsenal Filmverleih: La Novia del Desierto; R: Cecilia Atan & Valerina Pivato 30.000 €
Arsenal Filmverleih: Whitney - Can I be me; R: Nick Broomfield, Rudi Dolezal(Referenzmittel) 30.000 €
Camino Filmverleih: Die Migrantigen; R: Tarman T. Riahi 60.000 €
Der Filmverleih: Blanka; R: Kohki Hasei 21.655 €
drei-freunde Filmproduktion und Verleihges: Das schaffen wir schon; R: Andreas Arnstedt 15.000 €
Filmperlen / Claudia Dietrich: Die beste aller Welten; R: Adrian Goiginger 20.000 €
Kinostar Filmverleih: Mathilde; R: Alexey Uchitel 40.000 €
Mobiles Kino, Esslingen: Die Fischerin vom Bodensee; R: Harald Reinl 10.175 €
Mouna: Glory; R: Kristina Grozeva & Peter Valchanov 12.300 €
Die vorstehenden Förderentscheidungen haben getroffen: Franziska Heller, Thomas Bastian, Herbert Spaich und Carl Bergenbruen.


Einreichtermine für Förderungsanträge

BKM Kult. Filmförderung des Bundes 
Drehbuch- und Produktionsförderung für programmfüllende Spielfilme: 20. Sept. 2017
Produktionsförderung, Treatment- und Drehbuchförderung, Projektentwicklung für Kinderfilme: 12. Sept. 2017
Produktionsförderung für Kurzfilmvorhaben: 2018
BKM, Filmreferat K 35, K35@bkm.bund.de
Bundesarchiv - Filmarchiv, Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz.
Tel: 0261 - 50 54 65, Fax: - 50 53 68

Deutscher Filmpreis 2018
Einreichungen ab Ende Sept. 2017 möglich an die Deutsche Filmakademie,
www.deutsche-filmakademie.de 

FFA
Produktionsförderung (Projektförderung) und Drehbuchförderung: laufend
(Anträge müssen spätestens vier Wochen vor Sitzung vollständig eingereicht und auf Vollständigkeit geprüft sein).
Förderung nach dem deutsch-französischen Abkommen: 26. Sept. 2017
Deutsch-französischer Projektentwicklungsfonds: 26. Sept. 2017
Deutsch-italienischer Co-Production Development Fonds: tba
Deutsch-polnischer Filmfonds: tba
Deutsch-französische Förderung für die Entwicklung fiktionaler Fernsehserien: 2017
Verleihförderung/Medialeistungen (Marketing) sowie Videoförderung: 21. Sept. 2017
German Motion Picture Fund: laufend
FFA Digitalisierung des deutschen Filmerbes: laufend
Kinoförderung: 2018
FFA, Große Präsidentenstraße 9, 10178 Berlin. Tel: 030 - 27 57 70, Fax: - 27 57 71 11, www.ffa.de
DFFF Deutscher FilmförderFonds (DFFF): laufend (spätestens sechs Wochen vor Drehbeginn).
www.dfff-ffa.de

EURIMAGES
Produktionsförderung für europäische Koproduktionen: 24. Okt. 2017
EURIMAGES (European Cinema Support Fund), www.coe.int/Eurimages

Kuratorium junger deutscher Film
Produktionsförderung für Kinderfilme sowie Talentfilmprojekte: 12. Sept. 2017
Anträge für Kinderfilm – Drehbuch-, Projektentwicklungs- und Produktionsförderung an das Bundesarchiv/Filmarchiv, Potsdamer Str. 1, 56075 Koblenz
Anträge für Talentfilm – Drehbuch-, Projektentwicklungs- und Produktionsförderung an das
Kuratorium junger deutscher Film, Rheingaustraße 140, 65203 Wiesbaden.
Tel: 0611 - 60 23 12, Fax: - 69 24 09, info@kjdf.org,
www.kuratorium-junger-film.de

Creative Europe / MEDIA-Programm
Creative Europe Desk Hamburg, Friedensallee 14-16, 22765 Hamburg
Tel: 040 – 390 65 85, info@ced-hamburg.eu; www.creative-europe-desk.de

Nordrhein-Westfalen Filmstiftung NRW
Produktion, Verleih und vorbereitende Förderarten: 28. Sept. 2017; 23. Nov. 2017
Vereinfachte Förderung – Produktion: tba
Vereinfachte Förderung – Vertrieb: 23. Nov. 2017
Abschlussfilmförderung: 21. Sept. 2017
Innovative TV-Formate. 02. Nov. 2017
Deutsch-französischer Filmförderfonds: tba
Digitale Inhalte: 01. Sept. 2017
Filmstiftung NRW, Kaistraße 12-14, 40221 Düsseldorf. Tel: 0211 - 93 05 00, info@filmstiftung.de, www.filmstiftung.de

Berlin-Brandenburg Medienboard
Stoff- und Projektentwicklung, Produktion, Serial Drama, Verleih:
21. Nov. 2017 (Antragsgespräche bis 07. Nov. 2017)
Nur Experimentalfilm: 19. Sept. 2017 (Antragsgespräche bis 05. Sept. 2017)
Anträge an das Medienboard Berlin-Brandenburg, August-Bebel-Str. 26 - 53, 14482 Potsdam
Tel: 0331 - 74 38 70, Fax: - 743 87 99, www.medienboard.de

Bayerische Filmförderung FilmFernsehFonds
Produktion, Projektentwicklung, Drehbuchförderung, Nachwuchsförderung, Verleihförderung: 18. Sept. 2017; 06. Nov. 2017
Games: 10. Okt. 2017
FilmFernsehFonds Bayern, Sonnenstraße 21, 80331 München.
Tel: 089 - 544 60 20, Fax: - 544 602 21; filmfoerderung@fff-bayern.de, www.fff-bayern.de

Baden-Württemberg Medien- und Filmgesellschaft (MFG)
Produktion, Produktionsvorbereitung: 09. Nov. 2017
Drehbuchförderung: 09. Nov. 2017
Thomas-Strittmatter-Preis: 15. Sept. 2017
Verleih-/Vertriebsförderung: 04. Okt. 2017
Postproduktion: ganzjährig - Anträge auf institutionelle Förderung kommunaler Kinos: ganzjährig
Digital Content Funding: tba
Kino-Innovationsdarlehen: 15. Sept. 2017
Anträge an die MFG Baden-Württemberg, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart,
Tel: 0711 - 90 71 54 00, Fax: - 90 71 54 50. filmfoerderung@mfg.de, film.mfg.de

Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen MDM
Stoff- und Projektentwicklung, Produktion, Verleih, Vertrieb, Abspiel, Präsentation:
05. Okt. 2017 (Beratung bis 21. Sept. 2017)
Anträge an die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM), Hainstraße 17-19, 04109 Leipzig.
Tel: 0341 - 26 98 70, www.mdm-online.de

FilmFörderung Hamburg Schleswig-Holstein
Für Produktionen mit Herstellungskosten über 800.000 € (Gremium 1): 13. Sept. 2017
Für Produktionen mit Herstellungskosten unter 800.000 € (Gremium 2): 22. Nov. 2017
Förderungsanträge an die FilmFörderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH, Friedensallee 14-16, 22765 Hamburg. Tel: 040 - 398 37 28, Fax: - 398 37 10, filmfoerderung@ffhsh.de, www.ffhsh.de
Filmwerkstattförderung: 15. Sept. 2017
Anträge an die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein / Filmwerkstatt Kiel, Tel: 0431 - 55 14 39, filmwerkstatt@ffhsh.de, www.infomedia-sh.de

Niedersachsen/Bremen nordmedia – Film- und Mediengesellschaft
Alle Förderungsarten: tba
nordmedia, Expo-Plaza 1, 30521 Hannover. Tel: 0511 - 12 34 560, Fax: - 12 34 56 29, info@nordmedia.de, www.nordmedia.de

HessenFilm und Medien
Gremium 1: Produktion ab 1,5 Mio. € Budget: 28. Sept. 2017
Gremium 2: Stoff- und Projektentwicklung, Produktionen mit Budgets bis 1,5 Mio. €, Postproduktion, Verleih/Vertrieb: 28. Sept. 2017
Hochschulabschlussfilme: 19. Sept. 2017
Abspielförderung: tba
Talentpaketförderung: tba
Die Antragstellung setzt eine vorherige Beratung bei der Förderabteilung der HessenFilm voraus.
Anträge an HessenFilm und Medien, Am Steinernen Stock 1, 60320 Frankfurt/M,
Tel: 069 – 15 32 404 85, info@hessenfilm.de, www.hessenfilm.de

Mecklenburg-Vorpommern Kult. Filmförderung
Produktionsförderung, Stoff- und Projektentwicklung: 05. Sept. 2017
Anträge an die Kulturelle Filmförderung M/V, Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53, 23966 Wismar.
Tel: 03841 - 61 81 00, Fax: - 61 81 09, filmfoerderung@filmbuero-mv.de,
sabine.matthiesen@filmbuero-mv.de, www.filmbuero-mv.de

Sachsen Kult. Filmförderung
Projektförderung: laufend
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden.
Tel: 0351 - 88 48 00, Fax: - 884 80 16, kulturstiftung@kss.smwk.sachsen.de, www.kulturstiftung.sachsen.de

Filmbüro Bremen Kulturelle Filmförderung
Kleinstprojektförderung: laufend
Anträge ans Filmbüro Bremen, www.filmbuero-bremen.de

Preise

Sound-Design-Preis
an Lukas Brandes und Max Rex (FH Dortmund) in dem Kurzfilm Endling.

Int. Filmfestival Moskau
Preis für die beste Schauspielerin: an Verena Altenberger für ihre Rolle in Die Beste aller Welten (R: Adrian Goiginger).

FID Marseille
Grand Prix: an Lass den Sommer nie wieder kommen von Alexandre Koberidze.

Film- und Medienbewertung deutscher Filme (Prädikate)

Lange Filme - besonders wertvoll
Katja von Garnier: Ostwind – Aufbruch nach Ora; V: Constantin Film Verleih
Agnieszka Holland: Pokot (DE, S, Tschechin, PL); V: Film Kino Text
Charly Hübner, Sebastian Schultz: Wildes Herz; V: Neue Visionen
Sonja Maria Kröner: Sommerhäuser; V: Prokino Filmverleih
Julia Langhof: LOMO – The Language of Many Others; V: Farbfilm Verleih
Hanno Olderdissen: Rock My Heart; V: Wild Bunch Germany
Stéphane Robelin: Monsieur Pierre geht online (DE, FR, BE); V: Neue Visionen Filmverleih
Angela Steffen: Meine Schmusedecke; V: noch ohne
Birgit + Katrin Weber: Drei Söhne; V: noch ohne
Ute Wieland: Tigermilch; V: Constantin Film Verleih

Lange Filme - wertvoll
Isabel Gathof: Moritz Daniel Oppenheim; V: noch ohne
Philipp Kohl, Donni Schoenemond: Niemandsland – Über die Zukunft einer verlassenen Stadt; V: noch ohne
Niels Laupert: Whatever Happens; V: Universum Filmverleih
Franziska Meletzky: Vorwärts immer!; V: DCM
Andreas Pichler: Das System Milch; V: Tiberius Film
Holger Tappe: Happy Family; V: Warner Filmverleih
Christian Theede: Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs; V: Wild Bunch Germany

Kurzfilme - besonders wertvoll
Sylvain Cruiziat, Mila Zhluktenko: Find Fix Finish; 19’; V: noch ohne
Bert Gottschalk: Sophie Charlotte Baujahr 2013; 10’; V: noch ohne
Jochen Kuhn: Zentralmuseum; 14’; V: noch ohne
Kathrin Kuhnert: Moody Booty; 3’; V: Filmakademie Baden-Württemberg
Kai Gero Lenke: Was von draußen kommt; 11’; V: noch ohne
Gottfried Mentor: Kopf hoch!; 2’; V: Studio Film Bilder
Julia Ocker: Krokodil; 3’; V: Studio Film Bilder
Julia Ocker: Krake; 3’; V: Studio Film Bilder
Simon Ostermann: Tehran Derby; 20’; V: noch ohne
Veronica Paradiso: Wenn nicht ich, dann Du; 28’; V: noch ohne
Paul Philipp: Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler; 28’; V: Interfilm Berlin
Irina Rubina: Jazz Orgie; 1’; V: noch ohne
Monika Tenhündfeld: Am Boden der Tatsachen; 4’; V: noch ohne
Milen Vitanov, Vera Trajanova: Bango Vassil (DE, Bu); 8’; V: noch ohne

Kurzfilme - wertvoll
Sarah Drath; Telefon Santrali; 7’; V: noch ohne
Daniel Lang: Manipulation; 10’; V: noch ohne
Xin Sun: Ein Baum Sein; 6’; V: noch ohne
Kai Gero Lenke: Was von draußen kommt; 11’; V: noch ohne

Festivals

Hamburg 05. bis 14. Okt. 2017. Filmfest. Dotierte Preise. Anm. bis 23. Juli 2017. www.filmfesthamburg.de

Osnabrück 18. bis 22. Okt. 2017. Unabhängiges Filmfest Osnabrück. www.filmfest-osnabrueck.de

Hof 24. bis 29. Okt. 2017. Int. Hofer Filmtage. www.hofer-filmtage.com

Berlin 26. bis 29. Okt. 2017. Film: ReStored 02 – Filmerbe-Festival. www.deutsche-kinemathek.de

Leipzig 30. Okt. bis 05. Nov. 2017. Int. Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. www.dok-leipzig.de

Athen, Griechenland 30. Sept. bis 01. Okt. 2017. Int. Filmfestival. www.aiff.gr

Rügen 04. vis 08. Okt. 2017. Int. Filmfestival. www.ruegenfilmfestival.de

Lübeck 01. bis 05. Nov. 2017. Nordische Filmtage sowie Filmforum Schleswig-Holstein. www.luebeck/filmtage.de

Tübingen - Stuttgart 01. bis 11. Nov. 2017. Französische Filmtage. Wettbewerb (dotierte Preise). www.filmtage-tuebingen.de

Santa Monica, Kalifornien 01. bis 08. Nov. 2017. AFM - American Film Market & Conferences. www.AmericanFilmMarket.com

Hawaii, USA 02. bis 12. Nov. 2017. Int. Filmfestival. www.hiff.org

Tirana, Albanien 03. bis 11. Nov. 2017. Int. Filmfestival. tiranafilmfest.com

Gera - Koblenz 03. bis 04. Nov. 2017. Video-, film-Tage. Wettbewerb (dotierte Preise). www.videofilmtage.de

Lauderdale, USA 03. bis 19. Nov. 2017. Int. Filmfestival. www.fliff.com

Duisburg 06. bis 12. Nov. 2017. Duisburger Filmwoche. Wettbewerb (dotierte Preise). Motto für 2017: Mittel der Wahl. www.duisburger-filmwoche.de

Winterthur, Schweiz 07. bis 12. Nov. 2017. Int. Kurzfilmfestival. Wettbewerb. www.kurzfilmtage.ch

Bochum 15. bis 19. Nov. 2017. Blicke 23 - Filmfestival des Ruhrgebiets. www.blicke.org

Flensburg 15. bis 19. Nov. 2017. Kurzfilmtage. www.flensburger-kurzfilmtage.de

Regensburg 15. bis 22. Nov. 2017. Heimspiel 8 - Deutsche und internationale Highlights. http://heimspiel-filmfest.de

Stockholm, Schweden 08. bis 19. Nov. 2017. Int. Filmfestival. www.stockholmfilmfestival.se

Oslo, Norwegen 09. bis 19. Nov. 2017. Int. Filmfestival - Films from the South. www.filmfrasor.no

Mannheim-Heidelberg 09. bis 19. Nov. 2017. Int. Filmfestival. Wettbewerb (dotierte Preise). Anm. bis 07. Juli 2017. www.iffmh.de

Amiens, Frankreich 10. bis 18. Nov. 2017. Int. Filmfestival. Wettbewerb für Spiel- und Kurzfilme. www.filmfestamiens.org

Bilbao, Spanien 10. bis 17. Nov. 2017. Int. Dokumentar- und Kurzfilmfestival. Wettbewerb (dotierte Preise). www.zinebi.com

Huelva, Spanien 10. bis 18. Nov. 2017. Festival des iberoamerikanischen Kinos. www.festicinehuelva.com

Alcine, Madrid 10. bis 17. Nov. 2017. Alcine - Europ. Kurzfilmwettbewerb. www.alcine.org

Frankfurt/M 10. bis 12. Nov. 2017. Visionale 17 - Hessisches JugendMedienFestival. Anm. bis 08. Sept. 2017. www.visionale-hessen.de

Lodz, Polen 11. bis 18. Nov. 2017. ’Camerimage’ - Int. Filmfestival für Filmkunst. www.camerimage.pl

Köln 15. bis 19. Nov. 2017. Int. Kölner Kurzfilmfestival. www.short-cuts-cologne.de

Amsterdam, Holland 15. bis 26. Nov. 2017. Int. Dokumentarfilmfestival. IDFA. Wettbewerb (dotierte Preise). www.idfa.nl

Kairo, Agypten Mitte Nov. 2017. Int. Filmfestival. Wettbewerb. Anm. bis 24. Sept. 2017. ciff.org.eg

Tallinn, Estland 17. Nov. bis 03. Dez. 2017. Int. Filmfestival. Wettbewerb. Anm. bis Mitte Sept. www.poff.ee

Wiesbaden 17. bis 26. Nov. 2017. Exground-Kurzfilmwettbewerb. Wettbewerb (dotierte Preise) www.exground.com

Gijon, Spanien 17. bis 25. Nov. 2017. Int. Filmfestival. Wettbewerb. www.gijonfilmfestival.com

Hamburg 18. bis 26. Nov. 2017. CineFest - Menschen im Hotel. www.cinefest.de

München 19. bis 25. Nov. 2017. Int. Festival der Filmhochschulen. Wettbewerb (Sachpreise). www.filmschoolfest-munich.de

Berlin 20. bis 26. Nov. 2017. Interfilm - Int. Kurzfilmfestival. Wettbewerb. www.interfilm.de

Goa, Indien 20. bis 28. Nov. 2017. Int. Filmfestival. Wettbewerb (dotierte Preise) für Spielfilme. www.iffi.nic.in

Lünen 23. bis 26. Nov. 2017. Kinofest. www.kinofest-luenen.de

Singapore, Südostasien 23. Nov. bis 03. Dez. 2017. Int. Filmfestival. www.sgiff.com

Frankfurt a.M. 14. bis 17. Dez. 2017. Transito. Elvira Notari - Kino der Passage. Über die süditalienische Film- und Musikkultur der Stummfilmzeit sowie deren Wirkung. Kinothek Asta Nielsen, www.kinothek-asta-nielsen.de

Berlin 23. Nov. bis 02. Dez. 2017. Weltkinofestival- Around the World in 14 Flms. Ort: Kino Babylon. www.berlinbabylon14.de

Hannover 23. bis 26. Nov. 2017. Up and coming - Int. Film Festival. www.up-and-coming.de

Turin, Italien 24. Nov. bis 02. Dez. 2017. Int. Filmfestival "Cinema Giovani". Wettbewerb (dotierte Preise). www.torinofilmfest.org

Belfort, Frankreich 25. Nov. bis 03. Dez. 2017. Int. Filmfestival. Wettbewerb. Anm. bis 1. Sept. 2017. www.festival-entrevues.com

Baden-Baden 27. Nov. bis 01. Dez. 2017. Fernsehfilm-Festival. Wettbewerb. www.fernsehfilmfestival.de

Mainz 28. Nov. bis 03. Dez. 2017. FILMZ - Festival des deutschen Kinos. Wettbewerb. www.filmz-mainz.de

Havanna, Kuba 08. bis 17. Dez. 2017. Int. Filmfestival. www.habanafilmfestival.com

Dubai, VAE 06. bis 13. Dez. 2017. Int. Film Festival. Wettbewerb (dotierter Preis). www.dubaifilmfest.com

Bogota, Kolumbien 05. bis 12. Dez. 2017. Kurzfilmfestival. www.bogoshorts.com

Berlin 31. Jan. bis 04. Febr. 2018. Transmediale - Int. Medienkunstfestival. Wettbewerb (dotierte Preise). www.transmediale.de

Park City/Sundance, USA 18. bis 28. Jan. 2018. Sundance Film Festival. Wettbewerb. www.sundance.org

Park City, USA Ende Jan. 2018. Slamdance Film Festival. www.slamdance.com

Stuttgart Mitte Jan. 2018. Stuttgarter Filmwinter - Festival for expanded media. www.filmwinter.de

Veranstaltungen

München
14. / 15. Okt. 2017 DSLR-Workshop. Dozent: Christoph Harrer.
21. / 22. Okt. 2017 Seminar: Stunts selber machen. Dozent: Andreas Manneck.
28. / 29. Okt. 2017 Seminar: Dokumentarfilmproduktion. Ingo Fliess.
Veranstalter: Münchner Filmwerkstatt, www.filmseminare.de

Berlin
14. Sept. bis 19. Nov. 17 Ausstellung – Filmretrospektive: Sagen Sie’s den Steinen – Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Ort/Veranstalter: Akademie der Künste Berlin, www.adk.de

Frankfurt a.M.
16./17. Sept. 2017 Seminar: NoBudget-Filmproduktion in der Praxis. Leitung: Martin Blankemeyer.
23./24. Sept. 2017 Seminar: Das Handwerk des Regisseurs. Leitung: Katinka Feistl.
21./22. Okt. 2017 Seminar: Filmhochschul-Bewerbungstraining. Leitung: Daniela Parr.
27. bis 29. Okt. 2017 Drehbuchseminar: Schreibwerkstatt. Leitung: Nicole Mosleh.
04. Nov. 2017 Seminar: Film- und TV-Produktion in der Rechtspraxis. Leitung: Rechtsanwalt Guido Hettinger.
11./12. Nov. 2017 Seminar: Produktionsvorbereitung – Vom Drehbuch zum Drehbeginn. Leitung: Katrin Haase.
Veranstalter: Filmhaus Frankfurt, http://www.filmhaus-frankfurt.de/Seminare

Berlin
18. Sept. 2017 Verleihung der First Steps Awards. Ort: Stage Theater des Westens.
Veranstalter: First Steps Award, Andrea Hohnen, www.firststeps.de

Hamburg
29. Sept. 2017 „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers oder 50 Jahre Hamburg Film-In. Es wird nonstop eine Auswahl an Filmen aus 50 Jahren unabhängigen Filmschaffens in Hamburg gezeigt. Ort: Kino B-Movie. Der Eintritt ist frei. Veranstalter/Organisation: Maike Mia Höhne, Christian Bau / B-Movie, www.b-movie.de

Berlin
noch bis 30. Sept. 2017 Retrospektive anlässlich der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden: Ouvertüre, Oper und Kino. Eröffnungsfilm ist Manoel de Oliveiras Filmoper Os Canibais. Veranstalter: Zeughaus Kino, www.zeughauskino.de

Potsdam-Babelsberg
ab 09. Okt. 2017 Lehrgang: Cutter*in in Film und TV.
ab 06. Nov. 2017 Lehrgang: Regieassistent*in (IHK – förderbar durch die Arbeitsagentur)
ab 04. Dez. 2017 Lehrgang: Fiction-Producer*in (IHK - förderbar durch die Arbeitsagentur))
ab 04. Dez. 2017 Lehrgang: Produktionsleiter*in. (IHK - förderbar durch die Arbeitsagentur)
Veranstalter: Filmhaus Babelsberg, www.filmhausbabelsberg.de

Mannheim
13. bis 15. Okt. 2017 Filmsymposium: 3D – Eine weitere Dimension? Zur Ästhetik, Stilistik und Dramaturgie sowie zum praktischen Prozess der Herstellung eines 3D-Bildes. Ort: Cinema Quadrat.
Veranstalter: Kino Cinema Quadrat, www.cinema-quadrat.de

Berlin
13. bis 15. Okt. 2017 Seminar: Drehbuch – Dialoge schreiben.
14. / 15. Okt. 2017 Seminar: Drehbuchförderung.
14. / 15. Okt. 2017 Seminar: Die künstlerische Wiedergabe des Lebens – Nonfiktionale Projekte umsetzen.
30. Okt. 17 bis 18. Jan. 18 Lehrgang: Szenenbildner/in bei Film/TV. Leitung: Adrienne Zeidler und Dozententeam.
30. Okt. 17 bis 18. Jan. 18 Lehrgang: Kostümbildner/in bei Film/TV. Leitung: Anja Niehaus und Dozententeam.
06. Nov. 17 bis 27. Febr. 18 Lehrgang: Produktionsleiter/in (mit IHK-Prüfungsvorbereitung). Leitung: Annette Koschmieder,
Marcella Rafael, Joachim von Vietinghoff und Dozententeam.
Veranstalter: ISFF Berlin (Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe), www.isff-berlin.eu

Erfurt
19. Okt. 2017 Informationsveranstaltung: Antragstellung bei der kulturellen Filmförderung Thüringen. Anm. umgehend. Veranstalter: Thüringer Staatskanzlei, Jana.Jaritz@tsk.thueringen.de

Berlin
26. bis 29. Okt. 2017 Tagung: Film: ReStored 02 - Das audiovisuelle Filmerbe im Rahmen des Filmerbe-Festivals.
27. Okt. 2017 Verleihung des Kinopreises des Kinemathekverbundes. Ort: Filmhaus am Potsdamer Platz.
Veranstalter: Deutsche Kinemathek, www.deutsche-kinemathek

München
21./22. Okt. 2017 Seminar: Stunts selber machen. Leitung: Andreas Manneck.
28./29. Okt. 2017 Seminar: Dokumentarfilmproduktion. Leitung: Matthias Hoferichter, Ingo Fliess.
04./05. Nov. 2017 Seminar: Lichtgestaltung für Film- und Videoprojekte. Leitung: Achim Dunker, Sebastian Edschmid.
11./12. Nov. 2017 Seminar: Drehbuchhandwerk. Leitung: Frank Raki, Christoph von Zastrow.
18./19. Nov. 2017 Seminar: Kreatives Produzieren. Leitung: Philipp Budweg.
25./26. Nov. 2017 Seminar: Filmschnitt und Montage. Leitung: Uwe Wrobel, Beatrice Babin.
Veranstalter: Münchner Filmwerkstatt, www.filmseminare.de/muenchen/termine

Hamburg
11. / 12. Nov. 2017 Seminar: Regie. Leitung: Marc Brummund.
17. bis 19. Nov. 2017 Seminar: Wie erzählt man heute Geschichten für morgen? Leitung: Wolfgang Kirchner.
25. / 26. Nov. 2017 Seminar: Regieassistenz – ein Praxis-Workshop. Leitung: Monika Schopp.
Veranstalter: Filmschule Hamburg Berlin, www.filmschule-hamburg-berlin.de

Hamburg
02. Dez. 2017 Seminar: Die allgemeinen Grundlagen der Filmförderung. Leitung: Bernd-Günther Nahm.
15. bis 17. Dez. 2017 Seminar: Die emotionale Reise der Heldin. Leitung: Wolfgang Kirchner.
Veranstalter: Filmschule Hamburg Berlin, www.filmschule-hamburg-berlin.de

Leipzig
26. bis 28. Sept. 2017 Seminare sowie Verleihung der MDM-Kinoprogrammpreise im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig. Veranstalter: AG Kino, www.filmkunstmesse.de

Berlin
07. und 08. Okt. 2017 Seminar: Neue Heldinnen – Trends im nationalen und internationalen Kino und TV. Referent: Markus Bräutigam (in Kooperation mit Scriptmakers). Veranstalter: Scriptmakers, http://scriptmakers.de/neue-heldinnen/

Berlin
noch bis 05. Nov. 2017 Ausstellung mit Arbeiten des Kameramanns Robby Müller – Master of Light. Ort/Veranstalter: Filmhaus / Deutsche Kinemathek, www.deutsche-kinemathek.de

Impressum

black box - Filmpolitischer Informationsdienst, Nr. 268, September 2017.
black box erscheint alle sechs Wochen (8 Ausgaben jährlich);
das Jahresabonnement kostet 40 €.
Für gestaltete Anzeigen gilt die Anzeigenpreisliste (www.blackbox-filminfo.de)
Kleinanzeigen (max. fünf Zeilen) kosten 18 €.
Redaktionsschluss für Nr. 269 ist der 28. September 2017.
Mitarbeit an dieser Ausgabe: Max-Peter Heyne, Gabriele Leidloff, Dagmar Scheibert.

Herausgeberin / Redaktion: Ellen Wietstock.
Redaktionsanschrift:
Fischerinsel 4, 10179 Berlin.
Tel: 030 – 25 79 81 70
mobil: 0171 - 190 39 38
wietstock@blackbox-filminfo.de
www.blackbox-filminfo.de

Bankverbindung:
Konto Ellen Wietstock,
Postbank – IBAN DE62100100100067215101.
BIC PBNKDEFF
Copyright: Ellen Wietstock.
Nachdruck der in black box veröffentlichten Texte und Daten, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeberin.
Gerichtsstand: Berlin
Druck: Druckhaus Köthen, Köthen/Anhalt
ISSN 0179-5821

Kleinanzeigen

Übersetzungen – Deutsch ins Englische. Drehbücher, Treatments, Untertitel, Imagefilme, Multimedia, Medienkorrespondenz, usw. Über zehn Jahre Erfahrung, Muttersprachler (Ire), britisches und amerikanisches Englisch.
Finbarr Morrin, Lausitzer Str. 24, 10999 Berlin. Tel: 030 - 694 21 85, mobil: 0179 - 11 22 613, e-mail: fmorrin@gmx.de

FRANZÖSISCHE TEXTE, AUF DIE ES ANKOMMT:
Sie wünschen eine feinfühlige Fassung Ihres Treatments oder Drehbuchs ins Französische für eine Koproduktion oder ein europäisches Gremium? Ich bin eine versierte literarische Übersetzerin, Muttersprache französisch.
Anne-Marie Geyer, traductrice littéraire, ATLF, beeid. Übersetzerin für Französisch, BDÜ, Ahrenshooper Zeile 51, 14129 Berlin, Tel: 030 - 802 75 59, Fax: 030 - 802 98 59, e-mail: geyertrad@t-online.de

Unabhängiger Sachverständiger für Film- und Medienwirtschaft
Sie haben Bedarf an Gutachten im Gerichts- oder Privatauftrag, Verkehrswertermittlung, Unternehmensbewertung, Beratungen, Überwachungen, Prüfungen, Erteilung von Bescheinigungen, außergerichtliche Streitbeilegung, oder benötigen einen Schlichter, Schiedsgutachter oder Schiedsrichter? Erfahrerer Filmproduzent arbeitet zuverlässig, neutral, unabhängig, weisungsfrei, sorgfältig, gewissenhaft, unparteilich, persönlich und verschwiegen.
Martin Blankemeyer, www.filmsachverstaendiger.de

Maßgeschneiderte Hilfe für Drehbücher
seit mehr als 15 Jahren:
www.Lektorat-und-Recherche.de
Figurenaufstellung, Drehbuchentwicklung, Story-Plot-Konzepte,
Script Doctoring und Recherche für Autoren.

Erfahrene Drehbuchautorin bietet Professionelle Übersetzungen deutsch/englisch ins italienische Drehbücher, Treatments, Untertitel, Interviews ...
Kontakt: italianoaberlino@hotmail.com Fon: +49(0)163 68 56 432

Erste Schritte zu Ihrer Präsentation / der OnePager

OnePager bearbeiten