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  • 1. Exposé, Treatment & Co.

    "Ideen zu haben ist himmlisch, sie aufzuschreiben - oft die Hölle …"
    Stanislaw Mucha

    Wie sollte ein gutes Filmkonzept aussehen, was an Mitstreiter, TV-Sender und Filmförderer gegeben wird?

    Dieses Seminar widmet sich ganz dem Verfassen eines fertigen Gebrauchstexts für den Dokumentarfilm. Was sollte ein Exposé, Treatment, oder Drehbuch für einen Dokumentarfilm beinhalten? Worin unterscheiden sich diese Formate? Wann und wo ist welches Format sinnvoll? Wo sucht man sinnvolle Inspirationsquellen?

    Was ist ein gutes Exposé? Wann brauche ich ein schlagkräftiges Treatment? Wann sogar ein Drehbuch? Hierum wird es gehen: Länge, Form, Herangehensweise, Oberfläche, Aufbau, Bedeutung von Deckblatt, Magie der ersten Sätze, Präsentation des Themas, roter Faden, Vorstellung der Protagonisten, Umgang mit Rechercheergebnissen, wann und wie lange recherchiere ich überhaupt, Umgang mit Dialogen, Arbeit mit Fotos, Fragestellungen, wie wichtig sind persönliche Bezüge, Zusammenarbeit mit Grafikern, Tabus und Fallen. Filmbeispiele, Beispiele von erfolgreichen Exposés, Treatments und Drehbücher veranschaulichen das Erarbeitete.

    Praktisches: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen eigene Exposés, an denen sie arbeiten/schreiben mit und wir nehmen sie gemeinsam unter die Lupe. Voraussetzung ist natürlich, dass sie die Texte vorher schicken, damit man sie liest.

    Geeignet ist dieses Seminar für alle Erfahrungs- und Wissensstufen der Teilnehmerinnen/Teilnehmer. Auf individuelle Fragestellungen wird eingegangen werden. Der Seminarleiter bittet um die CVs der TeilnehmerInnen, um sich besser auf den Wissensstand jedes einzelnen einstellen zu können.

     

    Dozent

    Stanislaw Mucha glückt es seit vielen Jahren, seine Dokumentarfilme erfolgreich ins Kino zu bringen. Regelmäßig gibt er Seminare im Filmhaus Babelsberg. Geboren 1970, Schauspielstudium in Krakau und Studium der Film- und Fernsehregie an der HFF in Babelsberg. Filme u. a.: ABSOLUT WARHOLA, DIE MITTE, REALITY SHOCK, BUSINESSMAN, HOPE, HAPPY END, TRISTIA. Sein neuester Dokumentarfilm KOLYMA kommt am 21.06.2018 in die deutschen Kinos.

     

    Ablauf

    Tag 1: Dienstag, der 5. Juni 2018, 10-18 Uhr

    Gesamter Tag: Theorie & Beispiele
    (Mittagspause 13 - 14 Uhr)

     

    Tag 2: Mittwoch, der 6. Juni 2018, 10-18 Uhr

    Erste Tageshälfte: Theorie und Beispiele
    Zweite Tageshälfte: praktische Übungen
    (Mittagspause 13 - 14 Uhr)

     

    Zeit & Ort

    Dienstag, der 5. Juni - bis Mittoch, den 6. Juni
    jeweils von: 10:00 bis 18:00

    Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin - Moabit
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

     

    Teilnahmegebühren

    - AG DOK Mitglieder: 200,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände*: 250,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder*: 300,00 Euro
     
    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!
    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung.

    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen.
     
    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de

  • 2. Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung für Dokumentarfilmer

    Das Datenschutzrecht wurde von den meisten Filmemachern bislang eher stiefmütterlich behandelt, dabei verpflichtet das Datenschutzrecht nicht nur große Produktionsgesellschaften, sondern auch kleine und unabhängige Filmemacher zum verantwortungsvollen Umgang mit Daten.

    Gerade unter Berücksichtigung der neuen Regelungen der EU-DSGVO muss in den nächsten Jahren mit einem Anstieg der datenschutzrechtlichen Auseinandersetzungen mit Protagonisten, Behörden und Sendeanstalten gerechnet werden. Insoweit ist es sinnvoll, sich bereits jetzt mit den wichtigsten Rechten und Pflichten bekannt zu machen und den praktischen Umgang mit diesen neuen Herausforderungen zu lernen.

     

    Ablauf

    Im Rahmen einer dreistündigen Veranstaltung werden den Teilnehmern die Grundzüge und vor allem die Auswirkungen der EU-DSGVO auf unabhängige Filmemacher praxisnah dargestellt und erklärt. Das Seminar startet um 10:00 Uhr in den Räumen von KVLEGAL in Berlin-Kreuzberg und endet um 13:00 Uhr. Nach dem Seminar wird es noch die Möglichkeit eines gemeinsamen Mittagessens geben.

    Fragen, die wir u.a. aufwerfen und beantworten wollen: Inwieweit beeinflusst der Datenschutz meine Tätigkeit als Dokfilmer? Welche Rechte und Pflichten ergeben sich aus der EU-DSGVO? Was muss ich beim Umgang mit Behörden beachten? Brauche ich eine Datenschutzerklärung? Was ist ein Verfahrensverzeichnis und wann muss ich ein solches tatsächlich führen? Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten? Brauche ich gesonderte Bestimmungen zum Datenschutz in meinen Verträgen?

     

    Dozent

    Das Seminar steht unter der Leitung von Rechtsanwalt Christlieb Klages. Rechtsanwalt Klages ist seit 1998 Vertragsanwalt der AGDOK, seit 2000 Dozent für Film- und Urheberrecht an der dffb, Berlin und Herausgeber des Handbuchs: Grundzüge des Filmrechts, Verlag C.H. Beck.

     

    Zeit + Ort

    Donnerstag, den 26.04.2018
    von 10:00 bis 13:00 Uhr
    in den Räumen von KVLegal in Berlin-Kreuzberg
    Oranienstraße 24, 10999 Berlin

     

    Teilnahmegebühren

    - AG DOK Mitglieder: 30,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände: 40,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder: 50,00 Euro

    Die Plätze sind begrenzt auf maximal 25 TeilnehmerInnen!

    Für Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de

  • 3. Treatment / Förderantrag für den Dokumentarfilm

    Wenn der Film auf Papier zum Leben erwacht.

    Dem Treatment für den Dokumentarfilm, der Verschriftlichung des Themas, des Konzepts und der Vision des Films für Förderer/Auftraggeber, kommt in der heutigen Förderlandschaft und für das Fernsehen eine wichtige Bedeutung zu.

    In dem zweitägigen Seminar werden anhand von Beispielen und zielorientierten Fragestellungen, den TeilnehmerInnen Kriterien an die Hand gegeben, mit denen sie in Zukunft ihr Treatment und ihre Projektanträge erarbeiten und gestalten können.

    Zunächst dient das Treatment den FilmemacherInnen selbst zur Analyse und Präzisierung des eigenen Filmvorhabens. Im geschriebenen Wort offenbaren sich Stärken und Schwächen des Projekts. Mögliche inhaltliche, strukturelle oder formale Ungereimtheiten werden hier sichtbar und laden zur Lösungsfindung ein.
    Nach Klärung dieser wichtigen Aspekte soll die Idee und Vision vom Film für die Leser nachvollziehbar gemacht werden. Ebenso, wie ich im Film die Zuschauer zum Sehen verführe, sollte mein Treatment die LeserInnen zum Lesen verführen. Um dies zu erreichen, werden im Seminar Möglichkeiten eröffnet, den unterschiedlichen Aspekten des dokumentarischen Filmvorhabens, wie Informationsvermittlung, Dramaturgie, Bildsprache, Autorenhaltung u.a. im Projektantrag eine schlüssige Struktur zu geben.

    Erzählerisches Handwerk für die Texte wird transparent und nutzbar gemacht, aber auch der Blick für die Stärken der individuellen Handschrift des Autors/der Autorin geschärft.

    Dabei werden im Seminar alle Anlagen, die einem Förderantrag beiliegen (können) besprochen. Der Schwerpunkt liegt auf dem inhaltlichen Teil des Förderantrags. Das Hauptaugenmerk gilt dem Treatment/Visualisierung des Films.
    Für die KursteilnehmerInnen besteht im Vorfeld die Möglichkeit, Bettina Braun ihr eigenes Treatment/Filmidee zukommen lassen. Im Seminar wird sie dazu ihr Feedback geben.

     

    Dozentin

    Bettina Braun *1969. Studium in London 1989-1993 (Harrow College of Higher Education und Central St. Martins College of Art&Design). 1995-1997 Zusatzstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
    Bettina Braun arbeitet als freie Dokumentarfilmautorin- und Regisseurin für das Kino und für öffentlich-rechtliche Sender. Ihre Filme laufen auf nationalen und internationalen Festivals und sind vielfach ausgezeichnet.
    Für ihre Dokumentarfilmtrilogie: “Was lebst du?”, “Was du willst”, “Wo stehst du?” erhielt sie 2013 den Grimme Preis Spezial. 2016 wurde ihr Film „Stefan“ aus der WDR-Reihe „Nordstadtkinder“ für den Grimme Preis nominiert und gewann den Medienpreis der Kindernothilfe.
    Seit 2004 ist Bettina Braun kontinuierlich in der Lehre tätig. Seit Beginn dieses Jahres ist sie festes Mitglied des Fördergremiums/Abschlussfilm der Film- und Medienstiftung NRW.

     

    Ablauf

    Tag 1, 14.04.18, 10:00 – 18:00 Uhr

    10.00 - 12.00:
    Analyse eines geförderten Treatments für einen abendfüllenden Dokumentarfilm.
    Welche Fragen stellen sich bei der Entwicklung und vor Beginn eines Dokumentarfilms und was bedeutet das für die Verschriftlichung der Idee?
    Welche Themen und Aspekte sollten im Treatment behandelt werden? Wie kann ich sie schlüssig strukturieren?
    Wie erschließt sich für die LeserInnen die Umsetzung des Filmvorhabens?
    Erarbeiten von Kriterien zur Erstellung eines Treatments.

    12.00 - 13.00:
    Welche weiteren Anlagen gehören in einen Förderantrag und was beinhalten sie?

    Mittagspause

    14.00 - 15.30:
    Wir sehen den zum Treatment entstandenen Film.

    Kaffeepause

    16.00 - 17.30:
    Was hat sich in Bezug auf die Bildsprache, die Erzählweise -und dramaturgie und die Ereignisse, die das Treatment beschreibt, im Film eingelöst? Wo hat es inhaltliche, erzählerische oder ästhetische Verschiebungen gegeben und wo waren diese in der Treatmentphase möglicherweise schon erkenntlich?
    Wie kann das geschriebene Wort im Vorfeld helfen, mögliche Fallen und Schwierigkeiten beim Dreh zu vermeiden?

    17.30 - 18.00:
    Abschlussrunde des Tages

     

    Tag 2, 15.04.18, 10:00 – 18:00h

    10.00 - 13.00:
    Anhand der am Vortag erarbeiteten Kriterien analysieren und „bearbeiten“ wir exemplarisch 1-2 Treatments der KursteilnehmerInnen.

    Mittagspause

    14.00 - 15.30:
    Einzel- oder Gruppengespräche mit den KursteilnehmerInnen über ihr individuelles Projekt/Treatment.

    Kaffeepause

    16.00 - 17.00:
    Kleine Schreibübung (ggfs. zum eigenen Projekt) und Besprechung anhand von ausgewählten Beispielen

    17.00 - 18.00:
    Abschlussrunde

     

    Zeit und Ort

    Samstag, 14.04.18 von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Sonntag, 15.04.18 von 10.00 bis 18.00 Uhr

    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61, 50677 Köln,
    Tel.: (0221) 937020-20,
    Mail: gaestehaus(at)dpsg-koeln.de

    Im Gästehaus können auch Zimmer für Übernachtungen gebucht werden.

     

    Teilnahmegebühren

    - AG DOK Mitglieder: 250,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände*: 270,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder*: 350,00 Euro
     
    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!


    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen.
     
    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de

     

  • 4. Eigenverleih

    In der AG DOK Akademie „Eigenverleih“ lernen DokumentarfilmerInnen, wie sie Ihren Film erfolgreich selbst im Kino herausbringen können. Ziel ist es, möglichst viele Arbeitsbereiche selbst übernehmen zu können und herauszufinden, für was man sich ggf. Verstärkung holt.

     

    Dozent

    Daniel Ó Dochartaigh bringt selbst seit 10 Jahren Filme im Kino heraus und hat mit seiner Marke Cinespañolatino eine funktionierende Nische für kleinere Filme aus Spanien und Südamerika gefunden. So kann er seine Erfahrungen direkt aus der Praxis weitergeben. Er hat schon mehrere Seminare (u.a. bei der Münchner Filmwerkstatt) gehalten und individuelle Coaching für Regisseure und Produzenten gegeben. Mehr Infos zu ihm und Rückmeldungen von Teilnehmern gibt es unter http://www.beratung-eigenverleih.de. Seine Mailadresse lautet: mail@beratung-eigenverleih.de

     

    Ablauf

    Am ersten Tag besprechen wir u.a. die folgenden Themen:

    Was zeichnet meinen Film aus (USP) / Was ist interessant an ihm für die ZuschauerInnen und Kinos? Wie finde ich meine Zuschauergruppen?
    Vertrieb: In welche Kinos passt mein Film, wie spreche ich Kinobetreiber an?
    Marketing & PR: Effizientes Zielgruppenmarketing Online und Offline mit begrenzten finanziellen Mitteln / Festivals / Presseansprache / Kinotour
    Technische Aspekte z.B. DCP; Werbematerial, Logistik
    Administratives: Wo kann ich welche Förderung beantragen /Abrechnungen mit Förderern u. KinobetreiberInnen, Mahnwesen, FSK, Ermittlung v. Besucherzahlen, etc
    Die Bereiche DVD, Video on Demand und Fernsehen werden ebenfalls kurz angesprochen

    Am zweiten Tag werden wir:

    ... für Eure Filme einen Distributionsplan erstellen und diesen gemeinsam besprechen, so dass ihr schon eine Idee für die Herausbringung Eures Films mit nach Hause nehmen könnt. Sollten bei der späteren Herausbringung noch kleinere Fragen auftauchen, können diese ebenfalls kurz mit dem Dozenten direkt besprochen werden.

     

    Zeit und Ort

    Samstag, 27.01.18 von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Sonntag, 28.01.18 10.00 bis 17.30 Uhr

    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61, 50677 Köln,
    Tel.: (0221)937020-20,
    gaestehaus(at)dpsg-koeln.de

    Im Gästehaus können auch Zimmer für Übernachtungen gebucht werden.

     

    Teilnahmegebühren

    - AG DOK Mitglieder 200,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände* 220,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder* 250,00 Euro

    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass Sie neben dem Besuch des Seminars zusätzlich die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

     
    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de

  • 5. Filmschnitt und Montage

    Montage meine schöne Sorge.

    Die Montage ist der zentrale Prozess, in dem letztlich über alle Elemente eines Films entschieden wird. Möglichkeiten der Montage gibt es viele – bei nur zehn Einstellungen insgesamt über drei Millionen. Woher kommen die Kriterien, wie ein Film zu schneiden ist? Und wie organisiert man die Arbeit im Schneideraum so, dass sich Disziplin und Kreativität nicht im Wege stehen? An Hand von verschiedenen Filmbeispielen werden die Ursprünge dramaturgischer Konzepte ebenso behandelt wie sinnvolle Strategien im Schneideraum.

     

    Inhalt

    Thema: Montagetheorie

    - Chaos und Ordnung
    - Was in der Wahrnehmung passiert
    - Der Pfeil der Zeit
    - Die Timeline, Erzählflächen und Erzähllinien

    Thema: Montagepraxis

    - Die Aneignung des Materials
    - Sortieren, ordnen, benennen, auswählen
    - Der erste Rohschnitt und die erste Sichtung
    - Das Versprechen am Anfang
    - Verteilungen auf der Zeitachse
    - Rhythmus, Timing, Dauer
    - Gewöhnung und Distanz
    - Die Arbeit mit dem Ton
    - Zeigen, sagen, kommentieren
    - Klangbild, Musik, Sounddesign
    - Der Feinschnitt und zum Ende kommen
    - Vorbereitung der Postproduktion

    Das Angebot richtet sich an Dokumentarfilm-AutorInnen und -editorInnen.

    Grundkenntnisse sollten vorhanden sein.
    Eigene Arbeiten wie Trailer und Teaser, vor allem aber auch Unfertiges wie kurze Rohschnittbeispiele können einbezogen werden. Dazu ein paar Tage vorher Kontakt aufnehmen mit: voss.gabriele@gmx.net

     

    Dozentin

    Gabriele Voss macht seit vielen Jahren Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen, überwiegend in Zusammenarbeit mit Christoph Hübner. Mehr als vierzig gemeinsame Filme entstanden, darunter Lebens-Geschichte des Bergarbeiters Alfons S., Vincent van Gogh – der Weg nach Courrières, Thomas Harlan – Wandersplitter, Transmitting, Die Champions, für den sie unter anderem den Adolf Grimme Preis erhielten. Aktuell feierte ihr neuester Film NACHLASS Weltpremiere auf dem Festival DOK Leipzig.

    Ihre Arbeitsschwerpunkte: Buch, Dramaturgie, Montage. Neben den Filmen, mehrere Publikationen, darunter das viel beachtete Buch- und Filmprojekt: Schnitte in Raum und Zeit. Zuletzt erschien der Band Film / Arbeit – Texte, Dokumente und Arbeitsnotizen von Christoph Hübner und Gabriele Voss, herausgegeben von Bert Rebhandl.

     

    Zeit und Ort

    Freitag, 08. Dezember 2017 von 13.00 bis 18.00 Uhr
    Samstag, 09. Dezember 2017 von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Sonntag, 10. Dezember 2017 von 10.00 bis 18.00 Uhr

    Bürgerhaus Stollwerck
    Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln
    Telefon: 0221 - 99 11 08 - 0

    Wer ein Zimmer für die Übernachtung sucht, wäre hier ganz in der Nähe und das zu günstigen Konditionen:

    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61, 50677 Köln,
    Tel.: 0221 - 937020-20, gaestehaus(at)dpsg-koeln.de

    Teilnahmegebühren

    - AG DOK Mitglieder 250,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände* 300,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder* 350,00 Euro

    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!
    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. Das Catering umfasst während des Seminars Kaffee, Tee und Wasser, sowie ein Mittagessen.

    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen.
     
    Für Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de

  • 6. Bildgestaltung im Dokumentarfilm

    In Kooperation mit der Medienakademie Freiburg von Kommunikation & Medien e.V., BFS und Film Commisssion Freiburg Schwarzwald. 

    Wir bewegen uns in einer Welt voller Bilder - innerhalb von wenigen Lidschlägen entscheiden wir uns zwischen Wegklicken und Weiterschauen. Hat es eine Impression geschafft, unser Interesse zu wecken, liegt es oftmals an der besonderen Ästhetik.
    Dem Dokumentarfilm sagt man gerne eine reine Abbildung der Wirklichkeit nach. Dabei gehört gerade die Ausdrucksweise des nonfiktionalen Films zu der anspruchsvollsten Bildsprache. Das Einstiegsseminar „Bildgestaltung im Dokumentarfilm“ verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: In Theorie und Praxis werden dreistufig alle wichtige Elemente eingeführt – verbunden mit der Frage nach dem Gespür für den Moment und der Poesie des Augenblicks. Der zweitägige Workshop richtet sich berufsübergreifend an alle, die Interesse an Dokumentarfilm und dokumentarischer Fotografie haben.

     

    Dozent

    André Pfennig ist freier Kameramann für Dokumentar- und Werbefilm mit Erfahrungen im szenischen Kurzfilm und Stereo 3D Kinofilm. Während seines Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg und der nachfolgenden freien Tätigkeit als Kameramann hat er von Beginn an mit den Stilelementen des Realismus beim Dokumentarfilm, der Dramaturgie beim szenischen Film und der Hochglanz-Ästhetik des Werbefilms gearbeitet. Die Freude am Perspektivwechsel hat dazu geführt, dass er mittlerweile auch als Filmeditor, Regisseur und Stereo 3D Technician tätig ist und von ganz unterschiedlichen Sichtweisen auf das Medium Film berichten kann.

     

    Seminar-Verlauf

    1. Das Erschaffen eigener Bilder
    Welche Gestaltungselemente gibt es im Bild?
    Wie überführt man eine dreidimensionale Wirklichkeit in eine filmische Wahrnehmung?
    Welcher inhaltliche Ausdruck ist möglich und wie kann man mit bestehenden Regeln brechen?

    2. Lesen von dokumentarischer Fotografie und unterschiedliche Arbeitsansätze
    Zur Entwicklung einer eigenen Filmsprache ist es wichtig, sich mit dem Lesen von Bildern zu beschäftigen.
    Aus welchem Zeitgeist, sozialen und historischen Aspekte heraus entstehen Aufnahmen?
    Gerade in Bezug auf das dokumentarische Verständnis ist die Frage nach Authentizität und Wahrheit wichtig. Was ist Subjektivität, was ist Manipulation?
    Welche unterschiedlichen Arbeitsansätze gibt es und wie wirkt die Persönlichkeit der Filmemacher im Film nach?

    3. Praxis der dokumentarischen Kamera
    Im Drehalltag des Dokumentarfilms sind schnelle und intuitive Entscheidungen gefordert.
    Wie lassen sich mit der Kamera trotzdem ein Bildkonzept umsetzen und eine Szene entwickeln, die den Menschen und der Situation gerecht werden?
    Wie geht die Kamera eine Verbindung mit den Protagonisten ein und baut eine Nähe zu ihnen auf?
    Wie funktioniert eine gute Zusammenarbeit zwischen Regie und Kamera?

     

    Zeit und Ort

    25. November, 10 – 18 Uhr
    26. November, 10 – 18 Uhr

    Kommunikation & Medien e.V.
    Stühlingerstr. 8
    79106 Freiburg

     

    Teilnahmegebühren

    AG DOK / BFS-Mitglieder: 245 EUR*
    Studierende: 300 EUR
    Nicht-Mitglieder: 350 EUR

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst durchgehend Kaffee, Getränke und kleine Snacks.

    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!
    Siehe auch den Vorabcheck, ob eine Berechtigung vorliegt.

    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de
    Bei inhaltlichen Fragen bitte an Sarah Moll wenden 0179/7078092, sarah.llom@gmail.com

  • 7. Verhandlungstraining – auf Augenhöhe verhandeln

    In Kooperation mit der Medienakademie Freiburg von Kommunikation & Medien e.V.

    Schwierige Budgetverhandlungen entschärfen und Geldgeber zu kooperativen Partnern machen:

    Wie schaffen wir es, bei Gagenverhandlungen mit unseren Forderungen souverän aufzutreten und diese auch durchzusetzen? Wie kann das gehen, ohne faule Kompromisse einzugehen? Die Teilnehmer lernen, wie sie unbeliebte Verhandlungen auch mit unangenehmen Budgetverantwortlichen selbstbewusst und trotzdem partnerschaftlich führen können. Zudem gibt es praktische Anleitungen, wie sich unberechtigte Kürzungen ablehnen, bzw. vermindern und typische Fehler vermeiden lassen. Strategien der Gesprächsführung werden u.a. durch Rollenspiele und persönliches Coaching geübt.

    Die innere Haltung und emotionale Einstellung spielen bei der Verhandlung des Budgets eine zentrale Rolle. Deshalb liegen diese beiden Aspekte im Zentrum des Coachings von Yaroslava Romanova. Praktische Übungen helfen, den Wert der eigenen Leistung besser wahrzunehmen und bieten die Gelegenheit mittels Werkzeugen wie Stand, Atmung & Stimme neue Verhaltensweisen und Handlungsansätze zu trainieren.

     

    Dozenten

    Bruno Fürst-Sammel studierte BWL - „Markt & Konsum/Marketing“, Wirtschaftspädagogik und Verwaltungswissenschaft. Er arbeitete zunächst in kommerziellen Unternehmen und ist seit 1998 selbstständiger Berater, Trainer und Dozent. Auch in Schulen, Jugendförderprojekten und in der Managementausbildung für soziale Berufe ist er engagiert. In seinen Workshops zum Thema Verhandlungsführung fließen Elemente aus Coaching, Mediation und Neurowissenschaft ein, so dass sich jeder Teilnehmer aus einem großen „Werkzeugkoffer“ den eigenen und passenden Verhandlungsstil zusammenstellen kann.

    Yaroslava Romanova ist selbstständig als Sängerin und Trainerin mit dem Schwerpunkt Selbstpräsentation. Kennzeichnend für sie sind ihre Vielseitigkeit, Kreativität und Einfühlungsvermögen. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen auf Künstler-, Auftritts- und Bewerbungs-Coachings sowie der Lösung von Lampenfieber und innerer Blockaden und mentaler und emotionaler Vorbereitung auf den Auftritt oder Höchstleistung.

     

    Seminar-Verlauf

    Samstag, 3. Feb. 2018, 9:30 - 18:00 Uhr

    Start mit Bruno Fürst-Sammel, Unternehmensberater, Coach und Trainer:

    • Die Verhandlungsfalle durchbrechen - Psychologische Aspekte „Verhandlungsführung“
    • Ja-Haltung“ im Budgetgespräch erzeugen - Emotionen im Gespräch
    • Strategien der Gesprächsführung – praktische Übungen

    Mittagessen

    Anschließend mit Yaroslava Romanova, Sängerin und Trainerin mit dem Schwerpunkt Selbstpräsentation:

    • Spielerisch die eigene Wirkung und Präsenz mittels Stand, Atmung & Stimme erhöhen
    • Praktische Übungen für die stabile innere Haltung, sich spüren, den Nutzen und Wert der eigenen Leistung wahrnehmen, verankern und für das Verhandlungsgespräch abrufbar machen.
    • Stimmliche Ausdrucksmöglichkeiten ausprobieren, trainieren und in Verbindung mit der inneren Haltung einsetzten. Kurz gesagt: wir üben, uns eine Stimme für die Verhandlungen zu geben.

    Sonntag, 4. Feb. 2018, 9:30 - 13 Uhr:

    mit Bruno-Fürst-Sammel:

    • Dynamik der Kommunikation steuern – nicht Gespräche „bewältigen“
    • Erklärungsmodelle: Transaktionsanalyse (TA), Schulz-von-Thun, neurowissenschaftlicher Ansatz
    • praktische Übungen und persönliches Coaching

     

    Zeit & Ort

    03.02.18, 09:30 – 18 Uhr
    04.02.18, 09:30 – 13 Uhr

    Kommunikation & Medien e.V.
    Stühlingerstr. 8
    79106 Freiburg

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 160,00
    • Studierende*: EUR 195,00
    • Nicht-Mitglieder*: EUR 230,00 


      Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst während des Seminars Kaffee, Getränke und kleine Snacks.

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert! Siehe auch den Vorabcheck, ob eine Berechtigung vorliegt.

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...


    Für Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de

    Für mehr Informationen und bei Fragen bitte an Sarah Moll wenden:
    Tel.: 0179-707 80 92,

    sarah.llom@gmail.com

  • 8. Seminar: Dramaturgie im und für den Dokumentarfilm


    Was ist Dramaturgie und wofür ist sie hilfreich? Warum bezeichnet Jean-Claude Carrière diese als „Geheimnis des Erzählens“? Und was hat die Autorenhaltung mit dem Umgang mit der Dramaturgie zu tun? Ziel des Workshops ist es, ein in der Praxis anwendbares Grundverständnis der Möglichkeiten von Dramaturgie für den dokumentarischen Film zu vermitteln, zu vertiefen und bewusst nutzbar zu machen. Dramaturgie ist nämlich kein Formatierungsinstrument oder Rezeptbuch, sondern bezieht sich immer auf das gesamte Werk, das vor einem Publikum aufgeführt werden soll.

    Dramaturgie besteht zudem aus praxisbezogenem Grundwissen, das über eine Analyse bereits realisierter Werke und ästhetischer Reflexion gewonnen werden kann. Daher werden wir Themen und Geschichten und deren mögliche dramaturgische Gesatltung diskutieren sowie der Frage nachgehen, wie ein kreativ-dramaturgischer Umgang mit Formatvorlagen aussehen kann. Dies führt zu Konstanten und Variablen – und das Zusammenspiel dieser verleiht einem Werk seine jeweilige spezifische Qualität.

     

    Dozentin


    Dr. Kerstin Stutterheim
     ist Filmemacherin und Professor of Media and Cultural Studies an der Bournemouth University, England. Sie ist eine international ausgewiesene Expertin für die Dramaturgie des Bewegtbildes, gerade neu erschienen ist ihr „Handbuch Angewandter Dramaturgie“ (2015, Peter Lang Verlag). Zudem erscheinen laufend aktuelle Beiträge rund ums Thema Dramaturgie in ihrem Blog kinoglaz.

     

    Ablauf


    Donnerstag, 17. November 2016 - 10:00 bis 18:00 Uhr

    Darstellung eines dramaturgischen Instrumentariums, um über die oben angeführten Themen die Bandbreite des dokumentarischen Filmschaffensaus dramaturgischer Perspektive gemeinsam zu diskutieren und zu ergründen:

    • Einführung in Dramaturgie
    • Besonderheiten in Bezug auf den Dokumentarfilm
    • Autorenhaltung und ‚offene Dramaturgie’, Essayfilm und poetisches Kino
    • dramaturgische Besonderheiten und Traditionen im anglo-amerikanischen Dokumentarfilm


    Freitag, 18. November 2016 - 10:00 bis 18:00 Uhr

    Analyse dramaturgischer Aspekte bekannter Filmbeispiele. Gemeinsames Herausarbeiten von Konstanten und Variablen von Dramaturgie sowie Modelle zeichnen und einen grundlegenden "Werkzeugkasten" anlegen.

    • Dramaturgischer Werkzeugkasten
    • Vorbilder? (Beispielfilme)
    • Von der Idee zur Premiere: kann dramaturgisches Wissen Geld, Zeit und Nerven sparen?


    Samstag, 19. November 2016 - 10:00 bis 18:00 Uhr

    Diskussion und Anlayse der Anliegen, Themen und Geschichten der TeilnehmerInnen und gemeinsames Durchspielen möglicher dramaturgischer Varianten.

    • Heldenreisen und Dokumentarfilme
    • Bedeutung des Kommentars und Kommentators
    • Reenactment im Sinne dramaturgischer Gestaltung


    Zielgruppe


    Filmemacher_innen, Regiesseur_innen, Editor_innen für Dokumentarfilme, Kameramänner und -frauen, Produzent_innen, Redakteur_innen und andere Entscheider sowie Studierende

    N.B.: Maximal 15 TeilnehmerInnen!

     

    Zeit & Ort


    Donnerstag, 17.11. bis Samstag, 19.11.2016, jeweils 10:00 - 18:00 Uhr

    Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin - Moabit
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst morgens Kaffee und Snacks, mittags ein warmes Buffet, nachmittags Kaffee und Snacks und durchgehend Getränke (Wasser/ Saft/ Tee/ Kaffee).

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder:                                    EUR 250
    • Studierende* u.
      Mitglieder assozierter Berufsverbände:  EUR 325
    • Nicht-Mitglieder*:                                       EUR 400

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de

     

  • 9. Crowdfunding - viel mehr als nur Geld sammeln ...

    Wie kann man heute noch aufwendige Dokumentarfilme finanzieren und angemessen verbreiten? Die Rolle des Fernsehens schwindet. Es werden weniger Gelder bereitgestellt, gleichzeitig wird auf fast allen dokumentarischen Sendeplätzen formatiertes Programm gemacht. Damit verschwinden Finanzierungsmöglichkeiten und kreative Spielräume.

    Die Dozenten dieses Seminars, Herdolor Lorenz und Carmen Eckhardt, beide erfahrene Filmemacher, haben den Sprung zum crowdfinanzierten Projekt gewagt. Neben anfänglichem Chaos und vielen Ups und Downs, haben sie auch erstaunlich viele sehr positive Erfahrungen gemacht. Vorab vielleicht das sagenhafte Gefühl, einen Film frei gestalten zu können und damit Erfolg zu haben.

    Zielgruppe:
    Wer sein Wissen über Crowdfunding vertiefen möchte oder mit dem Gedanken spielt selbst ein Projekt zu starten, ist hier richtig. (Maximal 15 TeilnehmerInnen.)

     

    Dozenten

    Herdolor Lorenz,
    Mitinhaber von Kernfilm, hat schon mehrere Filme Crowdfinanziert. Sein jüngster Film ist: „Wer Rettet Wen? Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit. Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 2015."

    Herdolor Lorenz

     

    Carmen Eckhardt 
    von SeeMoreFilm, arbeitet seit 20 Jahren als Filmemacherin im Bereich Dokumentarfilm und Reportage. 2016 finanzierte und produzierte sie ihren ersten crowdfinanzierten Film: „Viktors Kopf“ Eine Spurensuche um Carmen Eckhardts Großvater, der 1943 von dem faschistischen Richter Freisler wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit zum Tode verurteilt wurde. Buch, Regie, Produktion Carmen Eckhardt.

    Carmen Eckhardt

     

    Inhalt

    In diesem Seminar wird es die Möglichkeit geben, von den Erfahrungen der beiden Dozenten zu profitieren. Sie haben den gesamten Prozess jeder für sich durchlaufen, haben Geldspenden gesammelt und zusätzlich Sach- und Fachunterstützung erhalten. Wie läuft die Sache ganz konkret ab? Logistisch, organisatorisch und juristisch? Welche Auswirkungen hatten emotionale Unterstützung, Anteilnahme und Ermunterung von anderen Crowdmitgliedern?

    Die Dozenten werden den Teilnehmern einen praktischen Leitfaden an die Hand geben. Welche Projekte und Themen eignen sich überhaupt fürs Crowdfunding? Weiterhin geht es um die Webseite zum Film, die so wichtigen sozialen Netzwerke, die Finanzierung, Drehgenehmigungen, die Steuer, den Vertrieb und die Zusammenarbeit mit dem Fernsehen, nachdem der Film fertig gestellt ist.

    Eine gemeinsame ausgiebige Mittagspause wird allen Teilnehmenden außerdem die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen und sich über ihre Projekte auszutauschen.

     

    Zeit & Ort

    am Samstag, dem 13. Januar 2018
    von: 09:30 bis 17:00

    Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin - Moabit
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

    Mittagspause und ein gemeinsames Mittagessen sind Teil dieses Seminars, die Kosten sind integriert.

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 125
    • Studierende* u.
      Mitglieder assozierter Berufsverbände: EUR 165
    • Nicht-Mitglieder*: EUR 220

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Anmeldung

    Buchungen und Nachfragen bitte an: akademie@agdok.de

  • 10. Basiswissen Kameraführung und Bildgestaltung

    Sehen lernen: Ein zweitägiges Seminar zur Filmbildgestaltung für Autor*innen

    Das Seminar vermittelt Basiswissen zur Bildgestaltung, Bildästhetik und Kameraführung für Autor*innen, die z.B. Recherchedrehs durchführen wollen oder die allein mit der Kamera unterwegs sind, weil es die Situation oder die Sensibilität des Themas erfordert.

    Im Bereich der Filmbildgestaltung gibt es Grundlagen und Empfehlungen, die man kennen sollte und für die man sich sensibilisieren kann, auch um sie später evtl. bewusst zu brechen oder "gegen den Strich gebürstet" anzuwenden.

    Es handelt sich dabei aber nicht um Regeln, die man klassisch lernt. Es geht stattdessen in erster Linie um die Schulung der eigenen Wahrnehmung, das "sehen lernen", und ein Lernen durch (Aus-) Probieren. In diesem Seminar wechseln sich daher Theorie und Praxis immer wieder ergänzend ab.

    Die Bildsprache steht in diesem Seminar im Vordergrund, aber das Wissen um die technischen Grundlagen zur Einstellung der Kamera wie Schärfe, Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, Weißabgleich, Stativarbeit und natürlich der Ton ist unerlässlich.

    Wer möchte, kann gerne mit der eigenen Kameraausrüstung teilnehmen. Bitte frühzeitig Bescheid geben!

     

    Dozent

    Hans Hausmann: Studium der Kunstgeschichte und Philosophie, danach Ausbildung zum Kameramann. Seit 1988 tätig als Kameramann für aktuellen Berichterstattung, Music Clips, das Inszenieren und Ausleuchten von Konzertbühnen bis zum Werbe- und Spielfilm. Die Leidenschaft liegt allerdings beim Dokumentarfilm, der schnörkellosen Reportage, dem investigativen Journalismus und der Fernsehdokumentation.

    2008 Gründung der Filmproduktion blick4. Seit 2009 unterrichtet Hans Hausmann als Hochschuldozent angehende FilmemacherInnen und Kameraleute weiter: Bildgestaltung & Kameraführung, Licht und Filmanalyse, an der FH Kiel, der HMKW in Köln und an der Journalistenakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

    Auszeichnungen: u.a. Deutsch-französischer Journalistenpreis (1999), NDR Filmpreis „Seh-Stern“ (2011), mehrere nationale & internationale Kamerapreise

     

    Inhalte

    Samstag, 21.10.2017
     
    - Bildformate, Bildausschnitte, Bildaufbau
    - Perspektive und Standort
    - Warum man beim Dreh schon an den Schnitt denken sollte
    - Umgang mit den wichtigsten technischen Voraussetzungen
    - Goldener Schnitt
    - Fluchtpunkt
    - Schärfentiefe
    - Kontraste
    - Umgang mit vorhandenem Licht
    - Arbeit mit dem Stativ
    - Bildgestaltungsübungen
    - Wie schafft man Looks
     

    Sonntag, 22.10.2017

    - Aufarbeitung / Ergänzung der Themen vom Vortag
    - Bildgestaltungsübungen nach Themenwahl
    - Präsentation und Analyse der gedrehten Bilder
    - Abschlussbesprechung

     

    Zeit & Ort

    Samstag, den 21.10.2017 von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Sonntag, den 22.10.2017 von 10.00 bis 18.00 Uhr

    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61, 50677 Köln,
    Tel.: (0221)937020-20,
    gaestehaus(at)dpsg-koeln.de

    Im Gästehaus können auch Zimmer für Übernachtungen gebucht werden.

     

    Teilnahmegebühren

    - AG DOK Mitglieder: 200,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände*: 250,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder*: 300,00 Euro
     
    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. Das Catering umfasst während des Seminars Kaffee, Tee und Wasser, sowie ein Mittagessen.

    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen.
     
    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de


  • 11. Interview- und Fragetechniken

    Interviews sind ein wesentlicher Bestandteil von dokumentarischen Filmen und journalistischer Arbeit. Das Seminar soll sowohl in unterschiedliche Formen der Interviewführung Einblick geben, als auch den Blick auf die Dynamik des Interviewablaufs – insbesondere in langen Interviews – lenken.

    Ziel des Seminars ist neben einem intensiven Austausch über die Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Nutzung von Interviews für dokumentarische und journalitische Arbeiten, die Sensibilisierung für den Umgang mit Interviewpartnern sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Aussagen.

    Das Seminar richtet sich an alle, die filmisch mit Interviews arbeiten, an Filmemacher/innen und Journalist/innen mit „Grundkenntnissen“. Die Teilnehmer/innen werden gebeten, ihre Fragen und Erfahrungen einzubringen.

    Sehr gerne können Filmbeispiele mit eigenen – gelungenen oder gescheiterten – Interviews mitgebracht werden. Dazu bitte vorher mit der Dozentin Kontakt aufnehmen: post@loretta-walz.de

     

    Inhalt:

    1.) Einführung / Aspekte der Interviewführung

    Formen der Interviewführung (mit Filmbeispielen):
    - Erinnerungsbericht, Erfahrungsbericht, Zeugenaussage, Expertenbefragung
    - Interviewführung nach der Methode der Oral History

    Planung / Vorbereitung eines Interviews:
    - Recherche /Auswahl von Interviewpartnern, Drehort, Team, Technik, etc.
    - Qualitative oder quantitative Befragung
    - Dreh mit einer oder mehreren Kameras

    Vorgespräch, Vereinbarungen, Rechte, Fragestellung im Interview. Wie komme ich zu dem, was ich wissen will?
    - Muss ich vorher wissen, was gesagt wird?
    - Erfahre ich im Interview tatsächlich nur, was ich schon weiß?
    - Zuhören, Sprechen und Schweigen im Interview
    - Rolle des Interviewers/der Interviewerin – Rolle des/der Interviewten

    Typische „Anfängerfehler“

    Beispiele für Interview-Settings

     

    2.) Film

    „Die Frauen von Ravensbrück“ (90minütiger Dokumentarfilm von Loretta Walz, Grimme-Preis 2006) – mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin

     

    3.) Interviewpraxis und Auswertung

    Dynamik im Interview: Alter, Geschlecht, Kenntnisstand zum Thema des Interviews, Sprache, Kulturkreis, politische Einstellung, Religion

    Authentizität oder Wahrheit? – Faktische Richtigkeit oder Glauben?
    - Eigenes Erleben oder angeeignete Geschichte?
    - Umgang mit traumatischen Erlebnissen im Interview
    - Wie funktioniert Erinnerung? - Erinnerungskulturen
    - Unverständnis, Nachfragen, Korrekturen, Umgang mit falsch erinnerten Fakten

    Über das Scheitern eines Interviews ...

    Interview in fremder Sprache mit Übersetzung/ Dolmetscher/in

    “NO-GO-AREAS” im Interview

    Auswertung - Objektive oder subjektive Sicht

    Auswertung von Interviews für die Montage:
    - Protokoll, Transkription und Übersetzung
    - Gibt es „gute“ und „schlechte“ bzw. „brauchbare“ und „unbrauchbare“ Interviewpartner/innen?
    - Die besondere Geschichte oder das Highlight im Interview?

    Wie der Persönlichkeit des/der Interviewten in der Montage gerecht werden?
    - Nutzungsrechte und künstlerische Freiheit
    - Untertitel oder voice-over
    - „Abnahme“ von Interviewsequenzen durch Interviewpartner vor der Veröffentlichung?

     

    Dozentin

    Loretta Walz hat in ihrer 35jährigen Praxis als Filmemacherin viele Hundert meist lebensgeschichtliche Interviews geführt und diese in langen Dokumentarfilmen verarbeitet. Ihr Schwerpunkt liegt im Themenbereich Geschichte und Biografie und damit in der persönlichen Erinnerung an Selbst-Erlebtes im Kontext der „großen Geschichte“. www.loretta-walz.de

     

    WO + WANN

    Tagungs- und Gästehaus St.Georg,
    Rolandstraße 61, 50677 Köln

    Fr., 28.07.2017, 10.00h - 18.00h
    Sa., 29.07.2017, 10.00h - 18.00h

     

    Teilnahmegebühr

     

    Anmeldungen

    Für mehr Informationen und/ oder Buchungen bitte eine Mailan Petra Hoffmann: hope_medien@web.de, 0221-78949577 oder 0175-1238323

     

  • 12. Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung für FilmemacherInnen

    Das Datenschutzrecht verpflichtet nicht nur große Produktionsgesellschaften, sondern auch kleine und unabhängige Filmemacher zum verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Gerade unter Berücksichtigung der neuen Regelungen der DS-GVO, die ab dem 25.05.2018 in Kraft treten, muss in den nächsten Jahren mit einem Anstieg der datenschutzrechtlichen Auseinandersetzungen mit Protagonisten, Behörden und Sendeanstalten gerechnet werden. Insoweit ist es sinnvoll, sich bereits jetzt mit den wichtigsten Rechten und Pflichten bekannt zu machen und den praktischen Umgang mit diesen neuen Herausforderungen zu lernen.

    Ablauf

    Den Teilnehmern werden im Rahmen der dreistündigen Veranstaltung die Grundzüge und Auswirkungen der DS-GVO auf unabhängige Filmemacher praxisnah dargestellt und erklärt. Das Seminar startet um 17:00 Uhr und endet um 20:00 Uhr.

    In dem Seminar werden folgende Fragen behandelt:
    - Inwieweit beeinflusst der Datenschutz meine Tätigkeit als DokfilmerIn / FilmemacherIn?
    - Welche Rechte und Pflichten ergeben sich aus der DS-GVO?
    - Was muss ich beim Umgang mit Behörden beachten?
    - Brauche ich eine Datenschutzerklärung?
    - Was ist ein Verfahrensverzeichnis und wann muss ich ein solches tatsächlich führen?
    - Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten?
    - Brauche ich gesonderte Bestimmungen zum Datenschutz in meinen Verträgen?

    Dozent

    Der Rechtsanwalt Michael Augustin ist Vertragsanwalt der AGDOK. Seit 2013 hält er Vorträge, u.a. zum Thema „Neue Geschäftsmodelle für die Filmbranche“ und ist zu diesem Thema auch Dozent an der Filmakademie in Ludwigsburg. Michael Augustin hat diverse Artikel und Aufsätze zu dem Thema veröffentlicht (weitere Infos unter www.augustin.legal). Außerdem ist RA Augustin Mitgründer des N.I.F.F. – New Independent Film Funding e.V. (www.niff.de).

    Zeit + Ort

    Freitag, den 18. Mai 2018
    von 17:00 bis 20:00 Uhr
    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61, 50677 Köln,
    Tel.: (0221)937020-20, gaestehaus(at)dpsg-koeln.de

    Teilnahmegebühren

    - AG DOK Mitglieder: 30,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände: 40,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder: 50,00 Euro

    Für Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de

  • 13. Investigative Recherche

    Inhalt

    TEIL 1:
    Recherche als Basis von Dokumentarfilmen

     
    Recherche ist die Grundlage des journalistischen Arbeitens, Recherche ist die Basis, auf die alles aufbaut. Ohne gründliche Recherche lässt sich kein Film realisieren. Sie ist vor allem im Dokumentarfilmbereich wichtig.

    Wer die Formate der Sender kennt, der weiß, bei Dokumentarfilmen haben wir es heute zu einem großen Stück mit sogenannten Recherchedokus zu tun. Was ist das? Was unterscheidet sie von klassischen Dokumentarfilmen? Welche Rolle spielt sie hier wie da?
     
    Das Seminar soll Einblick geben in unterschiedliche Formen der Recherche. Im Besonderen soll der Aufbau von Informantennetzen beschrieben werden, ebenso die Beachtung von rechtlichen Hürden und Grauzonen. Auch mit der Recherche in sozialen Netzwerken wollen wir uns befassen.
     
    Ziel des Seminars ist es, sich in die Arbeit eines Autors/einer Autorin hinein zu finden, der/die an Recherchedokus arbeitet. Handlungsanleitungen werden vermittelt.
     
    Das Seminar richtet sich an alle, die filmisch Dokumentationen/Dokumentarfilme produzieren oder produzieren wollen. Es richtet sich an Filmemacher/innen und Journalist/innen mit Grundkenntnissen. Die Teilnehmer/innen werden gebeten, ihre Fragen und Erfahrungen einzubringen. Sehr gerne können Filmbeispiele mit eigenen gelungenen oder gescheiterten Rechercheleistungen mitgebracht werden.
    Dazu bitte vorher mit dem Dozenten Kontakt aufnehmen: edgar.verheyen@swr.de

    Dozent Teil 1

    Edgar Verheyen ist mehrfach für seine Reportagen und Dokumentationen ausgezeichnet werden. Er arbeitet seit 30 Jahren für SWF/SWR und die ARD. Einige seiner Filme sind "Das System Wiesenhof", "Deutschlands Ferkelfabriken", "Schweine für den Müll". Er arbeitet zudem seit vielen Jahren für das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ.

     

    Inhalt

    TEIL 2:
    Journalistische Recherche und Themendossiers mit Spezialsoftware effektivieren
     
    So oder so führt Recherche zur Ansammlung von Daten. Meist beginnt diese Datensammlung nicht mit dem eigentlichen Auftrag, sondern schon früher. Die meisten Autor/innen führen zu präferierten Themen ihre Dossiers. Kommt der Auftrag zu einem bestimmten Thema, kann es sehr hilfreich sein, gleich auf ein gewachsenes Dossier zugreifen zu können. Oft ist das Dossier auch ausschlaggebend dafür, dass der Auftrag überhaupt kommt.
     
    Die Sache hat aber auch einen Haken, denn Informationen, die wir heute einem Thema zuordnen, können morgen zu einem ganz anderen Thema relevant sein. Hier wird das grundsätzliche Problem der Datenverarbeitung in Zusammenhang mit der Recherche deutlich.

    Die meisten Computerprogramme legen einmal eingestellte Daten auf bestimmte Schlagworte fest. Ideal wäre ein stetig erweiterter Datenpool, der nachträglich unter verschiedensten Kriterien immer neu kategorisiert werden kann.
     
    Hierzu gab es in den 80er Jahren eine Software, die aus den US-Geheimdiensten heraus entwickelt worden war. Heute sind, von Industrielösungen abgesehen, nur noch zwei erschwingliche Programme am Markt, die das leisten. Während der Vorbereitungen zu diesem Seminar verstarb ausgerechnet noch der Autor eines dieser Programme, so dass die Auswahl sich extrem beschränkt.
     
    Das Referat stellt die somit einzige verbliebene, wirklich leistungsfähige Recherche-Software „Devonthink“ vor. Sie ermöglicht es am Tischrechner, Laptop oder mobilen Endgeräten auf einfachste Weise einen universellen Informationspool zu füllen.

    Spezielle Algorithmen gestatten es, auch willkürlich angehäufte Datenmengen (Texte, Bilder, PDF-Dateien usw.) nachträglich binnen Sekunden nach komplexen Kriterien zu durchforsten und für die Recherche verfügbar zu machen. Die Suchroutinen von Devonthink gehen weit über das hinaus, was Google oder die herkömmliche Suche im PC-Betriebssystem ermöglichen.

    Aber das Programm leistet noch mehr. Es lernt anhand unserer Arbeitsweise selbständig hinzu und ermöglicht so eine automatisierte Vorauswertung und Kategorisierung großer Datenmengen mit hoher Genauigkeit. Auch passt es sich gut in Team-Arbeitsumgebungen ein.
     
    Das Referat führt anhand praktischer Beispiele und Erfahrungen der TeilnehmerInnen in Methodik und Perspektiven der computergestützten Recherche mit Devonthink ein und ermöglicht insofern eine Erweiterung und Ergänzung des ersten Seminarteils.
     
    Voraussetzungen: Allgemeine Computerkenntnisse
    Zielgruppe: Journalistinnen und Journalisten, die den Computer als persönliches Recherche-Instrument ausreizen wollen
    Dauer des Referates: ca. 60 Minuten

    Dozent Teil 2

    Jörg Rehmann hat Musik und Pädagogik studiert. Seit 1981 arbeitete er elf Jahre als hauptberuflicher Journalist beim Wiesbadener Tagblatt und verschiedenen Fachverlagen sowie für den Rundfunk. Angeregt durch eine Kollegin bildete er sich zum Dokumentarfilmer weiter, studierte berufsbegleitend Drehbuch und Dramaturgie und arbeitet seit nunmehr 30 Jahren als freier Journalist und Filmemacher. Seit 2009 hat er einen staatlichen Lehrauftrag für Musik und Medien an einer allgemeinbildenden Schule. Sein Kino-Dokumentarfilm „Handlauf orange“ erhielt 2011 den Baden-Württembergischen Staatspreis für Integration.

     

    Wo + wann

    Samstag, den 18.02.2017 von 10.00h - 18.00h

    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61
    50677 Köln
    Tel.: 0221 - 937020-20
    gaestehaus(at)dpsg-koeln.de

    Im Gästehaus können auch Zimmer für Übernachtungen gebucht werden.

     

    Kosten

    Teilnahmegebühren für ...


    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Kaffee, Tee und Wasser. Für 8,50 Euro kann ein Mittagessen im Gästehaus eingenommen werden.

    Für mehr Informationen und/ oder Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de oder an Petra Hoffmann: 0221-78949577 oder 0175-1238323, hope_medien@web.d 

     

  • 14. Recherchekameras und Bildgestaltung

    Die AG DOK führte im Nov. 2016 auf Initiative von Colorist Felix Trolldenier mit mehreren Kameraleuten einen großen Kameravergleichstest durch. Helge Renner präsentiert und erklärt uns die Ergebnisse. Der Fokus liegt dabei auf den kleineren und preiswerteren Kameras, die auch für professionelle Film- und Fernsehproduktionen geeignet sind. Mit dem im Workshop vermittelten Wissen eignen sich diese Kameras auch für AutorInnen ohne Kameraerfahrung, um erste Interviews und Recherchen durchzuführen.

    Der dipl. Kameramann Börres Weiffenbach (Grimmepreis, Deutscher Kamerapreis, Bayerischer Fernsehpreis) gibt uns zusätzlich einen Einblick in die Grundlagen der künstlerischen Bildsprache filmischer Erzählungen. Dabei geht es um die Haltung der Kamera, die Positionierung zum Thema und den Umgang mit der Technik. Im Wechselspiel von Vortrag, Filmbeispielen und praktischen Aufgaben werden die Themen des Workshops vertieft.

    Der Workshop richtet sich an AutorInnen und RegisseurInnen mit und ohne Kameraerfahrung!

     

    Inhalt

    Vorgestellt werden folgende Kameras samt zusätzlicher Ausrüstung:

    • Canon XC10 und XC15
    • Sony A6500
    • Blackmagic Pocket Cinema Camera
    • Panasonic Lumix GH4 (als Platzhalter für die angekündigte GH5)
    • Olympus E-M1 MK II
    • Externe Monitor-Recorder-Kombination zur Signalverbesserung
    • Audioschnittstellen und Mikrofone verschiedener Einsatzzwecke und Preisklassen

    Preislich liegen die Kamerapakete je nach Ausstattung zwischen 2.500 € und 4.500 € brutto, plus Mikrofon. Sog. Henkelmänner, d.h. klassische Camcorder, werden nicht vorgestellt, da es gegenwärtig kein Modell gibt, das eine vergleichbare Bildqualität zu einem vergleichbaren Preis bietet. Die bekannte Sony A7SII ist ebenfalls nicht dabei, da sie im im AG DOK Test,abgesehen von ihrer hohen Lichtempfindlichkeit, nicht ausreichend abgeschnitten hat.

    Die vorgestellten Kameras sind im Hinblick auf eine möglichst optimale Kombinierbarkeit mit professionelleren und entsprechend teureren Modellen ausgewählt. Je nach Kamera und Zubehörpaket könnte aber auch eine komplette Produktion mit ihnen gefilmt werden. Die WorkshopteilnehmerInnen sollen die unterschiedlichen Modelle unter realistischen Bedingungen ausprobieren, um die jeweiligen Vor- und Nachteile kennenzulernen und herauszufinden, welche Kamera zu den eigenen Vorlieben und Projektanforderungen passt.

    Wer selber über Video- oder Tonausrüstung verfügt, die mit der vorgestellten Ausrüstung kombiniert werden soll, kann diese gerne mitbringen.

     

    Dozenten

    Helge Renner ist Mitinitiator des AG DOK-Kameratests. Als Regisseur und Kameramann für Dokumentar- und Firmenfilme verfügt er über langjährige Erfahrungen mit kleinen und relativ günstigen Kameras, die trotz einiger Begrenzungen in der Lage sind, hochwertige filmische Bilder zu produzieren.                                                    

    Börres Weiffenbach: Kamerastudium an der HFF Potsdam (Diplom). Seither entstanden mehr als 35 abendfüllende Dokumentarfilme, die auf nationalen und internat. Filmfestivals liefen und zahlreiche Preise erhielten. 2010 drehte Börres Weiffenbach sein Spielfilmdebut „Trabanten“ (Regie: Michaela Schweiger) und 2015 „Dead Man Working“ für den HR (Regie: Marc Bauder). Börres Weiffenbach war Mitglied verschiedener Filmfestivals-Jurys und auf Podiumsdiskussionsrunden vertreten. Seit 2010 gibt er Seminare und Kurse an Film- und Kunsthochschulen.

     

    Seminar-Verlauf

    Tag 1, 10-19 Uhr

    Vorstellungsrunde und Erwartungen an den Workshop im Hinblick auf eigene Projekte.

    Bei Bedarf Einführung in die technischen Grundlagen des Filmens (Bildrate, Verschlusszeit, Blende, Bildkontrast, Empfindlichkeit, Neutraldichtefilter, Farbtemperatur, Farbraum, Gamma, Aliasing, Log, LUT, ETTR, Aufnahmecodec, Schnittcodec, Ton). Die technischen Grundlagen werden mit Hilfe von Bildbeispielen anschaulich erklärt.

    Mittagspause

    Vorstellung der Kameramodelle, Einführung in die Bedienung samt Zubehör, Erklärung der jeweiligen Vor- und Nachteile samt Bezugnahme auf 4K vs. HD

    Kaffeepause

    Ausprobieren der Kameras mit unterschiedlichem Zubehör: Ergonomie als Handkamera, manueller Fokus und Autofokus, Belichtungskontrolle, Tonaufnahme, usw.

    Von 18-19h zeigt der Kameramann Börres Weiffenbach ausgewählte Filmbeispiele zum Thema One-Women-Kamerashow.

     

    Tag 2, 10-18 Uhr:

    Vertiefung der Kameraarbeit in Kleingruppen unter typischen Recherchebedingungen für Dokumentarfilme und Reportagen: Statische und bewegte Kamera, filmische Beobachtung, Interview usw.

    Mittagspause

    Fortsetzung der Kameraarbeit

    Kaffeepause

    Gemeinsame Auswertung des gefilmten Materials

    Abschlussrunde: Zusammenfassung der jeweiligen Erfahrungen mit den einzelnen Kameras und Fazit, welches Kamerapaket am besten zu den eigenen Ansprüchen passt.

    Den TeilnehmerInnen erhalten eine Liste mit genauen Angaben über Kameras und Zubehör sowie sinnvolle Ausrüstungspakete.

    Von 18-19h zeigt der Kameramann Börres Weiffenbach weitere Filmbeispiele zum Thema One-Women-Kamerashow.

     

    Tag 3, 10-17 Uhr:

    An Hand von eigenen Erfahrungen und ausgewählten Filmbeispielen spricht Börres Weiffenbach über Strategien der Bildgestaltung. Hierbei geht es explizit um die Herausforderungen eines Rechercheeinsatzes der vorgestellten Kameramodelle. Dabei richten wir den Blick auf den technischen und gestalterischen Umgang von Blende und Schärfe, Kamerabewegung und Auflösung als auch auf filmische Erzählformen.

    Mittagspause

    In einer praktischen Aufgabe üben die Teilnehmer den künstlerischen und gestalterischen Umgang mit den kleinen Kameras. In der anschließenden Auswertung wird die Erzählkraft der Bilder analysiert.

     

    Zeit und Ort

    20.01.2017 10.00 bis 19.00 Uhr
    21.01.2017, 10.00 bis 19.00 Uhr
    22.01.2017, 10.00 bis 17.00 Uhr

    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61, 50677 Köln,
    Tel.: (0221)937020-20,
    gaestehaus(at)dpsg-koeln.de

    Im Gästehaus können auch Zimmer für Übernachtungen gebucht werden.

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 300,00
    • Studierende*: EUR 350,00
    • Nicht-Mitglieder*: EUR 400,00 

      Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst während des Seminars Kaffee, Getränke und kleine Snacks.

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert! Siehe auch den Vorabcheck, ob eine Berechtigung vorliegt.

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Für Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de
    oder an Petra Hoffmann: 0221-78949577 oder 0175-1238323, hope_medien@web.de

  • 15. ARD-Eckpunkte 2.0 verstehen. Fortbildung für Produzenten

    Die ARD hat vor etwas über einem Jahr mit der Vorstellung der Eckpunkte 2.0 die Vertragsgrundlagen für von ihr beauftragte Fernsehproduktionen in den Genres Fiktion, Dokumentation und Unterhaltung neu geregelt.

    Die AG DOK hat die Vorstellung der Eckpunkte mit konstruktiver Kritik begleitet. Wir sehen zwar Fortschritte hin zu ausgewogeneren Vertragsbedingungen, sind aber immer noch weit von einem wirklich fairen Umgang miteinander entfernt.

    Überdies mussten wir in den vergangenen Monaten feststellen, dass nicht alle Landesrundfunkanstalten sich tatsächlich an die Eckpunkte halten. Allerdings sind sich auch die Produzenten über manche der Vorteile, die die neuen Regelungen bieten, nicht immer im Klaren.

    In diversen Hintergrundgesprächen mit der ARD-Vorsitzenden Karola Wille hat die AG DOK den Vorschlag gemacht, eine Eckpunkte-Schulung auch für Produzenten anzubieten. Der erste Termin steht nun fest:

    Datum: Mittwoch, der 28.06.2017
    Zeit: 12:00-14:30 Uhr
    Ort: Bayerischer Rundfunk, Veranstaltungssaal Foyer Hochhaus, Arnulfstraße 42/44, 80335 München (Der Raum ist durch den Eingang Hochhaus Arnulfstraße zu erreichen und befindet sich seitlich vom BR-Shop.)

    Kosten: Keine!

    In den rund 2,5 Stunden werden mehrere Vertreter aus dem ARD Justiziariat die Eckpunkte Schritt für Schritt vorstellen. Es besteht sowohl zu den einzelnen Punkten als auch im Anschluss an die Präsentation die Möglichkeit, Nachfragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

    Anmeldung bitte bis spätestens 12.06.2017 per Email an akademie@agdok.de
    ACHTUNG: Die Plätze sind begrenzt. Bitte möglichst rasch anmelden.

  • 16. Interview im Dokumentarfilm

    Interviews sind ein wesentlicher Bestandteil von dokumentarischen Filmen. Das Seminar soll sowohl in unterschiedliche Formen der Interviewführung Einblick geben, als auch den Blick auf die Dynamik des Interviewablaufs – insbesondere in langen Interviews – lenken.

    Ziel des Seminars ist neben einem intensiven Austausch über die Vorbereitung, Durchführung und Nutzung von Interviews für dokumentarische Arbeiten, die Sensibilisierung für den Umgang mit Interviewpartnern sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Aussagen und Erinnerungen.

    Das Seminar richtet sich an alle, die filmisch mit Interviews arbeiten, an Filmemacher/innen und Journalist/innen mit „Grundkenntnissen“. Die Teilnehmer/innen werden gebeten, ihre Fragen und Erfahrungen einzubringen. Sehr gerne können Filmbeispiele mit eigenen – gelungenen oder gescheiterten – Interviews mitgebracht werden. Dazu bitte vorher mit der Dozentin Kontakt aufnehmen: post@loretta-walz.de

     

    Dozentin

    Loretta Walz hat in ihrer 35jährigen Praxis als Filmemacherin viele Hundert meist lebensgeschichtliche Interviews geführt und diese in langen Dokumentarfilmen verarbeitet. Ihr Schwerpunkt liegt im Themenbereich Geschichte und Biografie und damit in der persönlichen Erinnerung an Selbst-Erlebtes im Kontext der „großen Geschichte“. www.loretta-walz.de

     

    Ablauf

    Freitag, den 14. Oktober 2016 - 10:00 bis 18:00 Uhr

     Einführung / Aspekte der Interviewführung

    • Verschiedene Formen der Interviewführung (mit Filmbeispielen):
      - Erinnerungsbericht, Erfahrungsbericht, Zeugenaussage, Expertenbefragung
      - Interviewführung nach der Methode der Oral History
    • Aspekte der Planung/ Vorbereitung eines Interviews:
      - Recherche/Auswahl von Interviewpartnern, Drehort, Team, Technik, Zeitplan, etc.
      - Einzelne oder mehrere Interviewpartner/innen zu einem Thema (qualitative oder quantitative Befragung)
      - Interviewdreh mit einer oder mehreren Kameras
      - Vorgespräch, Vereinbarungen, Rechteklärung, Absprachen mit Interviewpartnern
    • Fragestellung im Interview, oder Wie komme ich zu dem, was ich wissen will?
      - Muss ich vorher wissen, was gesagt wird?
      - Erfahre ich im Interview tatsächlich nur, was ich schon weiß?
      - Über das Zuhören, Sprechen und Schweigen im Interview
      - Die Rolle des Interviewers/der Interviewerin – die Rolle des/der Interviewten
    • Typische „Anfängerfehler“
    • Vorbemerkung am Anfang der Aufzeichnung: Datum, Ort, Interviewpartner/in, Team und Zweck des Interviews, auch Vereinbarungen mit Interviewpartnern für die Nutzung des Interviews
    • Beispiele für Interview-Settings

    Freitag, den 14. Oktober 2016 - 20:00 Uhr - FILM

    "Offene" Filmvorführung (im Seminarraum der Zunftwirtschaft) mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin Loretta Walz: 
    „Die Frauen von Ravensbrück“ - 90minütiger Dokumentarfilm, Grimme-Preis 2006

    Samstag, den 15. Oktober 2016 - 10:00 bis 18:00 Uhr

    Aspekte der Interviewpraxis und Auswertung

    • Dynamik im Interview: Alter, Geschlecht, Kenntnisstand zum Thema des Interviews, Sprache, Kulturkreis, politische Einstellung, Religion
    • Authentizität oder Wahrheit? – Faktische Richtigkeit oder Glauben?
      - Eigenes Erleben oder angeeignete Geschichte? - Umgang mit traumatischen Erlebnissen im Interview
      - Wie funktioniert Erinnerung? - Unterschiedliche Erinnerungskulturen
      - Eigenes Unverständnis, Nachfragen und Korrekturen des Gesagten? Wie gehe ich mit eindeutig falsch dargestellten/ erinnerten Fakten während des Interviews um?
    • Über das Scheitern eines Interviews...
    • Interview in fremder Sprache mit Übersetzung/ Dolmetscher/in
    • “NO-GO-AREAS” im Interview
    • Auswertung von Interviews für die Montage:
      - Protokoll, Transkription und Übersetzung
      - Gibt es „gute“ und „schlechte“ bzw. „brauchbare“ und „unbrauchbare“ Interviewpartner/innen?
      - Die besondere Geschichte oder das Highlight im Interview?
    • Wie der Persönlichkeit und Haltung der Interviewpartner/in in der Montage gerecht werden?
      - Nutzungsrechte und künstlerische Freiheit
      - Untertitel oder voice-over
      - Einbeziehung von Interviewpartnern während der Montage?
      - „Abnahme“ von Interviewsequenzen durch Interviewpartner vor der Veröffentlichung?


    Zeit & Ort

    Freitag, den 14. 10. & Samstag, den 15.10. 2016, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

    Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin - Moabit
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst morgens Kaffee und Snacks, mittags ein warmes Buffet, nachmittags Kaffee und Snacks und durchgehend Getränke (Wasser/ Saft/ Tee/ Kaffee).

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder:                                   EUR 200
    • Studierende* u.
      Mitglieder assozierter Berufsverbände:  EUR 250
    • Nicht-Mitglieder*:                                      EUR 300

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de

  • 17. Mobile CINEMA - Filmen mit dem Smartphone

    Viele Journalisten nutzen es bereits. Im investigativen Bereich wird das Smartphone oft eingesetzt und auf Recherchedrehs für Interviews genutzt.

    HD-Videos gehören längst zum Standard der meisten Mobilfunkgeräte. Einige hochwertige Handys sind bereits in der Lage, Filme in 4K zu drehen. Parallel zu dieser technischen Entwicklung sind zahlreiche nützliche Apps zum Drehen und Schneiden auf den Markt gekommen. Selbst aufwändige Spezialeffekte kann man mit ihnen erstellen.

    Wir wollen euch einen Überblick über die neueste Technik, Apps und Workflows, Schnitttechnik und nützliche Ausrüstung verschaffen.

    Voraussetzung für die Teilnahme ist ein aktuelles Smartphone mit iOS- oder Android-Betriebssystem, auf das im Vorfeld ausgewählte Apps installiert werden müssten.

     

    Inhalt

    • Smartphone-Kameras, Tricks für bessere Bilder
    • Nützliches Zubehör
    • Tonequipment: Welche Mikrofone brauche ich?
    • Nützliche Video-Apps für den Dreh (manuelles Drehen, Retro-Kamera-Apps)
    • Basics des Videodrehs: Einstellungsgrößen und Perspektiven
    • Wie löse ich ein Interview auf?
    • Handlungsachsen. Wie nutze ich sie in der filmischen Gestaltung?
    • Schnitt-Apps für iOs und Android
    • Videoschnitt
    • Musikeinsatz
    • Tonbearbeitung
    • Spezialeffekte mit dem Handy

     

    Dozent

    Thomas Nowara ist Fotoingenieur mit Erfahrung im wissenschaftlichen Dokumentarfilmbereich. Mit seiner Hilfe entstand UniBonn-TV als ein Leuchtturmprojekt der DFG. Thomas Nowara ist seit jeher innovativ tätig und einer der Pioniere im Bereich der Produktion mit dem iPhone.

     

    Wo + wann

    Samstag, den 04.03.2017 von 10.00h - 18.00h

    SCHNITTPUNKT
    Marktstr.10
    Gebäude AU26
    50968 Köln
    www.schnittpunkt.de

    Tel.: 0221 - 3318821
    Fax.: 0221 - 3318710

     

    Kosten

    Teilnahmegebühren für ...


    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Kaffee, Tee und Wasser.

    Für mehr Informationen und/ oder Buchungen bitte eine Mail an Petra Hoffmann: 0221-78949577 oder 0175-1238323, hope_medien@web.de

  • 18. Produktion von Fernsehdokumentationen und Reportagen

    Immer mehr Autorinnen und Autoren sind aufgrund sinkender Budgets und wachsenden finanziellen Drucks gezwungen, selbst als ProduzentInnen tätig zu werden. Andererseits ist die Herstellung einer dokumentarischen TV-Produktion recht komplex und bietet viele Fallstricke und Risiken.

    In dem zweitägigen Seminar werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundlagen der Herstellung inkl. Strukturierung, Planung, Budgetierung, Finanzierung und Projektabwicklung anhand von Fallbeispielen aus der Produktionspraxis vermittelt. Teil des Seminars kann außerdem die gemeinsame Bearbeitung eines von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst gewählten Referenzprojektes sein.
     

    Inhalte

    TV-Produktionsprozess am Beispiel einer TV-Auftragsproduktion (Reportage/Dokumentation) und einer Koproduktion mit eigenem Finanzierungsanteil:

    1. Unterschiede bzw. Besonderheiten der beiden Produktionsformen Auftragsproduktion und Eigenproduktion
    2. Produktionsmodelle im Hinblick auf Aufgaben-, Gewinn- und Risikoverteilung
    3. Stoffentwicklung und -platzierung, Projektpräsentation (Pitching)
    4. Budgetierung
    5. Erstellung einer Kalkulation in Unterscheidung von Auftrags- und Eigenproduktion
         - Berücksichtigung vorbestehender Rechte
         - Berücksichtigung Arbeits- und Tarifrechtlicher Bestimmungen
         - Kalkulation von Dreharbeiten, Schnitt und Postproduktion
         - Versicherung der Produktion, Versicherung von Angestellten
    6. Grundsätzliche Pflichten einer ProduzentIn bezogen auf Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, Künstlersozialkasse, Pensionskasse, Umsatzsteuer, Vorsteuer, Gewerbeanmeldung, etc.
    7. Finanzierung
    8. TV Auftragsproduktion
    9. Filmförderung
    10. Ausblick: alternative Finanzierungen
    11. Optional: TV-Landschaft, Struktur und Finanzierung der Fernsehsender
    12. Optional: Filmproduktion, Förderlandschaft, Situation Kino-, DVD-, VOD-Markt
    13. Produktionsdurchführung
              a. Workflow
              b. Produktions- und Drehplanung
              c. Erlaubnisse und Genehmigungen
              d. Cashflow-Planung
              e. Förderabrechnung
              f. Ausblick: Softwarelösungen für Budgetierung, Planung und Durchführung
              g. Zusammenarbeit mit Verleih- und Vertriebsfirmen

      Optional: Gemeinsame Anwendung auf von den Teilnehmern selbst gewähltes Projekt Erstellung eines Produktions-Package, bestehend aus
              - Kalkulation
              - Finanzierungsplan
              - Produktionsplanung


    Referent

    Jörg Langer - Kurzbiografie:
    Abschluss als Master of Science in Economics 1993

    • seit 22 Jahren Produzent und Herstellungsleiter von ca. 50 Reportagen, Dokumentationen und Dokumentarfilmen
    • seit 2008 Dozent bzw. Lehrbeauftragter an der DAA Medienakademie und der Beuth Hochschule Berlin in den Fächern
      - Medienökonomie
      - Film- und TV-Produktion (Produktionsleitung, Creative Producing, Finanzierung, Controlling, Vertrieb und Verleih)
      - TV-Geschichte
    • seit 2008 selbständiger Herstellungsleiter und Berater in Bereichen Entwicklung, Finanzierung, Produktion, Vertrieb und Verleih, besonderer Schwerpunkt internationale Koproduktionen
    • mehr unter: www.langermediaconsulting.de

     

    Wo + wann

    Tagungs- und Gästehaus St.Georg,
    Rolandstraße 61,
    50677 Köln

    Sa., 18.06.2016,  09.00h - 18.00h
    So., 19.06.2016,  09.00h - 18.00h

    Kosten

    Teilnahmegebühren für:

    Anmeldung

    Petra Hoffmann:
    hope_medien@web.de,
    0221-78949577
    oder 0175-1238323

  • 19. Projektentwicklung und Beratung für Dokumentarfilme

    International erfolgreiche Dokumentarfilme durchlaufen fast immer eine aufwendige Projektentwicklung. Was ist notwendig, um mit seinem Film den internationaler Markt zu erreichen und für die Produktion ein gut ausgestattetes Budget einzuwerben?

    Dozent

    Arne Birkenstock ist Regisseur und Produzent von Kinodokumentarfilmen. Seine Filme liefen weltweit im Kino und auf zahlreichen Festivals und wurden zweimal mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Als Produzent arbeitet er mit Regisseuren wie Uli Gaulke, Milo Rau, Enrique Sánchez Lansch, Yasemin und Nesrin Samdereli zusammen und produziert gut ausgestattete Dokumentarfilme für das Kino und den internationalen Markt mit Produktionspartnern im In- und Ausland. Als Mitglied verschiedener Jurys und Förderkommissionen (u.a. BKM, Zürcher Filmstiftung, First Steps Award, Film- und Medienstiftung NRW Produktion 2, Gerd Ruge Stipendium) hat er einen guten Überblick über die aktuellen Produktionen auf dem deutschsprachigen Markt und kennt die Beratungs- und Entscheidungswege bei potentiellen Finanzierungspartnern und Förderern.

    Ablauf

    Während der beiden zweitägigen Seminarblöcke werden die folgenden Themen in Referaten und in Einzel- und Gruppenberatungen zu den jeweiligen Stoffen und Projekten der Teilnehmer behandelt:
     
    - DRAMATURGIE: dramaturgische Weiterentwicklung der Stoffe
    - PACKAGING: Zusammenstellung von Creativ-Team, Protagonisten, Produktionspartnern usw.
    - ENTWICKLUNGSFINANZIERUNG: Stoffentwicklungsmaßnahmen
    - ENTWICKLUNGSSTRATEGIE und -Zeitplan unter Einbeziehung des gesamten kreativen Teams, Produktions- und Auswertungspartnern und unter Berücksichtigung von Dramaturgie, Zielgruppe und Auswertungszielen
    - FINANZIERUNGS- UND PRODUKTIONSSTRATEGIE: Informationen und Beratung zur Finanzierung, Herstellung und Auswertung der Projekte.
    - VERKAUFSMATERIAL: Aufbau, Inhalte und Gestaltung von Förderanträgen, Tipps zu Vorproduktions-Teasern, Piloten und weiteren Materialien zur Produktionsfinanzierung.

    Das Seminar umfasst zwei mal zwei Tage Workshop und Beratung vomm 12.-13.12.2016 und vom 16.-17.01.2017, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr in Köln und eine weitere Einzelberatung zwischen den Seminarblöcken.
    Nach den ersten beiden Seminartagen im Dezember haben die Teilnehmer einen guten Monat Zeit, um ihre Stoffe weiterzuentwickeln und können in dieser Phase auch eine Einzelberatung mit dem Dozenten in Anspruch nehmen. Während des zweiten Seminarblocks im Januar wird dann weiter an den Projekten gearbeitet.

    Zielgruppe

    AutorInnen, RegisseurInnen, ProduzentInnen und RedakteurInnen mit dokumentarischen Stoffen für abendfüllende Filme in verschiedenen Entwicklungsstadien vom anrecherchierten Ideentreatment bis zum ausgearbeiteten Exposé. Pro Projekt können maximal zwei Personen teilnehmen. Kolleginnen und Kollegen ohne Projekt können als „Observer“ ebenfalls an dem Seminar teilnehmen, erhalten aber keine Einzelberatung.  
     
    Maximale Teilnehmerzahl: 10 Projekte und 10 „Observer“ ohne Projekt.

    Zeit & Ort

    Montag, den 12. und Dienstag, den 13. Dezember 2016 (10.00 bis 18.00 Uhr)
    Montag, den 16. und Dienstag, den 17. Januar 2017 (10.00 bis 18.00 Uhr)
     
    Tagungs- und Gästehaus St. Georg
    Rolandstraße 61
    50677 Köln
    Tel.: 0221 - 937 020-20
    gaestehaus@dpsg-koeln.de

    Im Gästehaus können auch Zimmer für Übernachtungen gebucht werden.

    Teilnahmegebühren

    Für Teilnehmer mit einem Projekt:
    - AG DOK Mitglieder                                                                 400,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände*          475,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder*                                                                    550,00 Euro
     
    Für Teilnehmer ohne ein Projekt („Observer“)
    und für den jeweils zweiten Teilnehmer zu einem Projekt:
    - AG DOK Mitglieder                                                                    200,00 Euro
    - Studierende und Mitglieder anderer Berufsverbände*             275,00 Euro
    - Nicht-Mitglieder                                                                      350,00 Euro

    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!
    Informationen zur Beantragung eines Prämiengutscheins finden Sie hier.

    Für Teilnehmer mit Projekt beinhaltet der Betrag außerdem ein individuelles Beratungsgespräch (persönlich oder telefonisch) in der Zeit zwischen den beiden Seminarblöcken.
     
    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass Sie neben dem Besuch des Seminars zusätzlich die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

     
    Für mehr Informationen und Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de

  • 20. Musik-, Zitat- und Persönlichkeitsrecht

    Das Musikrecht ist für viele Filmemacher ein Buch mit sieben Siegeln. Es gibt verschiedene Berechtigte, Verlage, Verwertungsgesellschaften, Komponisten, Musiker und Veranstalter, Master Use Lizense und Synch Rights, einen globalen Markt für Filme bei territorial zersplitterter Rechtswahrnehmung und lang geübter und gewollter Intransparenz. Am Vormittag wollen wir versuchen, das Knäul zu entwirren.

    Am Nachmittag befassen wir uns mit dem Zitatrecht und anderen Schrankenregelungen im Detail sowie Fragen des Persönlichkeitsrechts; Vorschriften, die für jeden Filmemacher von besonderer Bedeutung sind. Insbesondere wollen wir uns mit dem Thema: Persönlichkeitsrecht der Protagonisten und Urheberrecht des Dokumentarfilmers beschäftigen, nachdem auf der Postlist die Frage des Urheberrechtsschutz an dokumentarischen Filmen besprochen wurde.

     

    Dozent

    Christlieb Klages ist seit 1996 als Rechtsanwalt tätig mit Schwerpunkt Prozessvertretung in den Bereichen neue Medien, Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz, bis Ende 2011 als Partner in der Anwaltssozietät Hertin in Berlin. Seit 2006 ist er Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz (Patentrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und Geschmacksmusterrecht) und seit 2011 Mediator. 2012 gründete er mit Dr. Verweyen KVLEGAL. Klages ist seit 1998 Vertragsanwalt der AGDOK, seit 2000 Dozent für Film- und Urheberrecht an der dffb, Berlin.

     

    Zeit & Ort

    27. Januar 2017 - 10:00 bis 17:30 Uhr (mit 90minütiger Mittagspause)

    Kanzleiräume der KVLEGAL
    Oranienstraße 24
    10 999 Berlin

    Catering

    In einer 90 minütigen Mittagspause können die Teilnehmer das Umfeld der Oranienstraße erkunden.
    Für Wasser/Kaffee/Tee während des Vormittag- und Nachmittagblocks wird gesorgt.

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder:                                   EUR 100
    • Studierende* u.
      Mitglieder assozierter Berufsverbände:  EUR 125
    • Nicht-Mitglieder*:                                     EUR 150

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de

  • 21. Virtual Reality für dokumentarische Projekte

    Mit freundlicher Unterstützung durch 25p *cine support GmbH 

    Virtual Reality, 360°-Filme, Immersion - ein neuer Medienhype, oder der Beginn einer Revolution, die sowohl die Herstellung von Filmen als auch ihre Präsentation und die Wahrnehmung durch ZuschauerInnen verändert? Das Seminar „Virtual Reality für dokumentarische Projekte“ diskutiert Herausforderungen und Möglichkeiten von VR-Projekten. Der VR-Experte Pascal Hanke stellt als Best-Practice Beispiel sein dokumentarisches Projekt T)raumzwang vor, eine 360°-Dokumentation, die in das eingeschränkte Leben eines Mannes mit Angststörungen eintaucht (DOK Neuland Audience Award 2016).

     "T)raumzwang" wurde aufgenommen mit einem mehrlinsigen Kamerasystem, das unidirektional von einem Standpunkt aus in alle möglichen Blickrichtungen simultan aufzeichnet. So entsteht ein vollständiges und bewegtes 360°-Abbild der gefilmten Umgebung, in dessen Zentrum sich der Rezipient mithilfe entsprechender Hard- und Software anschließend virtuell hineinbegeben und umblicken kann. Mit Hilfe von VFX-Techniken und 5.1-Sounddesign wird in T)raumzwang die Angststörung Agoraphobie, eine Sonderform der Platzangst begleitet von Zwangsstörungen, Panikattacken und Todesangst, sowie die realen Eindrücke eines tatsächlich Betroffenen eindrücklich vermittelt. Dabei macht der dokumentarische Kurzfilm sich die Freiheit des interaktiven Umschauens im 360°-Medium und somit die von räumlicher Wahrnehmung dominierte Seherfahrung zunutze, um den Betrachter einer intensiven Immersionserfahrung auszusetzen und in ihm ein weiterreichendes Verständnis räumlicher Abhängigkeiten zu wecken.

    T)raumzwang stellt somit einen Hybrid aus formalisiertem Inhalt und kontextualisierter Form sowie eine neue Schnittstelle zwischen Virtual Reality und Dokumentarfilm dar.

    Ablauf

    09:30 h bis 12:00 h Theorie: kurze Einführung in die Geschichte von VR, historische Wurzeln, Übersicht zu Plattformen und Projekten, technische Grundlagen und Problemstellungen (motion sickness, Zuschauerführung)

    13:00 h bis 15:00 h Praxis: Dreh eines Clips, Stitching (das "Zusammennähen" einzelner Einstellungen zu einer 360°-Ansicht)

    15:00 h bis 17:00 h Case study T)raumzwang: Recherche und Themenfindung, Protagonistensuche, Exposé - wie schreibt man einen dokumentarischen 360°-Film, wie erarbeitet man ein dramaturgisches Konzept, plant und führt Dreharbeiten durch, welche Probleme stellen sich (Ton, Licht, Technik und Crew im Bild, Fahrtaufnahmen, Speicherumfang, Akkulaufzeiten etc.)?

    Fazit und Diskussion: Wenn man als Folie den klassischen Dokumentarfilm nimmt, was gewinnt man mit einer 360°-Umsetzung? Und was verliert man?

     

    Dozent

    Pascal Hanke (B.A.) hat sich auf die Produktion und Postproduktion von live-action 360-Grad-Filmen spezialisiert. Anfang 2016 schloss er sein Studium der Europäischen Medienwissenschaft an der Universität und Fachhochschule Potsdam erfolgreich mit einem Bachelor of Arts ab. Derzeit ist er Leiter der Berliner Kreativabteilung der Aspekteins GmbH, einer Produktionsfirma, die sich auf die Realisierung kunden-orientierter 360-Grad-Video-Inhalte konzentriert.

    T)raumzwang erhielt 2016 den Publikumspreis im Bereich Interaktion auf dem 59. Dokumentar- und Animationsfilm-Festival Leipzig (DOK-Leipzig).

     

    Wo + wann

    Samstag, den 20.05..2017 von 09:30 bis 17:00 Uhr
    Zunftwirtschaft in der Markthalle Berlin Moabit
    Arminiusstrasse 2, 10551 Berlin (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK Mitglieder: EUR 100,00
    • Studierende* + Mitglieder assozierter Berufsverbände: EUR 125,00
    • Nicht AG DOK Mitglieder*: EUR 150,00

    Die Teilnahmegebühren beinhalten alle  Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung (Mittagessen, Getränke); Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert.

    Für weitere Informationen und Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de


    *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen.

     

  • 22. Social Media Workshop

    Mit Social Media werden Zielgruppen auf direktem Weg angesprochen; in diesem Workshop bekommen die TeilnehmerInnen einen praxisnahen Einstieg in die Materie. An konkreten best-practice-Beispielen aus dem Bereich Dokumentarfilm/Dokumentation wird ein Überblick über Funktionsweise und Möglichkeiten der sozialen Medien vermittelt.

    Die TeilnehmerInnen lernen Grundlagen von Facebook, Twitter, Instagram, snapchat, Google+, YouTube & Vimeo, LinkedIn & XING und die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen kennen, erfahren wie sie ihre Privatsphäre schützen können, wie man einen Redaktionsplan erstellt und Inhalte mit Hilfe von Social Media Management Tools einfacher verbreitet. Am Ende des Kurses haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich zum eigenen Social Media Auftritt beraten zu lassen.
     

    Ablauf:

    Tag 1: Freitag, den 2. Dezember, 10:00 bis 17:00 Uhr: Theorie                           

    10:00-12:00: Vorstellung Referentin mit social media Kampagne für „10 Milliarden“ (Konzept, Redaktionsplan)                                                                                     

    Zahlen & Fakten zu Social Media:                                                                                        

    • Verortung / Stellenwert der Social Media in der PR
    • Funktionsweise / Besonderheit gegenüber "klassischer" Kommunikationsmittel
    • Überblick über die wichtigsten Social Media Kanäle für den deutschen Markt, allgemein und für Dokumentarfilmer im Besonderen, anhand von Beispielen                       


    45 min  Mittagspause                                                                                

    12:45-14:30: Generelle Themen                                                                                   

    • Privatsphäre         
    • Rechtsfragen
    • wie erstellt man ein social media-Konzept
    • wie verknüpft man Kanäle sinnvoll
    • Do´s & Don´ts                                                              
    • Guidelines
    • Monitoring / Analyse
    • Vorstellung Social Media Management - Tools    


    30 min Kaffepause                                     

    15:00-17:00: speziell auf Dokumentationen/Dokumentarfilm bezogen

    • Inhalte (welche sind geeignet für social media, welche nicht?)
    • Nutzungsmöglichkeiten
    • Community Building

    Frage in die Runde: wer möchte morgen in 10 Minuten Slots sein Projekt vorstellen und Fragen dazu stellen?                                                                                                      

                                                                                                                                         

    Tag 2: Samstag, den 3. Dezember, 10:00 bis 17:00 Uhr: Praxis

    10:00-12:00: Implementierung von Social Media Kanälen auf Homepages: 

    • Facebook (Konto einrichten, persönliche Seite, Einstellungen Privatsphäre, Fan-Seite, Werbung, ein optimaler Post, Zeichenlänge, Hashtags, Taggen, Bilder, Fotos, Videos, Links - Probleme & Lösungen)
    • Twitter (Konto einrichten, Abkürzungen, Taggen, Hashtags, Verknüpfung mit FB, Werbung)                                                                                        


    45 min  Mittagspause

    12:45-14:30                                                                                                                     

    • You Tube & Vimeo (Vergleich, Konto einrichten, Kanal einrichten, weitere Möglichkeiten)
    • Google+ (Funktionsweise / SEO, Zielgruppen)
    • LinkedIn / XING (Funktionsweise, Zielgruppen)


    30 min  Kaffeepause

    15:00-17:00 (je nach Bedarf auch früher):

    • Case Studies TeilnehmerInnen / Fragerunde / Beratung


    Dozentin

    Annekathrin Otto ist Kommunikationsmanagerin. Mit ihrer Firma „Gruen Schlau & Partner“ macht sie Öffentlichkeitsarbeit für grüne und soziale Unternehmungen. Sie hat unter anderem die social media-Kampagne von Valentin Thurns neuem Dokumentarfilm „10 Milliarden“ betreut.

    Wo + wann

    Zunftwirtschaft in der Markthalle Berlin Moabit
    Arminiusstrasse 2,
    10551 Berlin
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

    Freitag, den 02.12. bis Samstag, den 03.12.2016 (2 ganze Tage).
    Intensivseminar, täglich 10:00 bis 17:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmegebühren für:

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 200,00
    • Studierende*: EUR 250,00
    • Nicht-Mitglieder*: EUR 300,00 

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...


    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst morgens Kaffee und Snacks, mittags ein warmes Buffet, nachmittags Kaffee und Snacks und durchgehend Getränke (Wasser/ Saft/ Tee/ Kaffee).

    Buchungen bitte per Mail an akademie@agdok.de.

  • 23. Produktion von Fernsehdokumentationen und Reportagen

    Immer mehr Autorinnen und Autoren sind aufgrund sinkender Budgets und wachsenden finanziellen Drucks gezwungen, selbst als ProduzentInnen tätig zu werden. Andererseits ist die Herstellung einer dokumentarischen TV-Produktion recht komplex und bietet viele Fallstricke und Risiken.

    In dem zweitägigen Seminar werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundlagen der Herstellung inkl. Strukturierung, Planung, Budgetierung, Finanzierung und Projektabwicklung anhand von Fallbeispielen aus der Produktionspraxis vermittelt. Teil des Seminars kann außerdem die gemeinsame Bearbeitung eines von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst gewählten Referenzprojektes sein.
     

    Inhalte

    TV-Produktionsprozess am Beispiel der Kategorien Kinodokumentarfilm und einer 
TV-Auftragsproduktion (Reportage/Dokumentation):

        1.    TV-Landschaft, Struktur und Finanzierung der Fernsehsender
        2.    Filmproduktion, Förderlandschaft, Situation Kino-, DVD-, VOD-Markt
        3.    Rechtliche Grundlagen und Regelungen
        4.    Produktionsmodelle im Hinblick auf Aufgaben-, Gewinn- und Risikoverteilung
        5.    Stoffentwicklung und -platzierung, Projektpräsentation (Pitching)
        6.    Budgetierung
               - Erstellung einer Kalkulation in Unterscheidung von Auftrags- und Eigenproduktion
               - Berücksichtigung vorbestehender Rechte
               - Berücksichtigung Arbeits- und Tarifrechtlicher Bestimmungen
               - Kalkulation von Dreharbeiten, Schnitt und Postproduktion
               - Versicherung der Produktion, Versicherung von Angestellten
               - Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, Künstlersozialkasse, Pensionskasse, Vorsteuer, etc.
        7.    Finanzierung
               - TV-Auftragsproduktion
               - Filmförderung
               - Ausblick: alternative Finanzierungen
        8.    Produktionsdurchführung
               - Produktions- und Drehplanung
               - Erlaubnisse und Genehmigungen
               - Cashflow-Planung
               - Förderabrechnung
               - Ausblick: Softwarelösungen für Budgetierung, Planung und Durchführung

    Referent

    Jörg Langer - Kurzbiografie:
    Abschluss als Master of Science in Economics 1993

    • seit 22 Jahren Produzent und Herstellungsleiter von ca. 50 Reportagen, Dokumentationen und Dokumentarfilmen
    • seit 2008 Dozent bzw. Lehrbeauftragter an der DAA Medienakademie und der Beuth Hochschule Berlin in den Fächern
      - Medienökonomie
      - Film- und TV-Produktion (Produktionsleitung, Creative Producing, Finanzierung, Controlling, Vertrieb und Verleih)
      - TV-Geschichte
    • seit 2008 selbständiger Herstellungsleiter und Berater in Bereichen Entwicklung, Finanzierung, Produktion, Vertrieb und Verleih, besonderer Schwerpunkt internationale Koproduktionen
    • mehr unter: www.langermediaconsulting.de

     

    Wo + wann

    Freitag, 25. November 2016, 10.00 bis 18.00 Uhr
    Samstag, 26. November 2016, 10.00 bis 16.00 Uhr

    Medienzentrum München des JFF, Rupprechtstr. 29, 80636 München

    Teilnahmegebühren

    Teilnahmegebühren für:

    Anmeldung

    Die Kursanmeldung erfolgt per Email an akademie@agdok.de.
    Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Elias Chatzis:
    089-72406720, 0157-73 11 72 00, elias.chatzis@yahoo.de

  • 24. Neue Geschäftsmodelle und Erlöspotenziale erkennen

    Thema des Seminars:

    Aktuelle Lage und neue Trends im nationalen und internationalen Bewegtbildmarkt.

    Höchste Zeit zum Überdenken des traditionellen Geschäftsmodells.
    Neue Geschäftsmodelle und Erlöspotenziale erkennen – Wachstum sichern!


    Termin:

    Freitag 14. November von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Samstag, 15. November von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr
     
    Zielgruppe:
    Auftragsproduzenten
    Produzenten von Eigenproduktionen
    Filmtechnische Dienstleister/Studiobetriebe
    Medienunternehmer
    Studenten mit Medienschwerpunkt

    Dauer:
    Intensiv-Seminar: 2 Tage am 14. November von 10:00 bis 18:00 Uhr und am 15. November von 10:00 bis  ca. 15:00 Uhr zzgl. Zeit für Diskussion und spezifische Fragen

    Kosten pro Person:
    AG DOK Mitglieder: EUR 100,00
    Nicht AG DOK Mitglieder: EUR 250,00

    Workshopleiter:
    Raimund Franken, rmc medien + kreativ consult
    http://www.rmc-medien.de/pages/de/home.php
    http://www.rmc-medien.de/pages/de/kontakt/ansprechpartner/raimund-franken.php

    Mindestteilnehmerzahl:
    10 Teilnehmer

    Verbindliche Anmeldung per Email bis zum 30.09.2014 an:
    Thorolf Lipp, AG DOK Berlin
    lipp@arcadia-film.de

    Infos zu Ort und Ablauf folgen nach Anmeldung.


    THEMEN DES WORKSHOPS

    Neue Geschäftsmodelle und Erlöspotenziale erkennen – Wachstum sichern! Wie ist die aktuelle Situation?

    • Immer mehr Produzenten konkurrieren um gleichbleibende Filmfördermittel
    • Immer mehr Produzenten konkurrieren um die knapper werdenden Etats der Sender
    • Der Preisdruck auf technische Dienstleister wird immer größer, was kann ein zukunftsorientiertes Geschäftsmodell ausmachen?


    Zwei mögliche Strategien:

    1. mehr Eigenproduktionen um sich von deutschen TV-Sendern etwas unabhängiger zu machen,
    langfristige Rechte und damit Verwertungserlöse zu generieren, neue digitale Verwertungssegmente zu nutzen, technisches Equipment auszulasten, dem ruinösen Wettbewerb bei technischen Dienstleistungen zu begegnen

    2. verstärkt Cross-Media-Ansätze umsetzen, um sich Wettbewerbsvorteile bei Auftragsproduktionen zu verschaffen, eigene Rechte und zusätzliche Erlöse zu generieren, langfristige crossmediale Verwertungserlöse zu erzielen, neue digitale Verwertungssegmente zu nutzen

    Wie beispielsweise auch aktuelle Studien der AG DOK oder der Produzentenallianz zeigen, wird es immer schwerer bei Auftragsproduktionen die Kosten durch einen Sender zu 100% zu decken. Auftragsproduzenten müssen neue Wege gehen, um in Zukunft noch attraktive Produktionen wirtschaftlich vertretbar „stemmen“ zu können. Auch Produzenten von Eigenproduktionen werden in Zukunft noch größere Anstrengungen unternehmen müssen, um ihre Projekte zu finanzieren. Selbst filmtechnische Dienstleister und Studiobetriebe können in Zukunft nur noch profitabel überleben, wenn sie eigene Finanzierungsbeiträge erbringen, um damit dann attraktive Aufträge zu erhalten.

    Programm des Intensiv-Workshops:

    • Wann rechnet sich der Wechsel vom Dienstleister oder Auftragsproduzenten zum
    • Co-/Produzenten?
    • Wie kann ich als Produzent von Eigenproduktionen meinen Output sichern oder erhöhen?
    • Wann kann ich mehr als HU und Produzentengewinn erzielen?
    • Wie sehen die Entwicklungsdentenzen in den verschiedenen Verwertungsmärkten von Kino bis Games aus – national und international?
    • Welche Erlöse kann ich neben den TV-Erstverwertungsrechten erzielen?
    • Wie kann ich digitale Vertriebs-Chancen nutzen!
    • Kann ich auch im Ausland Erlöse erzielen?
    • Welche filmwirtschaftlichen Essentials muss ich bei Vertragsverhandlungen beachten?
    • Wie kann ich einen fairen Deal verhandeln?
    • Wie hoch sind faire Vertriebsprovisionen?
    • Welche Vertriebe sind für mein Projekt geeignet?
    • Welche Vertriebsplattformen existieren im Netz und wie funktionieren sie?
    • Wie können Sie als Dienstleister dem Kostendruck der Konkurrenz standhalten und dennoch noch profitabel arbeiten?
    • Wie können Sie Ihre Auftragslage stabilisieren oder sogar steigern?
    • Wie können Sie als Produzent realistisch neben den HU´s noch Erlöse erwirtschaften?
    • Wie sieht ein korrekter Recoupmentplan aus, bei dem Sie ersehen können, was von den Erlösen beim Produzenten verbleibt.


    Wir stellen Ihnen dar, wie Sie Ihre Rabatte, Rückstellungen und staatliche Förderungen und Zuschüsse zur effektiven Kundenakquise einsetzen, in Coproduktionsbeiträge wandeln und damit später reale Rückflüsse generieren können.

    Dieser Workshop zeigt detailliert auf, wie Erlösprognosen für klein- und auch großbudgetierte Produktionen korrekt geplant und durch Sie selbst kalkuliert werden können. Verschenken Sie keine Rabatte und Rückstellungen mehr, sondern erwirtschaften Sie damit reale Erlöse!

    Da das Recoupment von Erlösen in der nahen Zukunft stattfindet, ist es notwendig über aktuelle Entwicklungstendenzen auf den nationalen und internationalen Lizenzmärkten informiert zu sein. Durch das enge Netzwerk der rmc in die Lizenzmärkte geben wir hier einen aktuellen Überblick über momentane Preisentwicklungen, Vertriebswege, Entwicklungen der Verwertungsmöglichkeiten
    und damit der Vertriebschancen. Danach sollten Sie in der Lage sein, die geeigneten Vertriebswege für Ihr Produkt zu finden bzw. beurteilen zu können, ob der potentielle Coproduktionspartner den optimalen Vertriebsweg gewählt hat. Wir stellen nachvollziehbar und praxisorientiert Beispiele gegenüber, die leicht auf das tägliche Geschäft zu übertragen sind. Beurteilen Sie schnell und effektiv, unter welchen Bedingungen Sie bestimmte Produktions- oder Vertriebs-Deals eingehen sollten – oder auch nicht!
     

     

  • 25. Pitching international Documentaries

    A 2,5-day combined seminar/workshop for documentary film makers and producers who want to learn more about international co-productions and how to sell a project to a distinguished audience of decision makers – how to pitch it.

    The session will be conducted by Paul Pauwels, director of the European Documentary Network (EDN) in partnership with Berlin-based Independent Producer Antje Boehmert (DOCDAYS Productions).

    The seminar/workshop will be in English!

    Is this for you?

    This combined 2,5 seminar and workshop aims at anyone who wants to learn more about how to sell a project to a distinguished audience of decision makers – how to pitch a documentary to a panel of producers and/or commissioning editors. Today, pitching is one of the most essential skills needed by documentary filmmakers. At first glance, it is also one of the least considered worth training.

    Day 1 will be an open seminar during which general information on pitching and the international market will be presente – no mandatory preparation, no restrictions for participation (max. 30 – 35 participants).

    However, both the hands-on workshop on day 2 and the test pitch in front of the tutors on day 3 are restricted to a maximum of twelve projects. This restriction will provide an intimate space for participants to present and discuss their projects, while the limited number of projects to be analyzed and pitched allows for the tutors to take their time with each valuable film idea.

     Each project may be represented by more than one participant. If you join in alone, or bring your peers is up to you, just make sure to register every member of your crew.

    How to apply

    In order to apply for taking part in the workshop, please send a 0,5-page project description in English upon registration.

    Confirmed participants have to send in a more elaborate project and cost/finance plan in advance, latest by January 10th 2016.

    The presentation must include:
    - synopsis & treatment (2 pages)
    - estimated budget sum & financing plan
    - production plan and estimated time of delivery
    - short introduction or CV of the involved partners; director, producer, company.
    - We prefer getting submissions with visual material attached to it.

    Schedule

    Day 1 - 21.Januar 2015 - 10:00 to 18:00 

    • Approaching international documentary markets: how to find international funding for your next documentary project? A general overview of the European (and international) market for co-production.
    • How to make yourself noticed by the selection committees of the pitching events
    • The do’s and don’ts of pitching
    • The trailer: an essential selling instrument
    • Pitching Case Study
    • An overview of the best places to pitch in the world.

    Day 2 -22. January 2016 - 10:00 to 18:00

    • A hands-on workshop during which documentary projects will be analyzed and prepared for international pitching
    • One-to-one coaching with the tutors for each project
    • Meanwhile participants can set up camp at the venue and debrief the One on Ones, tweak their pitches and discuss and brain storm with the other pitching teams
    • Joint lunch at the venue

     Day 3 - 23. January 2016 - 10:00 to 15:00

    • Theory will be turned into practice during a test pitch!
    • Like a real pitch each project will have the chance to pitch - 15 minutes for presentation and discussion!

    Tutors

    Paul Pauwels, director of the European Documentary Network

    2013: becomes director of the European Documentary Network (www.edn.dk)
    2011: founds production cy Congoo bvba
    2006: becomes the director of the “european television and media management academy” in Strasbourg
    2004: becomes Programme Manager at Flemish public broadcaster VRT
    1985: establishes Periscope Productions NV, specializing in documentary production
    1979: starts working as unit manager on feature films

    Teaches Documentary Production at the MAD Faculty (Genk) and is regularly invited to act as tutor/expert and to moderate pitching sessions. Member of the selection committee for documentaries of the Flanders Audiovisual Fund.

    Antje Boehmert, Producer, DOCDAYS Productions

    Antje Boehmert has worked as researcher, director and producer, collaborating on a variety of documentary films and factual programs - most of them international co-productions for clients in North America and in Europe. She runs Berlin-based indie DOCDAYS Productions that specializes in topical docs from the fields of history, science and current-affairs. Antje recently served as Executive Producer on "We want you to live - Liberia’s Fight against Ebola“. -www.docdays.de

    Where & when

    21. January to 23. January 2016

    Zunftwirtschaft in der Markthalle Berlin-Moabit
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin
    (U-Bahnhof "Turmstrasse")

    Thursday, 21.January - Seminar – 10:00 to 18:00
    Friday, 22. January – Workshop – 10:00 to 18:00
    Saturday, 23. January – Workshop – 10:00 to 15:00

    Participation fee

    For Day 1 - Seminar - ONLY:

    • AG DOK Members:     EUR 80,00
    • Students:                  EUR 100,00
    • Non-Members:           EUR 150,00
       

    For Day 1 to 3 – Seminar & Workshop:

    • AG DOK Members:     EUR 250,00 (EUR 350,00 for a team of two)
    • Students:                  EUR 300,00 (EUR 400,00 for a team of two)
    • Non-Members:           EUR 400,00 (EUR 500,00 for a team of two)

    For more information and registration please send an E-mail to Martina Kleinert at akademie@agdok.de

  • 26. "Nichts ist fantastischer als die Wirklichkeit" – der Dokumentarfilm

    Dieses Seminar findet statt in Kooperation mit dem Kommunikation & Medien e.V. in Freiburg.

    Inhalte

    "Nichts ist fantastischer als die Wirklichkeit" - Federico Fellinis Satz macht Lust auf Expeditionen in den Alltag. Was zeichnet den Dokumentarfilm aus? Wie führt man Interviews, die unter die Oberfläche gehen? Wie gelingt es, Nähe zu Menschen herzustellen und Bilder zu finden, die ihre Realität spiegeln? Die Freiburger Filmemacherin Sarah Moll gibt anhand ihrer Dokumentarfilme einen Einblick in die kreativen, ästhetischen und produktionstechnischen Entscheidungen, die zu einem spannenden und berührenden Dokumentarfilm führen. Der Kurs besteht aus praktischen Interview- und Drehsituationen, gemeinsamer Analyse von erstklassigen Dokumentarfilmen sowie der Realisation eines dokumentarischen Drehs bei freier Themenwahl.

    Referentin

    Sarah Moll ist freie Autorin und Regisseurin für Dokumentarfilm (AG DOK) mit Erfahrungen im szenischen Film. 2005 gewann sie mit Ihrem Film „Die Unerwünschten“ den "Öngören Preis für Demokratie und Menschenrechte". Seit ihrem Regie-Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg realisiert und produziert sie für SWR, SR und die ARD. Sie arbeitete als Gastdozentin an der Filmfakultät der Universidad Católica in Santiago de Chile und nahm als Jurorin bei mehreren Filmfestivals und an diversen Pannels teil u. a. dem Berlinale Talent Campus.

    Wo + wann

    Freitag, 27. Januar 2017, 18.00 bis 20:30 Uhr
    Samstag, 28. Januar 2017, 10.00 bis 18.00 Uhr
    Sonntag, 29. Januar 2017, 10.00 bis 18.00 Uhr

    27. 01.2017: Kommunales Kino, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
    28./29.01.2017: Kommunikation & Medien e.V., Stühlingerstr. 8, 79106 Freiburg

     

    Teilnahmegebühren

    Teilnahmegebühren für:

        AG DOK-Mitglieder: 147 €
        Nicht-Mitglieder: 180 €

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten. Das Catering umfasst durchgehend Getränke (Wasser, Saft, Tee, Kaffee) und Kekse.

    Anmeldung

    Die Kursanmeldung erfolgt per Email an info@kommunikation-und-medien.de
    Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Sarah Moll:
    0761-29181974, 0179/7078092, sarah.llom@gmail.com

  • 27. Kameras für Recherche und dokumentarisches Filmen

    In Kooperation mit der Medienakademie Freiburg von Kommunikation & Medien e.V.

    Die AG DOK führte im November 2016 auf Initiative von Colorist Felix Trolldenier mit mehreren Kameraleuten einen großen Kameravergleichstest durch. Im Juni 2017 gab es gemeinsam mit Helge Renner, Kameramann Rasmus Sievers und Slashcam.de einen weiteren Test, der die relevanten Kameras der Preisspanne von 1.000 bis 4.000 Euro miteinander verglich.

    Helge Renner erklärt die Ergebnisse beider Tests und präsentiert die empfehlenswerten Kameras am 29. September mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Die Testsieger werden in den zwei darauf folgenden Tagen ausprobiert und getestet.

    Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die bildlichen und ergonomischen Eigenheiten der vorgestellten Kameras zu vermitteln und eine geeignete Kamera für die eigenen Bedürfnisse und Projekte zu finden und teure Kamera-Fehlkäufe zu vermeiden.

     

    Inhalt

    Vorgestellte Kameras

    Vorbehaltlich der Ergebnisse des nächsten AG DOK-Kameratests, und dass bis zum Workshop keine besseren Kameras auf den Markt gekommen sind:

    • Canon XC15 als all-in-one Paket für Autofokusfilmer
    • Panasonic Lumix GH5 als derzeit beste kleine Kamera für manuelles Scharfstellen
    • Sony Alpha 6500 mit externem Recorder als günstigste Super 35 Kamera
    • Blackmagic Pocket Cinema Camera als günstigste gute Kamera
    • Audioschnittstellen und Mikrofone verschiedener Einsatzzwecke und Preisklassen

    Alle vorgestellten Kameras genügen den aktuellen bildtechnischen Ansprüchen von Fernseh- und Kinoproduktionen. Aufgrund von Preis und Größe müssen je nach Kamera Kompromisse bei Komplexität, Handhabung und Einsatzmöglichkeiten in Kauf genommen werden. Sogenannte Henkelmänner, d.h. klassische Camcorder wie etwa die Sony PXW-X70, werden nicht vorgestellt, da es gegenwärtig kein Modell gibt, das an die Bildqualität der ausgewählten Kameras heranreicht. Die recht bekannte Sony A7SII wird nicht präsentiert, da sie in den Tests preisleistungsmäßig schlechter als die Alpha 6500 abschneidet. Falls die Seminarteilnehmer an einem oben nicht genannten Kameramodelle interessiert sind, wenden sie sich bitte im Vorfeld an die Seminarleitung.

     

    Dozent

    Helge Renner ist Mitinitiator des AG DOK-Kameratests. Als Regisseur und Kameramann für Dokumentar- und Firmenfilme verfügt er über langjährige Erfahrungen mit kleinen und relativ günstigen Kameras, die trotz einiger Begrenzungen in der Lage sind, hochwertige filmische Bilder zu produzieren.                                                    

     

    Seminarvorbereitung

    Die gegenwärtigen preiswerten Kameras sind so gut, dass man mit ihnen Bilder in Kinoqualität produzieren kann. Der digitale Videolook mit seinen zu steilen Kontrasten, ausfressenden Lichtern und übersättigten Farben gehört damit der Vergangenheit an. Um aber mit den im Seminar vorgestellten Kameras technisch gute Bilder produzieren zu können, muss die Belichtung stimmen. Das ist leichter gesagt als getan, wenn man die technischen Grundlagen nicht versteht. Deshalb wird es am ersten Abend des Seminars eine Einführung in diese Grundlagen geben und die richtige Belichtung im Verlauf des Seminars an praktischen Beispielen geübt werden.

    Zusätzlich wird allen Seminarteilnehmern empfohlen, sich in der AG DOK Knowledge Base die Einführung in die technischen Grundlagen wie Codec, Bitrate, Bittiefe, Gamma, Log, Farbraum, LUT, 4K vs. HD usw. anzuschauen. Diese wird rechtzeitig vor Seminarbeginn online gestellt. Auf Grundlage dieser Vorbereitung wird das Wissen im Seminar vertieft.

     

    Seminar-Verlauf

    Tag 1, 19:30-23 Uhr

    Kurze Vorstellungsrunde und Erwartungen an den Workshop im Hinblick auf eigene Projekte

    Erläuterung der technischen Grundlagen, die zum Verständnis der Kameras und Tests nötig sind

    Projektion und Erläuterung der AG DOK-Kameratestergebnisse

     

    Tag 2, 10-18 Uhr:

    Vorstellung der Kameramodelle:

    Sensortechnik, Color Science, Codecs, Bedienkonzept, Ergonomie, manueller Fokus vs. Autofokus, Zoomobjektive vs. Festbrennweiten, Belichtungskontrolle, Tonaufnahmefunktionen, notwendiges und sinnvolles Zubehör, Anforderung an Datensicherung, Schnittprogramm, Farbkorrektur, Eignung für diverse Drehsituationen

    Mittagspause

    Hands on mit den Kameras, Beantwortung von Fragen zur Bedienung

    Kaffeepause

    Kameraübungen unter typischen Recherche- und Drehbedingungen für dokumentarisches Filmen

    • Gespräch/Interview bei Tageslicht vom Stativ
    • Filmische Beobachtung einer Person mit der Handkamera
    • Aufnahme bei wenig Licht

    Die TeilnehmerInnen arbeiten in Kleingruppen und probieren nacheinander die vorgestellten Kameras aus.

    Vorführung und Diskussion von Filmbeispiele zum Thema dokumentarische Kameraarbeit, gerne auch Diskussion von Filmbeispielen der Teilnehmer

     

    Tag 3, 09-18 Uhr:

    Fortsetzung der Kameraarbeit mit anderen Kameras

    Mittagspause

    Fortsetzung der Kameraarbeit mit anderen Kameras

    Kaffeepause

    Gemeinsame Auswertung des gefilmten Materials und Diskussion der Erfahrungen mit den vorgestellten Kameras.

     

    Zeit und Ort

    29. September - 1. Oktober 2017

    Kommunales Kino Freiburg
    Urachstraße 40
    79102 Freiburg

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 250,00
    • Studierende*: EUR 300,00
    • Nicht-Mitglieder*: EUR 350,00 

      Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst während des Seminars Kaffee, Getränke und kleine Snacks.

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert! Siehe auch den Vorabcheck, ob eine Berechtigung vorliegt.

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Für Buchungen bitte eine Mail an: akademie@agdok.de

    Für mehr Informationen und bei Fragen bitte an Sarah Moll wenden:
    0179-707 80 92,
    sarah.llom@gmail.com

  • 28. Medienökonomische Grundlagen der nonfiktionalen Film- und TV-Produktion

    Die Herstellung einer dokumentarischen Film- oder TV-Produktion ist mittlerweile recht komplex und bietet viele Fallstricke und Risiken. In dem zweitägigen Seminar werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundlagen der Herstellung inkl. Strukturierung, Planung, Budgetierung, Finanzierung und Projektabwicklung vermittelt. Teil des Seminars ist die gemeinsame Bearbeitung eines von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst gewählten Referenzprojektes.
     

    Ablauf

    Tag 1: Freitag 22.04.2015 von 10:00 bis 18:00 Uhr

    Film- und TV-Produktion am Beispiel der Kategorien Kinodokumentarfilm und einer TV-Auftragsproduktion (Reportage/Dokumentation)

    ⦁    TV-Landschaft, Struktur und Finanzierung der Fernsehsender (in Deutschland)
    ⦁    Filmproduktion, Förderlandschaft, Situation Kino-, DVD-, VOD-Markt (in Deutschland)
    ⦁    Rechtliche Grundlagen und Regelungen
    ⦁    Produktionsmodelle im Hinblick auf Aufgaben-, Gewinn- und Risikoverteilung
    ⦁    Stoffentwicklung und -platzierung, Projektpräsentation (Pitching)
    ⦁    Budgetierung
             - Erstellung einer Kalkulation in Unterscheidung von Auftrags- und Eigenproduktion
             - Berücksichtigung vorbestehender Rechte
             - Berücksichtigung Arbeits- und Tarifrechtlicher Bestimmungen
             - Kalkulation von Dreharbeiten, Schnitt und Postproduktion
             - Versicherung der Produktion, Versicherung von Angestellten
             - Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, Künstlersozialkasse, Pensionskasse, Vorsteuer, etc.
    ⦁    Finanzierung
             - TV-Auftragsproduktion
             - Filmförderung
             - Ausblick: alternative Finanzierungen

    Tag 2: Samstag 23.04.2015 von 10:00 bis 18:00 Uhr

    ⦁   Produktionsdurchführung
             - Produktions- und Drehplanung
             - Erlaubnisse und Genehmigungen
             - Cashflow-Planung
             - Förderabrechnung
             - Ausblick: Softwarelösungen für Budgetierung, Planung und Durchführung

    anschließend: gemeinsame Anwendung auf von den Teilnehmern selbst gewähltes Projekt
    Erstellung eines Produktions-Package, bestehend aus
             - Kalkulation 
             - Finanzierungsplan
             - Produktionsplanung

    Wer hier gerne eigene Schwerpunkte setzen oder das eigene Projekt gemeinsam diskutieren und besprechen möchte, meldet sich bitte bis spätestens eine Woche vor dem Seminar bei dem Veranstalter akademie@agdok.de, so dass sich der Dozent darauf vorbereiten kann.

    Dozent

    Jörg Langer machte seinen Abschluss als Master of Science in Economics 1993 und ist seit 20 Jahren Produzent und Herstellungsleiter von ca. 50 Reportagen, Dokumentationen und Dokumentarfilmen. Seit 2008 Dozent bzw. Lehrbeauftragter an der DAA Medienakademie und der Beuth Hochschule Berlin in den Fächern Medienökonomie, Film- und TV-Produktion (Produktionsleitung, Creative Producing, Finanzierung, Controlling, Vertrieb und Verleih).
    Seit 2008 selbständiger Herstellungsleiter und Berater in Bereichen Entwicklung, Finanzierung, Produktion, Vertrieb und Verleih, besonderer Schwerpunkt internationale Koproduktionen.
    Mehr unter: www.langermediaconsulting.de

    Wo + wann

    Zunftwirtschaft in der Markthalle Berlin Moabit
    Arminiusstrasse 2,
    10551 Berlin
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)
    von Freitag, den 22. bis Samstag, den 23. April 2016

    Kosten

    • AG DOK Mitglieder: EUR 200,00
    • Studierende: EUR 250,00
    • Nicht-AG DOK Mitglieder: EUR 300,00

    Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

    Der Kostenbeitrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. 
Das Catering umfasst morgens Kaffee und Snacks, mittags ein warmes Buffet, nachmittags Kaffee und Snacks und durchgehend Getränke (Wasser/ Saft/ Tee/ Kaffee).

    Weitere Infos und Anmeldungen per Email an akademie@agdok.de

  • 29. Realist sein – den Verleih planen

    Mein Film ist fertig, und will nun gesehen werden – am besten im Kino! Und wer macht das? Der Verleih.

    In einem Tagesseminar stellen wir anhand von Praxisbeispielen die verschiedenen aktuellen Auswertungsformen für Dokumentarfilme vor und die Voraussetzungen, ob ein Film sein Publikum findet. Wir geben Einblick in die Veränderung der Verleihlandschaft in den letzten Jahren, was die Entwicklung der DVD Auswertung und der VoD Auswertung bedeuten und an welcher Stelle heute mit Erlösen aus dieser und der Kinoauswertung zu rechnen ist.

    Die wichtige Partnerschaft zwischen Filmemacher und Verleih beginnt mit dem Entstehen eines Films und den ersten Förderanträgen und entwickelt sich bis zu seiner erfolgreichen Herausbringung und der Auswertung in verschiedenen Medien. Wie kann hierbei eine gute gemeinsame Abstimmung der Interessen und sogar der Inhalte aussehen? An welchen Punkten kann der Verleiher aus seiner Erfahrung her den Film beraten?

    Die Kosten der Filmherausbringung, die der Verleiher vorab trägt, werden konkret erklärt und in ihren Zusammenhang gestellt, so auch die Fragen zum PR Material und der Pressearbeit, Wirksamkeit von Festivaleinsätzen für die PR, sowie Tourneen und Zielpublikumsrecherchen.

    Wir beleuchten die Rollen der verschiedenen Player und Partner bei der Auswertung und schauen, wie sich das Verhältnis von Rechteinhaber und Auswerter gestalten sollte, damit es nicht zu Konflikten kommt. Vertragsgrundlagen werden erklärt und Beispiele aufgezeigt worauf in diesem Geschäftsverhältnis zu achten ist.

     

    Dozenten

    Das Seminar wird abgehalten von Gamma Bak, Dokumentarfilmregisseurin und Produzentin und seit 1995 AG-DOK-Mitglied, und Michael Höfner (GMfilms, Berlin), unabhängiger Verleiher von Kinodokumentarfilmen, Mitinhaber des DVD- und VoD-Labels „good!movies“ und Vorstandsmitglied der AG Verleih.

    Michael Höfner und Gamma Bak arbeiten seit 2004 zusammen und leben in Berlin. GMfilms vertritt die Kinodokumentarilme der Gamma Bak Filmproduktion, die auf der Berlinale und bei Dok Leipzig ihre Premieren hatten.

     

    Zeit und Ort

    am Samstag, dem 18. November 2017
    von 09:00 - 12:00 Uhr und
    von 13:30 - 17:00 Uhr

    Zunftwirtschaft in der Arminiusmarkthalle
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin - Moabit
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

    Mittagspause und ein gemeinsames Mittagessen sind Teil dieses Seminars, die Kosten sind integriert.

     

    Teilnahmegebühren

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 100
    • Studierende* u.
      Mitglieder assozierter Berufsverbände: EUR 125
    • Nicht-Mitglieder*: EUR 150

      Prämiengutscheine des Programms Bildungsprämie werden akzeptiert!

      *Die Gebühren-Ersparnis bei einem Beitritt zur AG DOK kann so groß sein, dass sie neben dem Besuch des Seminars zusätzliche die Mitglieder-Leistungen erhalten und insgesamt trotzdem weniger zahlen, daher kann sich ein Blick auf unsere Leistungsübersicht und die Beitragstarife lohnen ...

    Für mehr Informationen oder Buchungen bitte eine Mail an akademie@agdok.de

  • 30. Vertragsrecht und Persönlichkeitsrecht

    Das Seminar wird von RA Christlieb Klages geleitet und ist in zwei Blöcke aufgeteilt:

    Allgemeines Vertragsrecht

    behandelt die Grundlagen des BGB. Wie werden Verträge geschlossen, geht das per SMS, Fax oder Email. Kündigung, Rücktritt, welche Vertragstypen gibt es? Rechtliche Basics, die jeder Filmemacher beherrschen sollte.

    Urheber- und Persönlichkeitsrecht

    Im zweiten Block werden die Grundlagen des Urheberrechts sowie die Schranken des Urheberrechts behandelt, Vorschriften, die für jeden Filmemacher von besonderer Bedeutung sind: Zitatrecht, Panoramafreiheit, Beiwerk. Durch die aktuellen BGH-Entscheidungen "Geburtstagszug" und "Möbelkatalog" müssen diese Vorschriften neu bewertet werden.

    Dozent

    Christlieb Klages ist seit 1996 als Rechtsanwalt tätig mit Schwerpunkt Prozessvertretung in den Bereichen neue Medien, Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz, bis Ende 2011 als Partner in der Anwaltssozietät Hertin in Berlin. Seit 2006 ist er Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz (Patentrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und Geschmacksmusterrecht) und seit 2011 Mediator. 2012 gründete er mit Dr. Verweyen KVLEGAL.

    Seit 2001 ist Klages Dozent für Filmrecht an der dffb. Er vertritt seit 1996 als Vertragsanwalt die Interessen der AG DOK und sitzt für die Sektion Film und audiovisuelle Medien wie auch für die AG DOK im Fachausschuss Urheberrecht des Deutschen Kulturrats. Klages ist Herausgeber und Autor verschiedener Bücher und Fachaufsätze zu Themen des Urheberrechts und des gewerblichen Rechtsschutzes (s. unten) und Mitglied der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR). Klages wird seit Jahren von JUVE und The Legal 500 als Experte für den Bereich Media und Entertainment benannt.

    Kosten

    • AG DOK Mitglieder          EUR 100,00
    • Studierende                   EUR 120,00
    • Nicht AG DOK Mitglieder EUR 150,00

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. Das Catering umfasst morgens Kaffee und Snacks, mittags ein Lunchbuffet, nachmittags Kaffee und Snacks und durchgehend Getränke (Wasser/ Saft/ Tee/ Kaffee).

    Wo + wann

    14. September 2015, 10:00 h bis 18:00 h

    Kanzleiräume der KVLEGAL
    Oranienstraße 24
    10 999 Berlin

    Für weitere Informationen und Buchungen bitte mit Thorolf Lipp Kontakt aufnehmen unter akademie@agdok.de

  • 31. Dramaturgie im und für den Dokumentarfilm

    Was ist Dramaturgie und wofür ist sie hilfreich? Warum bezeichnet Jean-Claude Carrière diese als „Geheimnis des Erzählens“? Und was hat die Autorenhaltung mit dem Umgang mit der Dramaturgie zu tun? Ziel des Workshops ist es, ein in der Praxis anwendbares Grundverständnis der Möglichkeiten von Dramaturgie für den dokumentarischen Film zu vermitteln, zu vertiefen und bewusst nutzbar zu machen. Dramaturgie ist nämlich kein Formatierungsinstrument oder Rezeptbuch, sondern bezieht sich immer auf das gesamte Werk, das vor einem Publikum aufgeführt werden soll.

    Dramaturgie besteht zudem aus praxisbezogenem Grundwissen, das über eine Analyse bereits realisierter Werke und ästhetischer Reflexion gewonnen werden kann. Daher werden wir Themen und Geschichten und deren mögliche dramaturgische Gesatltung diskutieren sowie der Frage nachgehen, wie ein kreativ-dramaturgischer Umgang mit Formatvorlagen aussehen kann. Dies führt zu Konstanten und Variablen – und das Zusammenspiel dieser verleiht einem Werk seine jeweilige spezifische Qualität.

    Ablauf

    Tag 1: Donnerstag, den 10. Dezember, 10:00 bis 18:00 Uhr

    Darstellung eines dramaturgischen Instrumentariums, um über die oben angeführten Themen die Bandbreite des dokumentarischen Filmschaffensaus dramaturgischer Perspektive gemeinsam zu diskutieren und zu ergründen:

    • Einführung in Dramaturgie
    • Besonderheiten in Bezug auf den Dokumentarfilm
    • Autorenhaltung und ‚offene Dramaturgie’, Essayfilm und poetisches Kino
    • dramaturgische Besonderheiten und Traditionen im anglo-amerikanischen Dokumentarfilm


     Tag 2: Freitag, den 11. Dezember, 10:00 bis 18:00 Uhr

    Analyse dramaturgischer Aspekte bekannter Filmbeispiele. Gemeinsames Herausarbeiten von Konstanten und Variablen von Dramaturgie sowie Modelle zeichnen und einen grundlegenden "Werkzeugkasten" anlegen.

    • Dramaturgischer Werkzeugkasten
    • Vorbilder? (Beispielfilme)
    • Von der Idee zur Premiere: kann dramaturgisches Wissen Geld, Zeit und Nerven sparen?


    Tag 3: Samstag, den 12. Dezember, 10:00 bis 18:00 Uhr
     
    Diskussion und Anlayse der Anliegen, Themen und Geschichten der TeilnehmerInnen und gemeinsames Durchspielen möglicher dramaturgischer Varianten.

    • Heldenreisen und Dokumentarfilme
    • Bedeutung des Kommentars und Kommentators
    • Reenactment im Sinne dramaturgischer Gestaltung


    Dozentin

    Dr. Kerstin Stutterheim ist Filmemacherin und Professorin für Cultural & Media Studies an der Bournemouth University (vormals Professorin für Dramaturgie und Ästhetik audiovisueller Medien an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF). Sie ist eine international ausgewiesene Expertin für die Dramaturgie des Bewegtbildes, gerade neu erschienen ist ihr „Handbuch Angewandter Dramaturgie“ (2015, Peter Lang Verlag). Zudem erscheinen laufend aktuelle Beiträge rund ums Thema Dramaturgie in ihrem Blog kinoglaz 

    Zielgruppe

    Filmemacher_innen, Regiesseur_innen, Editor_innen für Dokumentarfilme, Kameramänner und -frauen, Produzent_innen, Redakteur_innen und andere Entscheider sowie Studierende

    Wo + wann

    Zunftwirtschaft in der Markthalle Berlin Moabit
    Arminiusstrasse 2,
    10551 Berlin
    (Nähe U-Bahnhof Turmstrasse)

    Donnerstag, den 10.12. bis Samstag, den 12.12.2015. (3 ganze Tage)
    Intensivseminar, täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmegebühren für

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 200,00
    • Studierende: EUR 250,00
    • Nicht-Mitglieder: EUR 350,00 

    Für weitere Informationen und Buchungen bitte einfach eine Mail an Thorolf Lipp unter akademie@agdok.de. Zahlungsmodalitäten und Ort werden dann anschliessend bekanntgegeben.

  • 32. Marketing Kampagnen und Strategien für den Dokumentarfilm

    Zeit und Geld sind vor allem zum Projektende stets knapp. Und doch wollen wir mit unseren Filmen möglichst viele Zuschauer erreichen. Wie geht das zusammen? Wie können geschickt platzierte und von langer Hand vorbereitete Marketing-Strategien neue Spielräume erschließen? Und dabei neue Zuschauerschichten gewinnen?

    Ben Kempas Startup Gründer von „Film & Campaign“ ist seit 20 Jahren u.a. als Regisseur, Producer, Kameramann, Editor im Filmgeschäft. Seit 5 Jahren arbeitet der Deutsche in Schottland und ist ein Fachmann für internationales Filmmarketing.

    Wir haben ihn während des Filmfestes Hamburg kennengelernt und fanden seinen 10-minütigen Impulsvortrag zum Thema „Film Campaigns“ so spannend, dass wir mehr von ihm hören möchten.
    Für die AG Dok beleuchtet er die Chancen von „Campaigns Around Documentaries“ und zeigt an Fallbeispielen, wie Filmkampagnen neue Finanzierungswege eröffnen und helfen, den Dokumentarfilm an den Zuschauer zu bringen.

    Wann: Freitag, 13. Januar 2017, um 15 Uhr
    Wo: Klub-K / Steckelhörn 12, 20457 Hamburg
    (U-Bahn U3 Rödingsmarkt oder Rathaus / oder U1 Meßberg / mit dem Bus Haltestelle Brandstwiete Linie 4 oder 6)

    Für AG-Dok Mitglieder frei!
    Für Nicht-AG Dok Mitglieder wird um eine freiwillige Spende von/ab 10,00 € gebeten.

    Anmeldung bitte an:
    Martina.fluck@yucca-filmproduktion.de oder
    S.Stenner@gmx.de

  • 33. Vertriebsabrechnungen

    Wie verhandle ich optimal Produktions- und Vertriebsverträge unter filmwirtschaftlichen Aspekten?  Das zweitägige Seminar mit Raimund Franken verhandelt die Frage wie man erfolgreich Verträge verhandelt, die auch wesentliche Rückflüsse wahrscheinlich machen. Wie vermeide ich Fallstricke? Was ist ein „fairer“ Deal?

    Das Seminar zeigt den Teilnehmenden, wesentliche Zusammenhänge bei Verträgen zu beachten und darüber hinaus sich mit folgenden Punkte zu befassen:

    • Wirtschaftlichen Essentials der Produktions- und Vertriebsverträge
    • Ordnungsgemäßer Rechteerwerb
    • Fallbeispiele anhand aktueller Originalverträge für fiktionale und dokumentarische Produktionen
    • Welche konkreten Auswirkungen entstehen durch optimale Verhandlungen oder Fehler?
    • Verträge durchrechnen: Was kommt für den Produzenten „raus“ (Resoupmentplanung)?
    • Vertragsformen: Optionsvertrag, LOI, Deal Memo, Longform-Agreement
    • Vertragsarten: Auftrags-, Coproduktions- und diverse Vertriebsverträge

    Zielgruppe

    Das Seminar richtet sich an alle, die Verträge abschließen – egal, ob Newcomer oder langjähriges Medienunternehmen. Anhand praxisorientierter Beispiele erhalten die Teilnehmenden alles nötige Wissen, um die konkreten Auswirkungen des Verhandelten zu erkennen. Nach Abschluss des Seminars können Verträge in Bezug auf wirtschaftliche Zusammenhänge richtig erstellt und gelesen werden.

    Gerne können Teilnehmende Beispielverträge mitbringen, die gemeinsam diskutiert und besprochen werden. Möchten Sie dies nutzen, mailen Sie bitte den Vertrag bis spätestens eine Woche vor dem Seminar an den Veranstalter akademie@agdok.de, so dass sich der Dozent darauf vorbereiten kann.

    Dozent

    Raimund Franken ist Geschäftsführer der rmcmedienconsult, sowie der rmcmedien + kreativ consult. Mit seinen Kernkompetenzen Bank-, Betriebswirtschafts- und praktischem Medien-Know-how ist er Medienunternehmen als auch den Banken und Beteiligungsgesellschaften, die ins Mediengeschäft einsteigen oder sich dort qualifizieren wollen, ein kompetenter Beratungspartner. Neben der Beratung von Medienunternehmen sind seine Arbeitsschwerpunkte Gutachten zur Entwicklung der Medien- und Kommunikationswirtschaft, Marktanalysen, Lizenzbewertungen und der Aufbau von Centers of Competence für den Bankensektor.

    Wo und wann

    Zunftwirtschaft in der Markthalle Berlin-Moabit
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin

    Nähe U-Bahnhof Turmstrasse

    16. bis 17. Oktober 2015
    jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

    Kosten

    Teilnahmegebühr für

    • AG DOK Mitglieder: EUR 200,00
    • Studierende: EUR 250,00
    • Nicht AG DOK Mitglieder: EUR 350,00

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. Das Catering umfasst morgens Kaffee und Snacks, mittags ein warmes Buffet, nachmittags Kaffee und Snacks und durchgehend Getränke (Wasser/ Saft/ Tee/ Kaffee). In der Küche werden vorzugsweise Bio-Produkte aus der Region verwendet und es gibt auch vegetarisches Essen.

    Für weitere Informationen und Buchungen bitte mit Thorolf Lipp Kontakt aufnehmen unter akademie@agdok.de

  • 34. Ton im Dokumentarfilm

    Wie wir Bilder zum Klingen bringen

    Film war noch nie (nur) ein visuelles Medium. Dieses Seminar mit Ulla Kösterke möchte sensibilisieren für die zahlreichen gestalterischen Möglichkeiten von Ton im Zusammenspiel mit Bild und Montage, also für das AUDIO-visuelle Geschichtenerzählen im Dokumentarfilm. Die Original-Tonaufnahme ist dabei eine, aber ungemein wichtige Basis. Aus ihrer langjährigen Praxis als Set-Tonmeisterin im Dokumentar- und Spielfilm hält Ulla Kösterke (entgegen der landläufigen Meinung) die O-Tonarbeit im Dokumentarfilm in vielen Fällen für die anspruchsvollere, im Vergleich zur Fiktion. Wie also können alle Beteiligten im gesamten dokumentarischen Prozess eine kraftvolle, sinnliche, transparente und klug erzählte Tonebene gewährleisten? Vom Script bis zur Leinwand den Ton mitdenken, dafür möchte sie mit Beispielen aus der Theorie und ihrer eigenen Praxis werben. Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, seien sie in der Konzeptionsphase oder bereits gedrehte, können miteinbezogen werden.

     Die Veranstaltung findet als eintägiges Theorie-Seminar zum Sounddesign und einen sich anschliessenden anderthalbtätigen praktischen Workshop zur Tonaufnahme statt. der Theorie-Block "Sounddesign" kann auch einzeln als Tages-Seminar gebucht werden!

     

    Tag 1: Donnerstag, 17. März - 10:00 -18:00 Uhr (Tagesseminar)

    Das Sounddesign

    Mit zahlreichen Filmausschnitten soll die Bandbreite der verschiedenen Sounddesigns im Kinodokumentarfilm der letzten ca. zehn Jahre gezeigt und analysiert werden. Vom Hochglanz- über Essay- und poetischem Dokumentarfilm bis zu Mischformen aus dem Bereich "Performing Documentary". 

    • Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Konzepten, die mit der "Emanzipation der Tonspur vom Bild" arbeiten.
    • Ein anderer Schwerpunkt behandelt das Arbeiten mit Geräuschen und Soundscapes.
    • Intermezzo:
      Ein kurzer Soundwalk in der Umgebung soll zu aktivem Hören einladen und beim anschliessenden Beantworten eines Fragebogens das Gehörte bewusst machen.
    • Teilnehmer präsentieren eigene Sounddesignkonzepte
      Das Script hören
    • Schlussfolgerungen

     

    Tag 2: Freitag, 18. März, - 10:00 -18:00 Uhr (Workshop)

    Die Tonaufnahme am Set

    • Wie kann eine kreative Zusammenarbeit von Tonleuten mit den anderen Gewerken aussehen?
    • Was sind die Qualitätskriterien für eine guten O-Ton?
    • Was sind die häufigsten irreparablen Fehler bei der Tonaufnahme und welche Möglichkeiten habe ich, sie zu verhindern?
    • Mit welcher Tontechnik erziele ich welche Resultate?
    • Welche Mikrofone kommen zum Einsatz und wo werden sie positioniert?
      • Angel und/oder Anstecker
      • Der Kammfiltereffekt
      • Die Stereoformate XY und MS

     

    Praktische Übungen

    • Praktische Aufnahmeübungen mit Ton und Kamera.
    • Typische Situationen, die in vielen Dokumentarfilmen vorkommen, werden in kleineren Gruppen durchgespielt. Auf Wunsch entweder mit eigenen Geräten der Teilnehmer oder mit bereitgestelltem professionellem Equipment.

     

    Tag 3: Samstag, 19 März, 10:00 -ca. 13:00 Uhr (Workshop)

    Analyse

    • Audio-Vision: Präsentation des Materials und Analyse
    • Schlussfolgerungen für die Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

    • Abschließend gemeinsames Mittagessen!

     

    Die Dozentin

    Ulla Kösterke studierte Publizistik, Germanistik, Soziologie in Münster, Wien und Berlin (Abschluss mit dem akad. Grad M.A.), sowie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin mit Abschlussdiplom. Sie ist Mitglied der Deutschen Filmakademie e.V. und im Verband Deutscher Tonmeister (VDT). Ulla Kösterke unterrichtet an der MET Film School Berlin und der filmArche. Sie arbeitet seit 1985 als Film-Tonmeisterin und zeichnet bei Dutzenden von Dokumentar- und Spielfilmproduktionen im In- und Ausland für den guten Ton verantwortlich.

    Wo und wann

    17. bis 19. März 2016

    Zunftwirtschaft in der Markthalle Berlin-Moabit
    Arminiusstrasse 2
    10551 Berlin

    Nähe U-Bahnhof Turmstrasse

    Kosten

    Teilnahmegebühr für

    • AG DOK Mitglieder: EUR 100 (Tagesseminar) / EUR 250,00 (2,5 tägiger Workshop)
    • Studierende: EUR 125 (Tagesseminar) / EUR 325,00 (2,5 tägiger Workshop)
    • Nicht AG DOK Mitglieder: EUR 150,00 (Tagesseminar) / EUR 400,00 (2,5 tägiger Workshop)

    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten sowie Verpflegung. Das Catering umfasst morgens Kaffee und Snacks, mittags ein warmes Buffet, nachmittags Kaffee und Snacks und durchgehend Getränke (Wasser/ Saft/ Tee/ Kaffee). In der Küche werden vorzugsweise Bio-Produkte aus der Region verwendet und es gibt auch vegetarisches Essen.

    Für weitere Informationen und Buchungen bitte mit Martine Kleinert Kontakt aufnehmen unter akademie@agdok.de

  • 35. Seminar: Dramaturgie im und für den Dokumentarfilm

    Das Seminar vermittelt grundlegende dramaturgische Kenntnisse für dokumentarische Formate unabhängig von ihrer Länge. Ziel ist es, Themen filmisch zum Laufen zu bringen und den Zuschauer erzählerisch zu fesseln.
    Wie greifen Konzeption und Dreh ineinander, um im Schnitt effektive dramatische Bögen bauen zu können? Woran erkenne ich, ob mein Thema potenziell viele oder wenig Zuschauer anspricht und wie mache ich mir das dramaturgisch zunutze? Was macht einen Protagonisten im dramaturgischen Sinne aus und wie mache ich ihn glaubwürdig? Anhand solcher Leitfragen werden den TeilnehmerInnen Tools an die Hand gegeben, die flexibel bei der Konzeption eines Stoffs anwendbar sind.

    Dozent

    Christopher Janssen (MA, IHK Fiction-Producer) arbeitet seit den späten 90ern für die ARTE-Redaktion des ZDF, dort seit etlichen Jahren nun als Redakteur im Kultur- und Musik-Bereich, Schwerpunkt Dokumentarfilm-Produktionen und Konzert-Filme.
    Als Redakteur verantwortete er u.a. die Filme „So wie ein Wunder - Das singende Kino des Herrn Heymann“ von Helma Sanders-Brahms, den für den Grimme Preis nominierten Film “Isang Yung - Ein Schicksal zwischen zwei Welten“ von Maria Stodtmeier, „12 Tangos – Adios Buenos Aires“ von Arne Birkenstock und „Die Akte Tschaikowsky“ von Ralf Pfleger.
    Davor und überschneidend ein Leben als Medienjobber für Print, Hörfunk und TV, u.a. als Synchron-Drehbuchautor und -Regisseur, sowie als langjähriger Autor für Radio-Features und Hörspiele für WDR und DLF. Lehrtätigkeit für dokumentarische Dramaturgie u.a. am Filmhaus Frankfurt.

    Inhalt

    Das Seminar vermittelt grundlegende Aspekte der dramaturgischen Gestaltung u.a. folgenden mit Schwerpunktfragen:

    • Wie erkenne ich die potenzielle Zuschauerschaft eines Stoffs?
    • Wie kann ich einen Stoff für mehr Zuschauer öffnen?
    • Wie bringe ich eine Idee filmisch ans Laufen? Bzw: wie wird meine Idee filmisch?
    • Was zeichnet einen Protagonisten wirklich aus und wie binde ich den Zuschauer an ihn?
    • Welche strukturellen Spannungselemente stehen mir als Autor in den verschiedenen Ebenen des Films - von der Einstellung bis zur großen Entwicklung - zur Verfügung?
    • Was bedeuten Glaubwürdigkeit und Nähe in dramaturgischer Hinsicht und wie setze ich sie handwerklich um?

    Dies anhand von Film-Beispielen, die auf die jeweilige Frage bezogen analysiert werden. Einige grundlegende Tools werden gemeinsam erarbeitet und teils durch Übungen vertieft.
    Das Seminar gibt Christoper Janssen seit einigen Jahren in ähnlicher und sich entwickelnder Form am Frankfurter Filmhaus.

    Wichtig womöglich: Drei-Akt-Modell und Reise des Helden sind nicht Gegenstand des Seminars und auch nicht als Vorwissen nötig.
    Das im Seminar vermittelte Wissen steht für sich, ist zugleich aber auch komplementär zu den eben genannten Ansätzen zu nutzen.

    Zielgruppe

    Filmemacher_innen, Regiesseur_innen, Editor_innen für Dokumentarfilme, Kameramänner und -frauen, Produzent_innen, Redakteur_innen und andere Entscheider sowie Studierende

    Wo + wann

    KOMED
    Im Mediapark 7
    50670 Köln

    Freitag, den 22.01.16 von 17.00-20.00
    Samstag, den 23.01.16 von 9.30-18.30
    Sonntag, den 24.01.16 von 9.30- 16.30

    Kosten

    Teilnahmegebühren für

    • AG DOK-Mitglieder: EUR 300,00
    • Studierende: EUR 350,00
    • Nicht-Mitglieder: EUR 400,00 


    Der Betrag beinhaltet alle Lehr- und Übungseinheiten. 
Für weitere Informationen und Buchungen bitte einfach eine Mail an agdokwest@fruitmarket.de.

  • 36. Europäisch-Chinesisches Produktionsseminar

    Die AG DOK Akademie bietet im kommenden Oktober in Zusammenarbeit mit docroads.com ein 14-tägiges europäisch-chinesisches Creative Documentary Intensivseminar an. AG DOK-Mitglieder haben Anspruch auf einen um 30% ermäßigten Teilnehmerbeitrag.

    Das Seminar ermöglicht eine erste Kontaktaufnahme und intensiven Austausch zwischen jungen chinesischen und europäischen Filmemachern. Während die chinesischen Teilnehmer einen Einblick in europäische Storytelling-Techniken, Produktions- und Distributionsmöglichkeiten erhalten, bietet sich für die europäischen Teilnehmer eine besonders gute Chance, langfristige Kontakte nach China aufzubauen und sich mit chinesischen Sehgewohnheiten und Produktionsprozessen zu befassen.

    Im Vordergrund steht also ein cross-kultureller Austausch von Ideen, Projekten und Sichtweisen, der zu einem besseren Verständnis der Produktionssituation des jeweils Anderen beitragen, bzw. langfristig zu europäisch-chinesischen Co-Produktionen führen wird.

    Man muss sich klarmachen, dass der chinesische TV-Markt schon in wenigen Jahren der größte Bewegtbildkonsument überhaupt sein wird, mit Chancen für alle diejenigen, die die besonderen Anforderungen kennen und entsprechend vernetzt sind.

    Das Intensivseminar besteht aus Theorie- und Praxisteilen zu Fragen von Storyboarding, Produktion, Pitching sowie aus praktischen Übungen. Dozenten sind Filmemacher, Redakteure und Produzenten mit intensiven internationalen Erfahrungen, darunter Björn Jensen, George Kalomenopoulos, Bayliss Smith und Felix Phale. 

    Alle Teilnehmer drehen in mehreren Gruppen im Laufe des 14-tägigen Seminars zwei Kurzfilme, die im November auf dem International Gold Panda Documentary Festival in Chengdu, Sichuan, China gezeigt werden.

    Jeder Teilnehmer erhält eine Teilnahmebestätigung. 

    Mehr im docroads Promo-Video

    wo + wann

    08. bis 22. Oktober 2015

    auf der griechischen Insel Tinos im Tinos Beach Resort

    Alle Teilnehmer sowie Tutoren und Staff werden am Dienstag den 07.10. am Flughafen Athen in Empfang genommen und mit dem Bus nach Rafina gebracht, von dort setzt die Fähre nach Tinos über.

    Kosten

    Wir konnten einen erheblichen Nachlass für AG DOK-Mitglieder durchsetzen: 

    Nicht AG DOK Mitglieder: EUR 1.880,00
    AG DOK Mitglieder:          EUR 1.320,00

    Der Beitrag umfasst Aufenthalt, Verpflegung und Seminargebühren. An- und Abreise nach Athen sind nicht inbegriffen.

    AG DOK-Mitglieder, die den AG DOK Rabatt in Anspruch nehmen wolllen, buchen bitte ausschließlich über akademie@agdok.de

     

    Weitere Infos auf http://docroads.com/ oder über akademie@agdok.de

     

    ENGLISH VERSION

    WHAT IS DOCROADS?

    DOCRoads is a project driven, creative documentary workshop and training initiative specially designed for European and Chinese emerging professionals. It consists of two phases, 7 days each (14 days in total) of residential seminars and a workshop.

    Both phases are headed, guided, coordinated and constantly supervised by our tutors, who provide feedback, advice and suggestions. Each group has to complete a film on a given subject, within three shooting days. The films will be edited and completely post produced on location. At the end of the workshop both films will be presented and evaluated in a non-competitive way, analyzed in depth by both, tutors and participants.

    Each participant will receive a CERTIFICATE OF ATTENDANCE, co-issued by DOCRoads and the University of the Aegean. Both films will be screened in November at the International Gold Panda Documentary Festival in Chengdu, Sichuan, China. 

    WHY DOCROADS?

    Simply, because DOCRoads is the only compact program in the world, designed for the needs of the world wide constantly growing documentary industry with a special focus on China.

    It combines theory, training and results, under the supervision of a university, fully recognized as such in the European Union. It applies to audiovisual professionals from Europe and China, and, while respecting their own POV, teaches participants how to tell their stories to a world audience, so that their films can be globally appreciated and distributed. Your stories told for the world!

    At the same time the DOCRoads program allows European participants to gain an inside look into the process of Chinese filmmaking and vice versa and encourages networking and lays the groundwork for future co-productions.

    Watch the promo video of the DOCRoads program here

    WHERE?
    In Tinos, Greece, a beautiful island in Cyclades, the center of the Aegean Sea. Seminars will be held in: Tinos Beach Hotel Resort in Tinos Greece. Under the late summer sun, participants and tutors overcome their barriers and inhibitions and grow together in a creative team. Numerous supportive
    activities (such as underwater filming training, art events and networking dinners), connected to the island’s rich cultural life, will support team spirit and networking.

    WHEN?
    14 days in October 2015, from the 8th to the 22nd.

    HOW MUCH?
    The whole course of 14 days is 1,880 EUR inclusive of hotel, breakfast, a second meal a day, tuition and equipment.
    For members of AG DOK it is 1,320 EUR (app. 30% discount).

    WHO?
    Participants are ideally, young, emerging documentary filmmakers, directors, producers, editors form Europe and China with a certain level experience, or Westerners who want to learn how to work with China, or people who want to go international and tell their stories to an international market.

    Benefits for the participants:

    • Each participant gains an inside view of all stages of an internationaldocumentary production.
    • Participants learn how to produce/co-produce for the world market. Interdisciplinary
      collaboration and intensive teamwork, combined with
      constant tutorial guidance and supervision, help participants improve
      their co-production skills, understand the international market and expand
      their creativity, so that they become fully equipped for the challenges
      of a demanding and competitive market.
    • Each participant will get the chance to getting to know the Chinese
      documentary film market and develop personal ties with a new generation
      of Chinese Filmmakers.

    For Bookimgs please go to docroads.com or, if you are a member of AG DOK, book directly via email to akademie@agdok.de

Erste Schritte zu Ihrer Präsentation / der OnePager

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