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AG DOK in den Regionen: GEBALLTE FRAUENPOWER

vom 09.02.2016

Die AG DOK agiert auf regionaler Ebene in sechs verschiedenen Regionen und wird vor Ort von ehrenamtlichen Regionalvorständen vertreten, die per Wahl für eine zweijährige Amtsperiode bestimmt werden. Sie fungieren nicht nur als Bindeglied zum Bundesvorstand, sondern sind vor allem Ansprechpartner vor Ort. Sie organisieren regelmäßige Mitgliedertreffen und –oft in Zusammenarbeit mit der AG DOK-Akademie- auch Fortbildungsveranstaltungen. Und sie leisten Lobbyarbeit – sie bauen Kontakte auf zu regionalen Sendern und Förderinstitutionen, zu Medienpolitkern und anderen Berufsverbänden der Branche und setzen sich dort gezielt für die Belange der DokumentarfilmerInnen ein. Diese ehrenamtlich geleistete Arbeit ist für den Erfolg und das Profil der AG DOK unerlässlich, die als medienpolitische Interessensvertretung agiert, sich aber auch als Netzwerk von Kollegen und Kolleginnen versteht.

Nun wurde in drei Regionen gewählt, und es wird deutlich dass zwei Trends die Regionalarbeit der AG DOK bestimmen – sie ist professioneller geworden, und weiblicher:

 

Im Süden wurden für die AG DOK Bayern Elisabeth MayerWolfgang Landgraeber und Elias Chatzis als Regionalvorstände wiedergewählt. Sie wollen den Dokumentarfilm aus und über Bayern und seine Nachbarländer stärken, und die grenz- und regionsübergreifende Zusammenarbeit von Filmemachern und Produzenten im Süden anregen. Im Fokus steht der BR; hier wird die Umstrukturierung des Senders kritisch begleitet, mit dem Ziel die Dokumentarfilmproduktion und die entsprechenden Sendeplätze zu erhalten, ein Sitz im Rundfunkrat ist angestrebt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Finanzierung von dokumentarischen Produktionen; hier geht es um Stärkung der regionalen Filmförderung, aber auch darum neue Finanzierungsinstrumente abseits der Sender zu finden. Derzeit in Vorbereitung ist der DOK TALK auf dem DokFilmFest in München am 8. Mai 2016.

Die AG DOK Südwest erstreckt sich vom Bodensee über Freiburg und Stuttgart bis in den mittleren Neckarraum und wurde im August 2012 von Sarah Moll und Werner Schuessler (Freiburg) gegründet und wird seit 2013 von Sarah Moll (Freiburg) und Sabine Willmann (Stuttgart) vertreten. Medienpolitisch geht es hier vor allem um den Ausbau der Filmförderung für Dokumentarfilm (Erhöhung der Anzahl der geförderten Dokumentarfilme und der Fördersummen) und die Erweiterung dokumentarischer, auch unformatierter Sendeplätze. Sarah Moll und Sabine Willmann führen Gespräche mit Politikern, Rundfunkräten, der MFG und dem SWR. Sie haben ein medienpolitisches Positionspapier für die AG DOK Südwest erstellt, wollen mitreden und –entscheiden, einen Sitz im Rundfunkrat erlangen und in der AG Medien mitarbeiten. Für und mit den Mitgliedern planen sie, analog zu den Münchner Inselfilmern, Bergfilm- oder Seefilmtage, die im Schwarzwald oder am Bodensee stattfinden sollen.

Die AG DOK West besteht aus über 100 DokumentarfilmerInnen an Rhein und Ruhr und wird von den Vorständen Petra Hoffmann und Miriam Pucitta vertreten. Sie veranstalten Vorträge und Seminare und gemeinsam mit Kollegen der angrenzenden Regionen Belgien und Holland die jährliche DOKFILMWERKSTATT in Monschau. Die AG DOK WEST kooperiert mit der Film- und Medienstiftung NRW (z.B. NRW DOKU TAG) und führt filmpolitische Gespräche mit verschiedenen Dokumentarfilmredaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender, mit den MedienpolitikerInnen im Lande, mit dem Filmbüro NW, dem Film- und Medienverband NRW und anderen regionalen Verbänden. Seit Anfang 2016 teilt sich die AG DOK West mit dem Filmbüro NW einen Sitz im WDR-Rundfunkrat. 2016 soll die Zusammenarbeit mit dem Kulturrat NRW, dem Netzwerk Filmkultur NRW und der Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) intensiviert werden, ein regelmäßiger Stammtisch mit jeweils einem Schwerpunktthema und anschließendem Umtrunk eingeführt werden, und die DOK WERKSTATT WEST mit Weiterbildungsveranstaltungen und Filmgesprächen etabliert werden.

In der AG DOK Hessen sind aktuell etwa 70 AG DOK-Mitglieder organisiert, sie wird von Hannes Karnick vertreten. Schwerpunkt ist die Region Rhein-Main, erfolgreich produziert wird aber auch in anderen Teilen des Landes, besonders im Raum Kassel. Den kollegialen Diskurs fördern regelmäßige Zusammenkünfte. Als offener Branchentreff dient die "dokumentarfilm.werkstatt" dem internen Erfahrungsaustausch. Die AG DOK Hessen ist kompetenter Gesprächspartner der Hessischen Filmpolitik und kooperiert mit anderen Branchen-Organisationen, z. B. in der Initiative HessenFilm (mit dabei sind das Filmhaus Frankfurt, das Film- und Kinobüro Hessen und die Vereinigung der Hessischen Filmwirtschaft) und hat sich stark in der Neustrukturierung der Hessischen Filmförderung engagiert.

Die AG DOK Nord umfasst ein weitläufiges Einzugsgebiet und wird von vier Frauen vertreten: für Bremen und Niedersachsen sind Angela Linders und Ulrike Westermann zuständig, Hamburg und den Norden betreuen Susanne Stenner und Martina Fluck. Schwerpunkte der Arbeit sind die Stärkung der Kulturellen Filmförderung, und die Kooperation mit anderen Verbänden wie den „Freischreibern“ und dem „Bundesverband Schnitt Editor e.V.“, mit denen Fortbildungen wie etwa ein Dramaturgie-Seminar veranstaltet werden. Die AG DOK Nord ist Partner und Mitorganisator des jährlich stattfindenden Film- und Medienforums in Lüneburg. In Hannover hat sich die AG DOK mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen in der AG Filmförderung zusammengeschlossen, und sich mit Hintergrundgesprächen, Veranstaltungen und Stellungnahmen zur Novellierung des Mediengesetzes vehement für einen getrennten Fördertopf „Kulturelle Filmförderung“ innerhalb der NDR-dominierten Nordmedia eingesetzt. In Planung ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe „AG DOK zeigt“ mit und im KOKI Hannover, die zugleich als Mitgliedertreffen fungieren soll.

Der Regionalvorstand der AG DOK Berlin/Brandenburg besteht seit 2014 aus einem gemischten Team: Pamela Meyer-Arndt, Thorolf Lipp, Eckhart Lottmann. Die monatlichen Treffen dienen dem inhaltlich-fachlichen Austausch und werden als Plattform für Informations-Veranstaltungen genutzt - zu Themen wie cross-media, Vertrieb, Filmförderung, juristische Themenbereiche etc.  Einen thematischen Schwerpunkt der Regionalveranstaltungen bildet die Reihe „Freiräume im Formatfernsehen“ mit RedakteurInnen wie Jutta Krug/WDR, Hans-Michael Kassel/SWR, Ulrike Schweitzer/WDR, Ulrike Dotzer/NDR, Sabine Rollberg/WDR, Rolf Bergmann/RBB. Der Fokus der Regionalarbeit von Pamela Meyer-Arndt liegt darauf, die Mitglieder miteinander ins Gespräch zu bringen und professionelle Informationen zugänglich zu machen. So wurden Filmtätige zu Werkstattgesprächen eingeladen, die über die Themen Schnitt (Catrin Vogt), Kamera (Ines Thomsen) oder Ton (Ansgar Frerich) im Dokumentarfilm referierten. Demnächst stehen Neuwahlen an.

 

Kulturwandel auch bei der AG DOK

Die Mitgliedsversammlung der AG DOK hatte sich im Mai 2015 zur Gleichstellungsinitiative Pro Quote Regie bekannt, die für einen gesellschaftlichen Kultur- und Bewußtseinswandel einsteht und mit der Einführung einer Frauenquote die eklatanten Geschlechter-Unterschiede in der deutschen Filmlandschaft beseitigen will. Die AG DOK hatte sich damals auch verpflichtet, bei der Besetzung von Diskussionspodien und Gremien nach Möglichkeit auf Parität zu achten. Auch ohne Quotierung sind aktuell zehn von fünfzehn Regionalvorständen weiblich. Das spricht für den Einsatz und die Leistung der Frauen. Wie bei vielen Organisationen haben sich aber zuwenige Frauen um die höheren Führungspositionen bemüht – im Bundesvorstand sind neben sechs Männern nur zwei Frauen vertreten. Der hohe Anteil an weiblichen Mitgliedern (knapp 42 Prozent) bildet sich an der Spitze nicht ab. 2016 könnte sich das ändern; neben Alice Agneskirchner und Doris Metz kandieren auch die Regionalvorstände Elisabeth Mayer und Petra Hoffmann für den Bundesvorstand.

(Susanne Binninger)

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