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Netzwelt

Gebrüder Beetz Filmproduktion: Vorreiter für cross-mediale Projekte

vom 13.05.2015

Am 28. Mai will der Berliner Produzent Christian Beetz (AG DOK) mit "Supernerds – Ein Überwachungsabend" die Zuschauer ab 20.15 Uhr im WDR-Fernsehen in ein crossmediales Spiel rund um Überwachung und Bespitzelung hineinziehen.  "Suddenlife Gaming" nennt  Christian Beetz das Digital-Erlebnis der besonderen Art, das er dem WDR als Zusatzelement zur ursprünglich beauftragten Theaterübertragung aus dem Schauspiel Köln verkauft hat. Wobei "Zusatzelement" deutlich untertrieben ist.

Beetz arbeitet hierfür u.a. mit etlichen Hackern und Experten für Computersicherheit zusammen, denn an diesem Abend sollen die Zuschauer mehr über die Erkenntnisse von Edward Snowden, Julian Assange & Co. erfahren und zudem mit der Frage konfrontiert werden, wer heutzutage eigentlich wen bespitzelt. „Viele Menschen fühlen sich davon überfordert, eine typische Reaktion ist dann etwa: 'Ich habe doch nichts zu verbergen!'“, so Beetz im Gespräch mit dem Medienmagazin DWDL.de. „Daher halte ich es für wichtig, dass wir nicht nur erklären, sondern dem Zuschauer eine emotionale Erfahrung vermitteln.“
 
Genau das tun Beetz und seine Mannschaft, indem sie Teilnehmer, die sich mit ihren Daten auf www.supernerds.tv registrieren, bereits jetzt mit Botschaften in eine Narration hineinziehen. Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität sollen bewusst schwer erkennbar sein, die Mitspieler sollen ein mulmiges Gefühl bekommen.

Für ängstlichere Zeitgenossen, die sich auf das "Suddenlife Gaming" nicht einlassen möchten, hat die Produktionsfirma eine so genannte "Abhör-Hotline" eingerichtet. Wer die Kölner Festnetznummer 0221-64308505 anruft, kann dort u.a. Gespräche anderer Leute belauschen und Teil eines Spiels werden, das statt zwei Wochen nur wenige Stunden dauert.

Seit geraumer Zeit macht die Gebrüder Beetz Filmproduktion mit aufsehenerregenden Cross-Media Projekten von sich reden - und sie geht im Frühjahr 2015 gleich mit zwei derartigen Produktionen an den Start. Neben „Supernerds“ startete im Mai – erreichbar über die Internetadresse www.kunstjagd.com
eine live-Recherche nach einem in der Nazizeit verschwundenen Gemälde, in die sich Zuschauer auch mit Informationen und hinweisen einschalten können. Das auf sechs bis acht Wochen angelegte Projekt lässt das Publikum auf verschiedenen Ausspielwegen an der Suche nach einem Bild teilhaben, das eine jüdische Familie 1938 als Gegenleistung für die Beschaffung von Ausreisevisa preisgeben musste – doch Leser, Hörer und Fernsehteilnehmer sind dabei nicht nur passive Zuschauer – sie können sich auch selbst mit ihren Hinweisen und Informationen in das Projekt einschalten.

Die gebrueder beetz filmproduktion arbeit bei #kunstjagd mit Follow the Money (FtM) - einem journalistischen Recherche-Startup, das nach Antworten auf klare, instinktiv fesselnde Fragen zu Themenkomplexen sucht, die alle angehen. Dabei wird der Weg zur Geschichte zur eigentlichen Story. FtM setzt auf transmedial und seriell erzählten, technisch innovativen und vor allem offenen Journalismus: Die Reporter nehmen den Zuschauer, Hörer und Leser ernst. Sie nehmen ihn mit auf ihre Recherche, belehren ihn nicht von oben herab, sondern machen ihn zum Komplizen ihrer Arbeit.

Das multimediale Projekt entsteht in Kooperation mit Bayerischem Rundfunk, dem Schweizer Fernsehen, der Süddeutschen Zeitung und Deutschlandradio Kultur; voraussichtlich im Herbst wird es auf verschiedenen Sendern eine zusammenfassende Dokumentation darüber geben.

"Supernerds – Ein Überwachungsabend" läuft am 28. Mai live ab 20.15 Uhr im WDR Fernsehen, gefolgt von Beetz' Hintergrund-Doku "Digitale Dissidenten" um 22.15 Uhr. Für das "Suddenlife Gaming", das bereits im Gange ist, kann man sich unter www.supernerds.tv anmelden.

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