Willkommen bei Ihren persönlichen Einstellungen und Ihrem Profil

Über Ihr Nutzer-Profil lernen unsere Besucher Sie und Ihre Arbeit kennen. Es soll also toll werden! Hier haben Sie daher die Gelegenheit, allen zu sagen, wer Sie sind, was Sie machen und was andere über Sie wissen sollten.

Bitte geben Sie hier Ihre persönlichen Daten sorgfältig ein. Denn Sie sind die Basis für den Kontakt mit Ihnen sowie für die Verwaltung Ihrer Mitgliedschaft bei der AG DOK. Sie können dabei individuell entscheiden, welche Daten Sie öffentlich machen wollen und welche nicht.

Um mehr über die Funktionen und Nutzung der Webseite zu erfahren, helfen Ihnen die [Anleitungen]http://agdok.de/de_DE/mitglieder-hilfen zur Webseite.

Bei Fragen steht Ihnen die Onlineredaktion unter Telefon +49 69 623 700 oder unter webmaster@agdok.de zur Verfügung.

Weiterführende Funktionen & Werkzeuge

Auf der Mitgliederseite erhalten Sie mehr Informationen zu den unten gelisteten Funktionen und der Arbeit mit Ihrem AG DOK Account. Mit Klick auf eines der Werkzeuge verlassen Sie die Seiten der AG DOK und können weitere Dienst nutzen.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Ihre Firmendaten  //  Ein Firmenprofil für die Ausgabe auf der AG DOK Seite anlegen oder bearbeiten

Film Datenbank  //  Filmografie anlegen oder bearbeiten

AG DOK Postlist   //  abonnieren Sie den News-Channel des Netzwerks.

Ihre persönliche Kurzpräsentation im Rahmen der AG DOK

Willkommen im Editor-Bereich zur Erstellung und Verwaltung von OnePagern. Sie können damit in wenigen Arbeitsschritten ein persönliches Portfolio erstellen, Einrichtungen oder ein Werk vorstellen oder eine Geschichte erzählen ... weitere Infos

-------------------------------------

OnePager bearbeiten  //  Starten Sie die Bearbeitung

Alternative Finanzierungs- und Verwertungsmodelle

Crowdfunding aus Verleihersicht

von Susanne Binninger

Verleiher*innen sehen Crowdfunding als Finanzierungsinstrument für Filmprojekte mitunter kritisch.   Beim Crowdfunding für Filmprojekte ist es gängige Praxis DVDs als Gegenleistung für supporter auszugeben oder Einladungen zu Sonderscreenings, Meet-and-Greets etc.; dieses Prämiensystem greift in die Auswertung ein bzw. nimmt diese Phase teilweise vorweg.

Die Kosten für Herstellung und Versand von Prämien-DVDs und anderen Geschenken, wie auch die Organisation von Sonderveranstaltungen, müssen vorab kalkuliert und finanziert werden. Sie können nicht später auf den Verleih/Vertrieb abgewälzt werden, auch wenn sie dessen Tätigkeitsfeld berühren.

Die ausgegebenen DVDs sind oft identisch mit Kauf-DVDs, aber nicht mit einem Kopierschutz versehen, d.h. sie können kopiert und weitergegeben werden. Weil sich die crowd als teilhabende und teilende community versteht, existiert kein Unrechtsbewusstsein bezüglich der Verletzung von Urheberrechten. Die Supporter*innen haben dafür „bezahlt“; das heißt sie werden weder selbst ins Kino gehen oder eine DVD erwerben noch ihre Freund*innen ins Kino schicken, sondern eher Privatscreenings veranstalten und Leute dazu einladen. Aus Verleiher*innensicht ist die crowd deswegen eher keine Multiplikatorin; sie "will etwas haben".

Wenn Crowdfunding als Finanzierungsinstrument genutzt wird, sollte man bereits in der Konzeption der Prämien die Auswertung mitbedenken, im Idealfall zusammen mit dem*der künftigen Verleiher*in. Wenn der*die Verleiher*in später einsteigt, ist es ratsam die „Karten auf den Tisch zu legen“, sprich offen Auskunft über die versprochenen Prämien zu geben. Da der Finanzierungsanteil durch Crowdfunding-Kampagnen doch eher gering ist (i.d.R. unter 10%), ist es sinnvoll genau abzuwägen, ob das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen stimmt und ob die Kampagne dem Marketing für das Projekt in der Auswertungsphase eher nutzt oder doch schadet.
 

Autorin

Susanne Binninger ist Autorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen (u.a. REINE MÄNNERSACHE, FIGHTER). Zusammen mit Andreas Goldstein produziert sie in ihrer gemeinsamen Firma Oktoberfilm ausgewählte Filmprojekte, und lehrt Dokumentarfilm an Filmhochschulen (dffb, Filmuniversität Babelsberg, filmArche Berlin). Susanne Binninger ist seit 2017 zweite Vorsitzende der AG DOK (Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm) und setzt sich in ihrer Vorstandsarbeit vor allem für den unformatierten Dokumentarfilm ein. 

OnePager bearbeiten